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Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau

Volltextsuche

Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahl bestätigter Corona-Erkrankter:

Landkreis Schwäbisch Hall - 538 Personen* (07.04.2020) - 737 Personen (1)
Ostalbkreis - 429 Personen* (07.04.2020)- 694 Personen (1)
Landkreis Ansbach - 339 Personen (07.04.2020) - 360 Personen (1)

Bisher hat die Gemeinde Fichtenau hier die Zahlen veröffentlicht, die auf den Internetseiten der Landratsämter Ostalbkreis und Ansbach veröffentlicht wurden bzw. vom Landratsamt Schwäbisch Hall mitgeteilt wurden.

19.03.2020 - aktuell erfolgte eine Verständigung auf Landesebene, dass alle Kommunen auf die Nennung selbst erhobener Zahlen verzichten und auf Basis der Pressemitteilung des Sozialministeriums, die abends übermittelt wird, Zahlen veröffentlichen.

*Die hier genannten Zahlen sind jetzt der Mitteilung des Sozialministeriums entnommen.
(1) Die hier genannten Zahlen stammen von den Internetseiten des jeweiligen Landratsamts.

Informationen für Unternehmen

Soforthilfe Corona für Unternehmen - Antragstellung ab 25.03.2020 möglich - 25.03.2020, 17:30 Uhr

Wichtiger Hinweis für Unternehmen

Soforthilfe Corona für Unternehmen in Baden-Württemberg
Antragstellung ab 25.03.2020 möglich

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Anträge können vollelektronisch ab Mittwochabend, 25.3.2020 über ein gemeinsames Portal aller Kammern (Handwerk, IHK) gestellt werden. Die IHK übernimmt auch die Freien Berufe. Über automatische Benachrichtigungen können die Unternehmen den Antrag weiterverfolgen und ggf. noch fehlende Angaben ergänzen.

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Informationen zu den notwendigen Angaben im Antragsformular sind schon jetzt auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unter

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

zu finden.

Antragsformulare können über das noch freizuschaltende Online-Portal an die jeweils zuständige Kammer übermittelt werden.

Grundsätzlich stehen für Förderfragen derzeit folgende Hotlines und Websites bereit:

Darüber hinaus steht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG Schwäbisch Hall für Anfragen zur Verfügung - 07904 94599-12 und 07904 94599-25
www.wfgsha.de

Info-Hotline für Unternehmen bei der WFG eingerichtet - 20.03.2020, 08:00 Uhr

Coronavirus: Info-Hotline für Unternehmen eingerichtet
WFG des Landkreises informiert über Hilfsangebote Landkreis.


Bei der WFG - Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall ist inzwischen eine Info-Hotline und eine Info-Website für Unternehmen jeder Art eingerichtet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WFG beantworten über die Hotline Fragen, informieren und lotsen den Weg zu Hilfsangeboten.

Die neue Info-Website bietet viele weitere Informationen, welche Mittel und Hilfen genutzt werden können, beispielsweise zum Schutzschild der Bundesregierung für Unternehmen, zu Finanz- und Liquiditätshilfen des Landes oder auch zum Kurzarbeitergeld.

Unternehmen in ganz verschiedenen Bereichen befinden sich im Strudel der sich überschlagenden Ereignisse im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Cononavirus-Pandemie. Fast täglich kommen neue Verordnungen von Bund und Land, Geschäfte werden geschlossen, Beschäftigte können nicht wie gewohnt zur Arbeit kommen, soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert.

Für die Unternehmen wirft die aktuell dynamische Situation viele Fragen auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und welche Schritte zu veranlassen sind. Nicht wenige sehen sich sogar in ihrer Existenz bedroht.

Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert: „In dieser Zeit mit ihren so noch nie dagewesenen Belastungen und Herausforderungen für unsere Unternehmen ist es für uns, den Landkreis und seine WFG, eine Selbstverständlichkeit, den betroffenen Unternehmen kompetent zur Seite zu stehen.“, betont Landrat Gerhard Bauer.

„Nehmen Sie Kontakt zu unserer WFG auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Sie da.“

Die Info-Website der WFG ist abrufbar unter:

https://wfgsha.de/corona-virus.html

Die Info-Hotline mit den Rufnummern 07904 9459912 und 07904 9459925
ist erreichbar Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.30 Uhr und Freitag von 8.00 bis 13.30 Uhr.

Regelungen und Maßnahmen in Fichtenau

Corona-Verordnung Heimbewohner - 08.04.2020, 7:30 Uhr

Verordnung des Sozialministeriums zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit Sars-CoV-2 (Corona-Verordnung Heimbewohner – CoronaVO Heimbewohner) vom 7. April 2020

Auf Grund von § 32 Sätze 1 und 2 und § 28 Absatz 1 Sätze 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587) geändert worden ist, in Verbindung mit § 6 Absatz 8 der Corona-Verordnung (CoronaVO) vom 17. März 2020 (GBl. S. 120), die zuletzt durch Verordnung vom 28. März 2020 geändert worden ist (notverkündet gemäß § 4 des Verkündungsgesetzes und abrufbar unter www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung) wird verordnet:

§ 1 Untersagung des Verlassens von Einrichtungen

(1) Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen nach § 6 Absatz 2 CoronaVO in der jeweils gültigen Fassung dürfen die Einrichtungen nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen. Triftige Gründe sind insbesondere

1. die Inanspruchnahme medizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe (z.B. Physiotherapeuten), soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,

2. Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post), soweit der Bedarf nicht durch die Einrichtung gedeckt wird,

3. Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit einer weiteren Person und ohne jede sonstige Gruppenbildung; sofern ausreichend Möglichkeit zur Bewegung an der frischen Luft auf dem Gelände der Einrichtung gegeben ist, darf das Gelände der Einrichtung nicht verlassen werden.

(2) Ausgenommen von dem Verbot nach Absatz 1 sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, wenn nach Einschätzung der Leitung der Einrichtung mit Blick auf die körperliche Konstitution der Bewohner nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden muss.

§ 2 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.

Stuttgart, den 7. April 2020 Lucha

Begründung

I. Allgemein
Das Virus SARS-CoV-2 breitet sich zunehmend in Baden-Württemberg aus. Die Zahl der Infizierten steigt exponentiell. Es wurden bereits verschiedentlich und mit zunehmender Tendenz Einträge des Virus in Einrichtungen auch außerhalb von bekannten Infektionsketten und -clustern festgestellt.

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, dass Infektionen zu schweren Verläufen der Covid-19-Erkrankungen führen. Ältere Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, müssen überdurchschnittlich häufig beatmet werden und haben ein ganz deutlich erhöhtes Risiko, an der Infektion zu versterben.

Die Regelungen der Corona-Verordnung haben das Ziel, soziale Kontakte – und mithin das Infektionsrisiko – zu minimieren. In § 6 Absatz 2 CoronaVO ist daher ein grundsätzliches Besuchsverbot für stationäre Einrichtungen und von einem Träger verantwortete, ambulant betreute Wohngemeinschaften geregelt. Ausnahmen können nur erlaubt werden, wenn geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden.

