![]() ![]() ![]() ![]() KurzportraitWerden und Gestalt der modernen Gemeinde Fichtenau![]() Mit den Bestimmungen des Friedens von Preßburg fielen die vier Dörfer Lautenbach, Matzenbach, Unterdeufstetten und Wildenstein mit der Mehrheit ihrer heutigen Wohnplätze 1805/06 an das Königreich Bayern, 1810 durch Austauschvertrag an Württemberg. Lediglich die ellwangischen Besitzungen und Rechte unter anderem in Großenhub, Hahnenberg und Oberdeufstetten waren bereits mit der Säkularisation der Fürstpropstei 1802/03 an Württemberg gekommen. 1933 wurde der Weiler Gunzach von Matzenbach nach Wildenstein umgegliedert. Alle vier Orte gehörten bis zur Gebietsreform zum Oberamt, seit 1938 Landreis Crailsheim. Die Entstehung der Gemeinde![]() Die ländlich-gewerbliche Gemeinde Fichtenau entstand mit der Kreisreform am 1.Januar 1973 durch den freiwilligen Zusammenschluss der vier Altgemeinden. Der Name der neu gebildeten Gemeinde wurde aufgrund eines 1972 ausgeschriebenen Bürger- wettbewerbs von einer Kommission aus den eingesandten Vorschlägen ausgewählt. Der Vereinigungsbeschluss vom 13. Dezember 1972 legte neben beträchtlichen Straßen- und Wegeausbauten fest, ein Sport- und Freizeitzentrum in Matzenbach, ein Schulzentrum in Unterdeufstetten und ein neues Verwaltungszentrum in Wildenstein zu erstellen. Fichtenau bildet mit Kreßberg einen Gemeindeverwaltungsverband. Zu den sächsischen Orten Kleinhennersdorf und Cunnersdorf (Stadtteile von Gohrisch) und Krippen (Ortsteil von Bad Schandau) bestehen seit 1990 partnerschaftliche Kontakte, die besonders nach dem Elbhochwasser 2002 zum Tragen kamen, als Fichtenau die Gemeinde Krippen finanziell, aber auch durch persönliche Arbeitseinsätze unterstützte. Wappen der Gemeinde Fichtenau![]() In Gold (Gelb) aus erniedrigtem grünem Wellenschildfuß wachsend eine grüne Fichte (heraldisch) rechts oben ein rot bewehrter, schwarzer Bussardkopf. Die 1973 neu gebildete Gemeinde entschied sich für eine Fichte als "redende" Wappenfigur, die auch auf die großen Wälder dieser Gegend hinweist. Der grüne Wellenschildfuß bezieht sich auf die Au sowie auf die zahlreichen Weiher und Seen der Umgebung, während der Bussardkopf an die vielen Greifvögel erinnert, die sich dort aufhalten. Das Gemeindewappen wurde vom Landratsamt im Jahre 1979 verliehen. ![]() KontaktGemeindeverwaltung Fichtenau ![]() ![]() Öffnungszeiten im RathausMontag bis Donnerstag oder nach telefonischer Vereinbarung ![]() |