Von Heimbewohnerinnen und -bewohnern, die nach Verlassen der Einrichtung zurückkehren, geht mindestens dasselbe Risiko aus wie von einem Besucher. Im Gegensatz zu einem Besucher, der nur in Ausnahmefällen überhaupt das Haus betreten darf, verbleibt eine Heimbewohnerin bzw. ein -bewohner dauerhaft in der Einrichtung und erhöht ggfs. durch mehrfaches Verlassen und Zurückkehren das Risiko. Letztlich entspricht dies dem Risiko einer Neuaufnahme. Neu aufgenommene Bewohnerinnen und Bewohner sind in einem Einzelzimmer zu isolieren. Ein Betreten dieses Zimmers ist nur mit persönlicher Schutzausrüstung möglich.

Die Risiken einer Infektion bei vulnerablen Personengruppen steigen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt seit 23.03.2020 die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Pflege von vulnerablen Personen. Diese Pflege erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter, die wissen, wie sie sich und ihre Patienten vor Infektionen schützen können. Heimbewohnerinnen und -bewohner haben nur in den seltensten Fällen ein vergleichbares Wissen. Kehren sie in das Haus zurück, so geht von Ihnen ein größeres Risiko aus als von Fachkräften. Darüber hinaus würden auch die Mitarbeitenden Risiken ausgesetzt. Fallen diese in der Folge wegen einer Infektion aus, so ist wiederum die Versorgung der Heimbewohnerinnen und -bewohner gefährdet.

Dies gilt insbesondere für dementiell veränderte Menschen, die das Haus verlassen wollen. Sie sind nicht in der Lage, sich bewusst und aktiv vor Infektionen zu schützen. Warten die Einrichtungen hier eine Entscheidung des jeweils zuständigen Ordnungsamtes ab, so besteht die Gefahr zunächst weiter fort.

II. Im Einzelnen
Zu § 1
Zu Absatz 1
Angesichts der Risiken einer Infektion für alle Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende, wenn Bewohnerinnen und Bewohner die betroffenen Einrichtungen verlassen und wieder zurückkehren, ist eine Beschränkung unerlässlich. Insbesondere bei den Heimbewohnerinnen und -bewohnern ist eine Infektion mit erheblicher Lebensgefahr verbunden.

Das Verbot, die Einrichtung zu verlassen, stellt einen erheblichen Eingriff in die persönliche Freiheit der Betroffenen dar. Zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit sind Ausnahmen für den Fall vorgesehen, dass triftige Gründe vorliegen. Die angeführten Regelbeispiele sind nicht abschließend.

Zu Absatz 2
§ 6 Absatz 2 CoronaVO erfasst auch Einrichtungen, in denen nicht besonders gefährdete Personen leben (z.B. junge körperlich gesunde Menschen mit geistiger Behinderung). Diese sind nach dem Sinn und Zweck der Regelung von dem Verlassensverbot auszunehmen. Wird ein Verlassensverbot ausgesprochen, soll dies soweit möglich, unter Einbindung mit den Vertretungen der Eltern bzw. gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuern sowie der Bewohnerinnen und Bewohner (Heimbeirat) geschehen.

Zu § 2
Da bereits gegenwärtig eine erhebliche Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Einrichtungen besteht, erfolgt die Verkündung im Wege der Notverkündung gem. § 4 VerkG; die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Es handelt sich zwar um eine Maßnahme zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen, zugleich aber um eine besonders einschneidende und darum zeitlich eng zu begrenzende Maßnahme. Die Verordnung wird daher zunächst auf den 19. April 2020 befristet, in Abhängigkeit von der Entwicklung der epidemiologischen Lage wird der Zeitpunkt des Außerkraftretens gegebenenfalls durch gesonderte Verordnung zu verschieben sein.

Rathaus telefonisch und per E-Mail erreichbar

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Rathaus in Fichtenau-Wildenstein ist zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie telefonisch 07962 892-0 und per E-Mail info(@)fichtenau.de zu erreichen.

Persönliche Besuche im Rathaus sind nur in dringenden Ausnahmefällen und nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Abholung von Gelben Säcken kann über das Ausgabefenster am Haupteingang erfolgen. Bitte klingeln Sie am Rathauseingang während der Öffnungszeiten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Anfragen nicht in gewohnter Weise und Geschwindigkeit bearbeiten können, wir haben im Rathaus einen Zwei-Schicht-Betrieb eingerichtet. Die beiden Teams wechseln sich wochenweise in der Präsenz im Rathaus ab, um im Falle einer Infektion handlungsfähig zu bleiben.

Bestimmte Mitarbeiter/innen haben die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und sind für Sie per E-Mail zu erreichen.

Sollten Sie mit Ihrer Anfrage derzeit nicht Ihren Ansprechpartner/ Ihre Ansprechpartnerin erreichen, wenden Sie sich bitte an unsere Zentrale 07962 892-0, E-Mail: info(@)fichtenau.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Fragen und Antworten zu Versammlungen - 01.04.2020, 7:30 Uhr

Die Landesregierung hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen übersichtlich zusammengestellt.

Hier finden Sie die Fragen und Antworten:

Seite des Landes Baden-Württemberg

Regelungen für Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gegenseitige Hilfe - 23.03.2020, 0:00 Uhr

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung erneut angepasst. Somit gelten ab Montag, 23.03.2020 folgende Regelungen:

Zusammenkünfte

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen vorbehaltlich des Selbstorganisationsrechts des Landtages und der Gebietskörperschaften verboten. Die Untersagung nach Satz 1 gilt insbesondere für

  1. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport-und Freizeiteinrichtungen sowie
  2. Zusammenkünfte zur Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich.

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie auf der

Seite des Landes Baden-Württemberg

Regelungen für Gottesdienste

  • Unaufschiebbare religiöse Zeremonien wie Taufen und Eheschließungen sind im kleinsten Rahmen des Familien- und Freundeskreises unter Einhaltung erforderlicher Maßnahmen zum Infektionsschutz möglich. Es gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 10 Personen. Ggf. sind entsprechend der Vorgaben von Städten und Gemeinden für eine spätere Nachvollziehbarkeit Listen der Teilnehmenden zu führen.
  • Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls sind nicht möglich. Bei Aufbahrungen in Leichenhallen u.ä. ist eine Besichtigung durch mehrere Personen gleichzeitig nicht möglich.
  • Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete jeweils unter freiem Himmel sind möglich. Bei diesen gilt, dass nur der engste Familien- und Freundeskreis teilnehmen kann. Es gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 10 Personen. Die Teilnehmenden müssen die Maßnahmen zum Infektionsschutz einhalten.
  • Ggf. sind entsprechend der Vorgaben von Städten und Gemeinden für eine spätere Nachvollziehbarkeit Listen der Teilnehmenden zu führen.

Hilfe für ältere Bürgerinnen und Bürgern sowie Personen in Quarantäne

Helfen Sie sich gegenseitig und denken Sie dabei vor allem an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger! 

Diese Einrichtungen und Geschäfte müssen geschlossen bleiben - 23.03.2020, 0:00 Uhr

Diese Geschäfte und Einrichtungen müssen schließen:

  • Ausstellungen
  • Bars
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art (insbesondere Volkshochschulen, Musikschulen, Bibliotheken, u.ä.)
  • Blumenläden, Buchhandel
  • Cafés
  • Cafés in Bäckereien
  • Campingplätze (Ausnahmen für Dauercamper mit ständigem Wohnsitz auf dem Campingplatz)
  • Clubs, Copyshops
  • Diskotheken
  • Eisdielen
  • Fahrradläden
  • Fahrschulen (Ausnahme für LKW)
  • Ferienwohnungen, Fitnessstudios, Fotostudios, Freizeit- und Tierparks
  • Frisöre
  • Gaststätten, Hotels- und Beherbergungsbetriebe (zu touristischen und nicht zu notwendigen Zwecken)
  • Jugendhäuser
  • Kfz-Handel, Kinos, Kosmetikstudios, Kneipen
  • Kultureinrichtungen jeglicher Art (Museen, Theater, etc.)
  • Lebensmittelspezialgeschäfte wie Weinhandlungen und Teeläden
  • Massagestudios, Messen, Nagelstudios
  • öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten
  • Outlet-Center
  • Piercingstudios, Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Saunen, Schreibwarenhandel, Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder
  • Shisha-Bars, Sonnenstudios
  • Spiel- und Bolzplätze
  • Spielwarenhandel, Tanzschulen, Tattoostudio
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht explizit bei den "geöffneten" Geschäften genannt sind
  • Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr

Genaue Informationen finden Sie auf

den Baden-Württemberg-Seiten

Diese Geschäfte dürfen noch geöffnet bleiben - 21.03.2020, 16:40 Uhr

Die Landesregierung setzt weitere Maßnahmen in Kraft.

Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  1. Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  2. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Wir werden das streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.
  3. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  4. Frisöre müssen schließen.

Die aktuelle Verordnung finden Sie hier:

Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Welche Geschäfte dürfen noch geöffnet bleiben?

  • Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Augenoptiker, Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien, Banken/Sparkassen, Baumärkte, Baustoffstandorte, Bestatter, Brennstoffhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradwerkstätten, Fahrschulen für LKW, Freie Berufe
  • Medizinische Fußpflege (stationär und mobil)
  • Metzgereien
  • Gärtnereien, Getränkemärkte, Großhandel,
  • Hofläden, Hörgeräteakustiker,
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe (zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken)
  • Kaminkehrer, Kfz-Werkstätten, Kioske
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen,
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien, Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Paketstationen, Personal-Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung
  • Poststellen
  • Reisebüros
  • Sanitätshäuser
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Stördienste alle Art, insbes. Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zeitungen und Zeitschriften

Genaue Ausführungen finden Sie in den

Auslegungshinweisen des Landes Baden-Württemberg zur Corona-Verordnung Stand: 20.03.2020 (pdf-Datei)

 

 

Untersagung des Betriebs von Kultureinrichtungen, Gaststätten ausgeweitet - 18.03.2020, 11:00 Uhr

Die Landesregierung hat die am 17.03.2020 erlassene Corona-Verordnung am 18.03.2020 verschärft und ausgeweitet.

Die aktuelle Regelung ist unter diesem Link zu finden:

Genauere Informationen finden Sie hier>

 

Hier die wichtigsten Änderungen in der Corona-Verordnung vom 18.03.2020:

  • § 1: Die Definition der kritischen Infrastruktur wurde um weitere Berufsgruppen erweitert.

  • § 3: Veranstaltungen wurden nun grundsätzlich und ohne zahlenmäßige Grenze verboten!
    Das Verbot von Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen in den Absätzen 1-3 wird auf 0 (in Worten: Null) Teilnehmende reduziert (bisher 100 im früheren § 3 Abs. 1), indem keine Zahl mehr genannt wird. Insoweit sind die genannten Zusammenkünfte, Versammlungen, Veranstaltungen generell untersagt, es sei denn es greift eine Ausnahme nach Abs. 4.

    Bezüglich der Frage, was dies für Gemeinderatssitzungen, Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide bedeutet, erhalten wir zu gegebener Zeit Auskunft vom Gemeindetag.

  • § 4: Schließung von Einrichtungen
    Die Liste wurde ergänzt:
    Nr. 4 wurde um die Spaßbäder ergänzt
    Nr. 5 neu: Sportanlagen, Sportstätten, u.dgl.
    Nr. 8 bezieht die Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen nunmehr explizit ein
    Nr. 9 bezieht Bordelle und ähnliche Einrichtungen mit ein
    Nr. 10 neu: Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, und ähnliche Einrichtungen;
    es sei denn es greift eine Ausnahme nach § 5

    Nr. 11 neu: Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks, u.dgl.;
    zu berücksichtigen ist, dass nur Spezialmärkte, nicht aber Wochenmärkte vom Verbot betroffen sind

    Nr. 12 neu: alle weiteren Verkaufsstellen, des Einzelhandels, die nicht von der Ausnahme der Bund-Länder-Beschlüsse betroffen sind

    Nr. 13 neu: öffentliche Spiel- und Bolzplätze

    Die Kontrolle obliegt den Ortspolizeibehörden in Zusammenarbeit mit dem Polizeivollzugsdienst. Es ist zudem davon auszugehen, dass eine gewisse soziale Kontrolle stattfindet.

    Abs. 3 – nicht zu schließende Einrichtungen
    Nicht geschlossen werden müssen: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Hofläden, Raiffeisen-, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel

    Diesen Einrichtungen ist gestattet, auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen.

  • § 5 Einschränkung des Betriebs von Gaststätten
    Abs. 1 – Der Betrieb von Gaststätten wird bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt. Dieses Datum war zuvor nicht genannt.

    Abs. 2 – Ausnahme vom Grundsatz der Betriebsuntersagung
    Es werden die Schankgaststätten und die Mensen explizit in den Ausnahmetatbestand des Abs. 2 aufgenommen. Die seitherige Nr. 3, wonach im Falle von Infektionen die Kontaktpersonen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat nachverfolgbar bleiben sollten, ist ersatzlos entfallen.

    Es ergibt sich eine Erweiterung um eine neue Ziff. 3, wonach die Öffnung der Schank- und Speisegaststätten, wenn man vom Verbot des Abs. 1 abweicht, nur von sechs Uhr bis spätestens 18 Uhr gestattet werden kann.

  • § 6 Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Personen
    Abs. 7: Betreuungs- und Unterstützungsangebote im Vor- und Umfeld von Pflege werden, soweit sie als Gruppenangebote durchgeführt werden, aufgrund einer erhöhten Ansteckungsgefahr, insbesondere für die besonders betroffenen vulnerablen Gruppen, einstweilen eingestellt. Damit soll ein weitreichender Schutz dieser Gruppen ermöglicht werden.

Baubetriebshof und Erdeponie geschlossen - 18.03.2020, 12:00 Uhr

Der Baubetriebshof und die Erddeponie bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Verwaltung arbeitet in getrennten Teams - Einsatzfähigkeit ist gewährleistet - 18.03.2020, 11:00 Uhr

Arbeiten in getrennten Teams im wöchentlichen Wechsel

Um die Handlungsfähigkeit der Gemeindeverwaltung, des Baubetriebshofs und der Kläranlage zu gewährleisten, arbeiten die Mitarbeiter ab sofort in zwei getrennten Teams, die sich wöchentlich abwechseln.

Schreiben von Bürgermeisterin Anja Schmidt-Wagemann an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 17.03.2020:

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch, wie man an den zuletzt stark angestiegenen Zahlen auch in der Region Ostwürttemberg erkennen kann. Wir sind gehalten, diesem Trend entgegenzuwirken und alles zu tun, um die Ausbreitung entschiedener einzudämmen. Dies erfordert drastischere Mittel und Maßnahmen im Sinne eines wirksamen Gesundheitsschutzes für unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch für unsere Beschäftigten. Die Gemeindeverwaltung wird deshalb ab sofort auf Notbetrieb umstellen und den Besucherverkehr erheblich ein-schränken, einen Notbetrieb im Rathaus umsetzen und einzelne Bereiche (Bücherei, VHS) schließen.

Entscheidend ist: Was muss unbedingt erfolgen und funktionieren?

Nach diesen Fragen organisieren wir unseren Betrieb um. Wir müssen den Betrieb der Kernverwaltung, den Gesundheitsschutz und die Versorgung gewährleisten. Neben der Minimierung der Ansteckungsgefahr stellt sich auch die Frage, inwieweit die Mitarbeiter in den kommenden Wochen noch zur Arbeit kommen können. Auch in der Verwaltung können Quarantäne-maßnahmen oder Infektionen die Zahl der Mitarbeiter reduzieren.

Energieversorgung, Kläranlagen, verkehrsrechtliche Maßnahmen oder das Abholen von Ausweisen – sind beispielsweise Aufgaben, die auch in den kommenden Wochen möglich sein müssen.

Einschränkung des Bürgerservice:
Der eingeschränkte Bürgerservice wird ab sofort gelten. Die Eingangsbereiche des Rathauses sind mit Hinweisen versehen und der Zugang ist nur den Beschäftigten oder in Begleitung eines Mitarbeiters nach Terminvereinbarung möglich.

Schließungen:
Einige Einrichtungen müssen geschlossen werden. Dazu gehören die Bücherei, Volkshochschule, die Schulen und die Kindergärten.

Einteilung in Teams:
Zudem werden ab 18.03.2020 die Mitarbeiter im Rathaus, im Baubetriebshof und in der Kläranlage in unabhängig voneinander agierende Teams eingeteilt. Diese Einteilung soll die Ausbreitung der Viren verhindern. Deshalb bitte ich Sie, im Hinblick auf die besondere Herausforderung verantwortlich zu handeln und den persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern der anderen Teams zu unterlassen. Falls durch einen Infektionsfall ein Team in Quarantäne muss, bleibt noch das zweite Team arbeitsfähig. Wir sind zwar gehal-ten, physisch auf Abstand zu gehen, wollen aber gleichzeitig mental und menschlich als Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung zusammenrücken. Die Teameinteilung liegt dem Rundschreiben bei.

HomeOffice
Manche Beschäftigte haben die Möglichkeit, Tätigkeiten im Homeoffice zu erledigen. Dies betrifft die Zeiten, in denen diese Personen nicht mit ihrem Team im Rathaus präsent sind.

Ich weiß, diese Schritte stellen uns alle vor ganz besondere Herausforderungen. Die Corona-Pandemie wird aber nur zu bewältigen sein, wenn wir diese Schritte konsequent und verantwortungsvoll umsetzen. Ich weiß, ich kann dabei auf Sie alle zählen.

Für Fragen stehen Jochen Trollmann, Sebastian Thomer und ich persönlich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre

Anja Schmidt-Wagemann
Bürgermeisterin

Rathausbesuche in dringenden Fällen nur mit Terminvereinbarung - 17.03.2020, 11:00 Uhr

Das Rathaus in Fichtenau-Wildenstein bleibt am Montag, 16.03.2020 für Besucher geschlossen. Bitte melden Sie sich mit Ihren Anlíegen telefonisch oder per E-Mail.

Für die nächsten Tage wurde entschieden, dass das Rathaus weiterhin für Besucher geschlossen bleibt. Persönliche Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Persönliche Behördenbesuche sind nur nach Terminvereinbarung möglich.

Sie erreichen die Mitarbeiter zu den Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail.

Teilweise arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice.

Schließung von Bücherei und anderen gemeindeeigenen Einrichtungen - 16.03.2020, 11:00 Uhr

Schließung von gemeindeeigenen Einrichtungen
Die Turn- und Festhallen in Matzenbach und Unterdeufstetten einschl. Lehrschwimmbecken sind bis auf Weiteres geschlossen. 

Volkshochschule
Die Kurse der Volkshochschule werden bis auf Weiteres abgesagt.
Hinsichtlich der Abrechnung dieser Kurse werden wir zu gegebener Zeit Informationen herausgeben.

Bücherei geschlossen
Die Bücherei bleibt ebenfalls geschlossen bis auf Weiteres. (Stand: 16.03.2020, 11:00 Uhr).

Regelungen und Informationen - Landkreis Schwäbisch Hall

Allgemeinverfügung für Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Anbieter von Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX, Anbieter von sozialpsychiatrischen Diensten - 03.04.2020, 11:00 Uhr

Das Landratsamt Schwäbisch Hall erlässt gem. §§ 28 Abs. 3 i.V.m. 16 Abs. 7 IfSG folgende

Allgemeinverfügung

für die Städte und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall

  1. In Abweichung zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes vom 23.03.2020 über die häusliche Absonderung und sonstigen Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona Virus darf Personal ausschließlich zur Aufrechterhaltung des Betriebs von Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Anbietern von Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX, Anbietern von sozialpsychiatrischen Diensten im Landkreis Schwäbisch Hall bei Vorliegen eines wesentlichen Personalmangels die häusliche Quarantäne nach Ziffer 1 der o.g. Allgemeinverfügung unter folgenden Auflagen verlassen:

    a. Pflegepersonal und Reinigungspersonal
    Es gelten die RKI Richtlinien (Robert-Koch-Institut) in der jeweiligen Fassung für Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen bei Personalmangel (Fundstelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Personal_Pflege.html ) für relevanten Personalmangel mit folgenden Änderungen:

    Kontaktpersonen Kategorie I:
    SARS-CoV-2 pos. getestete Personen:
    -Versorgung ausschließlich von COVID-19-Personen
    -Mund-Nasen-Schutz während der gesamten Anwesenheit am Arbeitsplatz
    -Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Versorgung von Nicht-COVID-19-Personen ist Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden und ein negativer SARS-CoV-2 Test.

    b. Hauswirtschaftliches Personal
    Es gelten ebenfalls die RKI Richtlinien in der jeweiligen Fassung für Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal von Alten- und Pflegeheimen bei Personalmangel (Fundstelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Personal_Pflege.html ) für relevanten Personalmangel.

    c. Verwaltungspersonal
    K 1 Kontaktpersonen dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln nach Ziff. 5 der Allgemeinverfügung vom 23.3.20 eingesetzt werden. Beim Betreten von Bereichen mit Kontakt zu Kunden müssen sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    SARS-CoV-2 positiv getestete Personen dürfen erst bei Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden eingesetzt werden.

    d. Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger oder sonstiges Personal, das lediglich unterstützt und berät ohne direkten körperlichen Kontakt mit Kunden

    K 1 Kontaktpersonen dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln nach Ziff. 5 der Allgemeinverfügung vom 23.3.20 eingesetzt werden. Beim Betreten von Bereichen mit Kontakt zu Kunden müssen sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    SARS-CoV -2 pos. getestete Personen dürfen erst bei Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden und einem negativen SARS-CoV-2 Test eingesetzt werden.

  2. Die Hin- und Rückfahrt zur Arbeitsstätte darf nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxis erfolgen. Die Fahrt muss auf direktem Wege zur Arbeitsstätte erfolgen und darf insbesondere nicht zu Einkaufs- oder Freizeitzwecken unterbrochen werden.

    Im Übrigen gelten für den Personenkreis die Regelungen der Allgemeinverfügung vom 23.03.20 weiterhin.

  3. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag.

 

Hinweise:
Diese Allgemeinverfügung ist eine Maßnahme nach § 28 Abs. 1 IfSG und ist gem. § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 sofort vollziehbar. Widerspruch und Anfechtungsklage haben daher keine aufschiebende Wirkung.

I. Sachverhalt
Mit Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 über die häusliche Absonderung und sonstigen Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona Virus wurde durch das Landratsamt die häusliche Quarantäne für mit SARS-CoV-2 infizierte Personen sowie Kontaktpersonen K 1 angeordnet. Nachdem die Fallzahlen weiter steigen, sind auch immer mehr Personen von der häuslichen Quarantäne betroffen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten, Anbietern von Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX, Anbietern von sozialpsychiatrischen Diensten im Landkreis Schwäbisch Hall arbeiten. Damit droht die Gefahr, dass Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen nicht mehr versorgt werden können. Daher ist eine zumindest teilweise Aufhebung der häuslichen Quarantäne unter strengen Auflagen erforderlich.

II. Begründung:
Rechtsgrundlage für diese Allgemeinverfügung ist § 28 Abs. 1 IfSG. Danach trifft die zuständige Behörde bei Kranken, Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigen oder Ausscheidern die notwendigen Schutzmaßnahmen.

Die Allgemeinverfügung wurde durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Schwäbisch Hall im Wege der Eilzuständigkeit nach § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 7 IfSG erlassen. Das Gesundheitsamt kann bei Gefahr im Verzug die erforderlichen Maßnahmen selbst anordnen. Durch die Vielzahl der häuslichen Quarantänen auch für die o.g. Berufsgruppen droht unmittelbar eine Unterversorgung von pflegebedürftigen Menschen sowie Menschen mit Behinderungen im Landkreis. Es ist Eile geboten, die genannten Berufsgruppen für ihre Tätigkeit von der häuslichen Quarantäne freizustellen. Die Umsetzung durch die jeweils zuständigen Gemeinden und Städte kann nicht abgewartet werden. Durch die Zuständigkeit von 30 Ortspolizeibehörden wäre zudem eine zeitlich gleichlaufende Allgemeinverfügung auf Grund der unterschiedlichen Bekanntmachungssatzungen nicht möglich, was zu einer erheblichen Rechtsunsicherheit im Landkreis Schwäbisch Hall und damit der Gefahr für die Versorgung der Personen Vorschub leisten würde. Das Gesundheitsamt hat die zuständigen Ortspolizeibehörden von dieser Allgemeinverfügung zu unterrichten. Wird die Allgemeinverfügung nicht innerhalb von zwei Arbeitstagen nach der Unterrichtung aufgehoben, so gilt sie als von den zuständigen Ortspolizeibehörden getroffen.

Gemäß § 28 Abs.1 LVwVfG ist vor Erlass eines belastenden Verwaltungsaktes grds. eine Anhörung erforderlich. Von einer Anhörung aber kann abgesehen werden, wenn eine sofortige Entscheidung wegen Gefahr im Verzug notwendig erscheint bzw. die Behörde eine Allgemeinverfügung erlassen will. Im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens wird angesichts der drohenden Unterversorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen im Landkreis Schwäbisch Hall abgesehen.

Die teilweise Aufhebung der häuslichen Quarantäne unter Auflagen für das Personal in den Einrichtungen und Diensten ist geeignet und erforderlich, um die Funktionsfähigkeit der Versorgung der genannten Personengruppen im Landkreis zu erhalten. Die Auflagen orientieren sich an den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI). Sie stehen nicht außer Verhältnis, denn weiterhin ist oberstes Ziel, die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2 Virus zu verhindern und damit Leben zu retten.

Die Bekanntmachung wird gem. § 1 Abs. 5 S. 2 DVO LKrO in der durch die Bekanntmachungssatzung des Landkreises Schwäbisch Hall vorgegebenen Form wiederholt, sobald die Umstände es zulassen.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch bei der zuständigen Behörde erhoben werden. Zuständige Behörde ist

für das Gebiet der jeweiligen Stadt/Gemeinde

  • Blaufelden - Gemeindeverwaltung Blaufelden in Blaufelden
  • Braunsbach - Gemeindeverwaltung Braunsbach in Braunsbach
  • Bühlertann - Gemeindeverwaltung Bühlertann in Bühlertann
  • Bühlerzell - Gemeindeverwaltung Bühlerzell in Bühlerzell
  • Crailsheim - Stadtverwaltung Crailsheim in Crailsheim
  • Fichtenau - Gemeindeverwaltung Fichtenau in Fichtenau
  • Fichtenberg - Gemeindeverwaltung Fichtenberg in Fichtenberg
  • Frankenhardt - Gemeindeverwaltung Frankenhardt in Frankenhardt
  • Gaildorf - Stadtverwaltung Gaildorf in Gaildorf
  • Gerabronn - Stadtverwaltung Gerabronn in Gerabronn
  • Ilshofen - Stadtverwaltung Ilshofen in Ilshofen
  • Kirchberg/Jagst - Stadtverwaltung Kirchber/Jagst in Kirchberg/Jagst
  • Kreßberg - Gemeindeverwaltung Kreßberg in Kreßberg
  • Langenburg - Stadtverwaltung Langenburg in Langenburg
  • Mainhardt - Gemeindeverwaltung Mainhardt in Mainhardt
  • Michelbach/Bilz - Gemeindeverwaltung Michelbach/Bilz in Michelbach/Bilz
  • Michelfeld - Gemeindeverwaltung Michelfeld in Michelfeld
  • Oberrot - Gemeindeverwaltung Oberrot in Oberrot
  • Obersontheim - Gemeindeverwaltung Obersontheim in Obersontheim
  • Rosengarten - Gemeindeverwaltung Rosengarten in Rosengarten
  • Rot am See - Gemeindeverwaltung Rot am See in Rot am See
  • Satteldorf - Gemeindeverwaltung Satteldorf in Satteldorf
  • Schrozberg - Stadtverwaltung Schrozberg in Schrozberg
  • Schwäbisch Hall - Stadtverwaltung Schwäbisch Hall in Schwäbisch Hall
  • Stimpfach - Gemeindeverwaltung Stimpfach in Stimpfach
  • Sulzbach-Laufen - Gemeindeverwaltung Sulzbach-Laufen in Sulzbach-Laufen
  • Untermünkheim - Gemeindeverwaltung Untermünkheim in Untermünkheim
  • Vellberg - Stadtverwaltung Vellberg in Vellberg
  • Wallhausen - Gemeindeverwaltung Wallhausen in Wallhausen
  • Wolpertshausen - Gemeindeverwaltung Wolpertshausen in Wolpertshausen

 gez. Landrat Gerhard Bauer Schwäbisch Hall, den 02.04.2020

Allgemeinverfügung für Krankenhäuser, Arztpraxen, Physiotherapie-, Logopädie-, Ergotherapiepraxen sowie der medizinischen Fußpflege - 03.04.2020, 11:00 Uhr

Das Landratsamt Schwäbisch Hall erlässt gem. §§ 28 Abs. 3 i.V.m. 16 Abs. 7 IfSG folgende

Allgemeinverfügung

für die Städte und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall

  1. In Abweichung zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes vom 23.03.2020 über die häusliche Absonderung und sonstigen Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona Virus darf Personal ausschließlich zur Aufrechterhaltung des Betriebs von Krankenhäusern, Arztpraxen, Physiotherapie-, Logopädie-, Ergotherapiepraxen sowie der medizinischen Fußpflege im Landkreis Schwäbisch Hall bei Vorliegen eines wesentlichen Personalmangels die häusliche Quarantäne nach Ziffer 1 der o.g. Allgemeinverfügung unter folgenden Auflagen verlassen:

    a. Medizinisches (Ärzte, Pfleger) Personal; Reinigungspersonal; Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und medizinische Fußpfleger: Es gelten die RKI Richtlinien (Robert-Koch-Institut) in der jeweiligen Fassung für Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel (Fundstelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/HCW.html ) für relevanten Personalmangel mit folgenden Ausnahmen:

    Kontaktpersonen Kategorie Ia (hohes Expositionsrisiko):
    SARS-CoV-2 pos. getestete Personen:
    Sie dürfen ausschließlich COVID-19-Patienten versorgen.
    Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Versorgung von Nicht-COVID-19-Patienten ist Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden und nur ein negativer SARS-CoV-2 Test.

    b. Hauswirtschaftliches Personal
    Es gelten ebenfalls die RKI Richtlinien in der jeweiligen Fassung für Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel (Fundstelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/HCW.html ) für relevanten Personalmangel mit folgender Ausnahme: Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, dürfen nicht eingesetzt werden.

    c. Verwaltungspersonal
    K 1 Kontaktpersonen dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln nach Ziff. 5 der Allgemeinverfügung vom 23.3.20 eingesetzt werden. Beim Betreten von Patientenbereichen müssen sie die jeweils erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.

    SARS-CoV-2 pos. getestete Personen dürfen erst bei Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden eingesetzt werden.

  2. Die Hin- und Rückfahrt zur Arbeitsstätte darf nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxis erfolgen. Die Fahrt muss auf direktem Wege zur Arbeitsstätte erfolgen und darf insbesondere nicht zu Einkaufs-oder Freizeitzwecken unterbrochen werden.

    Im Übrigen gelten für den Personenkreis die Regelungen der Allgemeinverfügung vom 23.03.20 weiterhin.

  3. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag.

Hinweise:
Diese Allgemeinverfügung ist eine Maßnahme nach § 28 Abs. 1 IfSG und ist gem. § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 sofort vollziehbar. Widerspruch und Anfechtungsklage haben daher keine aufschiebende Wirkung.

I. Sachverhalt
Mit Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 über die häusliche Absonderung und sonstigen Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona Virus wurde durch das Landratsamt die häusliche Quarantäne für mit SARS-CoV-2 infizierte Personen sowie Kontaktpersonen K 1 angeordnet. Nachdem die Fallzahlen weiter steigen, sind auch immer mehr Personen von der häuslichen Quarantäne betroffen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen arbeiten oder als Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten oder medizinische Fußpfleger tätig sind. Es droht die Gefahr, dass Patienten nicht mehr versorgt werden können. Daher ist eine zumindest teilweise Aufhebung der häuslichen Quarantäne unter strengen Auflagen erforderlich.

II. Begründung
Rechtsgrundlage für diese Allgemeinverfügung ist § 28 Abs. 1 IfSG. Danach trifft die zuständige Behörde bei Kranken, Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigen oder Ausscheidern die notwendigen Schutzmaßnahmen.

Die Allgemeinverfügung wurde durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Schwäbisch Hall im Wege der Eilzuständigkeit nach § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 7 IfSG erlassen. Das Gesundheitsamt kann bei Gefahr im Verzug die erforderlichen Maßnahmen selbst anordnen. Durch die Vielzahl der häuslichen Quarantänen auch für die o.g. Berufsgruppen droht unmittelbar eine Unterversorgung kranker Menschen im Landkreis. Es ist Eile geboten, die genannten Berufsgruppen für ihre Tätigkeit von der häuslichen Quarantäne freizustellen. Die Umsetzung durch die jeweils zuständigen Gemeinden und Städte kann nicht abgewartet werden. Durch die Zuständigkeit von 30 Ortspolizeibehörden wäre zudem eine zeitlich gleichlaufende Allgemeinverfügung auf Grund der unterschiedlichen Bekanntmachungssatzungen nicht möglich, was zu einer erheblichen Rechtsunsicherheit im Landkreis Schwäbisch Hall und damit der Gefahr für das Gesundheitssystem des Landkreises Vorschub leisten würde. Das Gesundheitsamt hat die zuständigen Ortspolizeibehörden von dieser Allgemeinverfügung zu unterrichten. Wird die Allgemeinverfügung nicht innerhalb von zwei Arbeitstagen nach der Unterrichtung aufgehoben, so gilt sie als von den zuständigen Ortspolizeibehörden getroffen.

Gemäß § 28 Abs.1 LVwVfG ist vor Erlass eines belastenden Verwaltungsaktes grds. eine Anhörung erforderlich. Von einer Anhörung kann aber abgesehen werden, wenn eine sofortige Entscheidung wegen Gefahr im Verzug notwendig erscheint bzw. die Behörde eine Allgemeinverfügung erlassen will. Im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens wird angesichts der drohenden Unterversorgung erkrankter Menschen im Landkreis Schwäbisch Hall abgesehen.

Die teilweise Aufhebung der häuslichen Quarantäne unter Auflagen für die genannten Berufsgruppen und das Personal in den Krankenhäusern ist geeignet und erforderlich, um die Funktionsfähigkeit der gesundheitlichen Versorgung im Landkreis zu erhalten. Die Auflagen orientieren sich an den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI). Sie stehen nicht außer Verhältnis, denn weiterhin ist oberstes Ziel, die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2 Virus zu verhindern.

Die Bekanntmachung wird gem. § 1 Abs. 5 S. 2 DVO LKrO in der durch die Bekanntmachungssatzung des Landkreises Schwäbisch Hall vorgegebenen Form wiederholt, sobald die Umstände es zulassen.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch bei der zuständigen Behörde erhoben werden. Zuständige Behörde ist

für das Gebiet der jeweiligen Stadt/Gemeinde

  • Blaufelden - Gemeindeverwaltung Blaufelden in Blaufelden
  • Braunsbach -  Gemeindeverwaltung Braunsbach in Braunsbach
  • Bühlertann - Gemeindeverwaltung Bühlertann in Bühlertann
  • Bühlerzell - Gemeindeverwaltung Bühlerzell in Bühlerzell
  • Crailsheim - Stadtverwaltung Crailsheim in Crailsheim
  • Fichtenau - Gemeindeverwaltung Fichtenau in Fichtenau
  • Fichtenberg - Gemeindeverwaltung Fichtenberg in Fichtenberg
  • Frankenhardt - Gemeindeverwaltung Frankenhardt in Frankenhardt
  • Gaildorf - Stadtverwaltung Gaildorf in Gaildorf
  • Gerabronn - Stadtverwaltung Gerabronn in Gerabronn
  • Ilshofen - Stadtverwaltung Ilshofen in Ilshofen
  • Kirchberg/Jagst - Stadtverwaltung Kirchber/Jagst in Kirchberg/Jagst
  • Kreßberg - Gemeindeverwaltung Kreßberg in Kreßberg
  • Langenburg - Stadtverwaltung Langenburg in Langenburg
  • Mainhardt - Gemeindeverwaltung Mainhardt in Mainhardt
  • Michelbach/Bilz - Gemeindeverwaltung Michelbach/Bilz in Michelbach/Bilz
  • Michelfeld - Gemeindeverwaltung Michelfeld in Michelfeld
  • Oberrot - Gemeindeverwaltung Oberrot in Oberrot
  • Obersontheim - Gemeindeverwaltung Obersontheim in Obersontheim
  • Rosengarten - Gemeindeverwaltung Rosengarten in Rosengarten
  • Rot am See - Gemeindeverwaltung Rot am See in Rot am See
  • Satteldorf - Gemeindeverwaltung Satteldorf in Satteldorf
  • Schrozberg - Stadtverwaltung Schrozberg in Schrozberg
  • Schwäbisch Hall - Stadtverwaltung Schwäbisch Hall in Schwäbisch Hall
  • Stimpfach - Gemeindeverwaltung Stimpfach in Stimpfach
  • Sulzbach-Laufen -  Gemeindeverwaltung Sulzbach-Laufen in Sulzbach-Laufen
  • Untermünkheim - Gemeindeverwaltung Untermünkheim in Untermünkheim
  • Vellberg - Stadtverwaltung Vellberg in Vellberg
  • Wallhausen - Gemeindeverwaltung Wallhausen in Wallhausen
  • Wolpertshausen - Gemeindeverwaltung Wolpertshausen in Wolpertshausen


gez. Landrat Gerhard Bauer
Schwäbisch Hall, den 02.04.2020

Wertstoffhöfe punktuell geöffnet - 01.04.2020, 8:00 Uhr

Punktuelle Öffnung der Wertstoffhöfe und Sammelplätze ab 1. April

Wegen der Ansteckungsgefahr mussten die Wertstoffhöfe und die Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt vorübergehend geschlossen werden.

Landrat Gerhard Bauer hat nun entschieden, dass ab 1. April einige Entsorgungsanlagen wieder geöffnet werden. Zusätzliches Personal soll für einen geordneten Ablauf und die Einhaltung der Sicherheitsabstände sorgen.

Wiedereröffnet und zu den im Abfallkalender veröffentlichten Zeiten betrieben werden folgende Entsorgungsanlagen:

  • Entsorgungszentrum in Blaufelden
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Blaufelden-Wittenweiler
    (Für den Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Blaufelden-Wittenweiler wird eine zusätzliche Anlieferungsmöglichkeit montags von 15.00 bis 18.00 Uhr angeboten)
  • Wertstoffhof in Crailsheim
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Crailsheim-Wittau
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Crailsheim-Tierheim
  • Wertstoffhof und Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Ilshofen
  • Entsorgungszentrum mit Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt und Problemstoffsammelstelle in Schwäbisch Hall-Hasenbühl
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Gaildorf-Eutendorf

Der Landrat bittet um Verständnis, dass nicht alle Entsorgungsanlagen wiedereröffnet werden können. Grund ist das notwendige Personal, das auf die ausgewählten Entsorgungsanlagen verteilt werden muss, um die Corona-Sicherheitsvorkehrungen einhalten zu können. Kriterien für die Auswahl waren die räumliche Verteilung im Landkreis und die Eignung der Anlagen für vermehrte Anlieferungen. Außerdem muss am Tor genügend Platz vorhanden sein, weil die Zahl der Fahrzeuge auf den Entsorgungsanlagen begrenzt werden muss.

Zu Beginn der Öffnungszeiten muss deshalb mit einem Rückstau vor dem Tor gerechnet werden. An diesem Kriterium scheiterte die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes in Gaildorf, teilt das Landratsamt mit. Dort hätte es zu Verkehrsstörungen auf der B 19 kommen können. „Die Verkehrsregelung und die Sicherheitsabstände müssen unbedingt eingehalten werden.“, appelliert Landrat Bauer und bittet um Geduld, wenn längere Wartezeiten entstehen sollten.

Sein Tipp: „Nicht gleich am Beginn der Öffnungszeit vorfahren und nur Mengen anliefern, die selbst entladen werden können. Das Personal darf wegen der Ansteckungsgefahr nicht mithelfen“.

Aufruf: Medizinisches Personal zur Hilfe aufgerufen - Reservebetten geplant - 26.03.2020, 08:00 Uhr

Landkreis und Kliniken planen Reservebetten in Crailsheim und Michelfeld

Landrat Bauer ruft medizinisches Personal zum Helfen auf

Der Landrat hat entschieden, zunächst ein frisch renoviertes Gebäude in Crailsheim, das derzeit nicht belegt ist, als Reserveeinrichtung für Patienten einzurichten, die einer Pflege bedürfen, aber nicht unbedingt im Krankenhaus versorgt werden müssen.

Eine zweite Unterbringungsmöglichkeit steht in der Gemeinde Michelfeld zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Containeranlage, die als Reserve für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgehalten und für diesen Zweck derzeit nicht benötigt wird.

Gerhard Bauer plant außerdem eine Registrierung von Freiwilligen, damit die Kliniken bei Bedarf zeitnah auf medizinisch geschultes Personal zurückgreifen können. „Wir müssen uns rechtzeitig auf steigende Patientenzahlen vorbereiten“, so der Landrat.

Die Unterkunft in Crailsheim ist eine Liegenschaft des Landkreises Schwäbisch Hall und könnte relativ zeitnah belegt werden. Dadurch könnten die Krankenhäuser im Landkreis entlastet und ausreichend Bettenkapazitäten für Covid-19-Patienten freigemacht werden. Die Crailsheimer Unterkunft ist für Patienten vorgesehen, die nicht am Corona-Virus erkrankt sind und die einer Pflege bedürfen.

Gedacht ist an Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, sich aber nicht alleine zu Hause versorgen können. Auch viele alleinlebende Seniorinnen und Senioren, die bisher von osteuropäischen Pflegekräften betreut wurden und aufgrund der Reisebeschränkungen nun keine Betreuung mehr haben, könnten hier notfalls untergebracht werden. Die Seniorenheime im Landkreis haben dafür derzeit keine Kapazitäten frei.

Aktuell können die beiden Kliniken im Landkreis die Herausforderung, die mit der Corona-Pandemie einhergeht, noch stemmen. Das Personal in den Krankenhäusern war zwar bekanntlich auch schon vor der Pandemie mehr als ausgelastet. Durch Verschiebungen von planbaren Operationen und anderen Maßnahmen sowie einem sehr großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war der Klinikbetrieb bisher kaum eingeschränkt.

Vorhersagen und der Blick in die Nachbarländer zeigen allerdings, dass die Situation sich dramatisch verschlechtern könnte und immer mehr Patienten stationär aufgenommen werden müssen. Um für diese Zeit gerüstet zu sein, werden nun schon vorab Freiwillige gesucht:

„Wenn Sie über Erfahrung in der Pflege oder im medizinischen Bereich verfügen, dann melden Sie sich bitte!“, ruft Landrat Gerhard Bauer die Bevölkerung auf. „Sie können sich bei uns registrieren lassen, damit wir im Ernstfall schnell auf Personal zurückgreifen können. Gerade ausgebildete, bereits im Ruhestand oder aktuell in der Elternzeit befindliche Ärzte, Pflegekräfte oder Rettungssanitäter wären für diese Aufgabe besonders geeignet.

Auch Auszubildende in medizinischen oder pflegenden Berufen sowie Medizinstudenten, die ihr Studium noch nicht vollständig abgeschlossen haben, dürfen sich gerne melden“, wirbt Landrat Bauer.

Interessenten können sich bei der Personalstelle des Landratsamtes unter unterstuetzung-corona@LRASHA.de melden. Wichtig sind bei der Registrierung die Kontaktdaten der freiwilligen Helfer in Form eines Lebenslaufes und auch Angaben zur Qualifizierung oder fachlichen Erfahrung sowie die Verfügbarkeit. Diejenigen, die sich bereits beim Diak-Klinikum Schwäbisch Hall zur Unterstützung gemeldet haben, werden auch von dort benachrichtigt. Alle Interessenten werden dann individuell über den Umfang und Bereich ihres Einsatzes informiert.

Zwei Corona-Testzentren ab 19.03.2020 in Betrieb - 18.03.2020, 16:30 Uhr

Das Landratsamt Schwäbisch Hall informiert in einer Pressemitteilung

Zwei Corona-Testzentren im Landkreis eingerichtet

Test in Drive-in-Zentren ab 19. März 2020 in Michelfeld und Crailsheim

Landrat Gerhard Bauer dankt der gesamten Kreisärzteschaft für das außerordentlich große Engagement und die vorbildliche Arbeit bei der Bewältigung der Corona-Krise. Bisher hat die Kreisärzteschaft die Corona-Tests sehr gut bewältigt. „Die Ärztinnen und Ärzte im Landkreis Schwäbisch Hall stoßen jetzt bei den Corona-Tests im Bereich der Praxen und bei Hausbesuchen an die Grenzen ihrer Kapazität. Deshalb war es jetzt der Wunsch der Kreisärzteschaft, doch Testzentren in Betrieb zu nehmen“, erklärt Landrat Gerhard Bauer. Diese sind bereits auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Michelfeld und in einer Halle im Industriegebiet Flügelau in Crailsheim eingerichtet. Die Corona-Testzentren werden morgen, Donnerstag, 19. März 2020, an beiden Standorten ab 18.30 Uhr in Betrieb gehen.

Der Landkreis stellt die Liegenschaften und die Infrastruktur zur Verfügung. Die Kreisärzteschaft übernimmt die Organisation und die personelle Ausstattung und wird dabei vom Deutschen Roten Kreuz und vom Landkreis tatkräftig unterstützt.

Einwohner des Landkreises, die aufgrund ihrer Symptome befürchten am Coronavirus erkrankt zu sein, müssen nach wie vor zwingend telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen und sich von dort eine Überweisung an eines der beiden Drive-in-Testzentren sowie das für den Test erforderliche Röhrchen, beschriftet mit den Patientendaten, geben lassen. Zudem müssen die Patienten ihren Ausweis vorzeigen. Nur dann wird der Abstrich an den zwei Corona-Testzentren gemacht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten ohne Röhrchen, Überweisung und Ausweis nicht getestet werden. Hiervon kann keine Ausnahme gemacht werden.

Wichtig: Der Hausarzt wird die Überweisung nur bei einem begründeten Verdacht ausstellen. Das bedeutet: Menschen mit schweren Krankheitssymptomen der Atemwege und direktem Kontakt zu einem bestätigen Corona-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage. Dasselbe gilt für Menschen mit Krankheitssymptomen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Risikogebiete finden Sie unter:

RKI-Risikogebiete

Ab Donnerstag, 19. März 2020, an beiden Standorten von 18.30 bis 19.30 Uhr, kann mit dem Fahrzeug an den Corona Drive-in-Zentren vorgefahren werden. Die Ärzte sind mit Schutzkleidung ausgestattet und entnehmen direkt am Auto einen Abstrich für den Test. Die getesteten Personen verlassen an den jeweiligen Teststationen ihre Fahrzeuge nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Personen in Kontakt.

„Oberste Priorität muss sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzugrenzen. Wir werden weiterhin alles uns Mögliche tun, um die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu unterstützen, um akut Betroffenen die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten“, betont Landrat Gerhard Bauer.

HINWEIS Bis das Testergebnis eingegangen ist, sollten die Patienten dann in häuslicher Isolation bleiben. Die Corona-Testzentren sind montags bis freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Sie befinden sich im Straßenmeisterei-Stützpunkt in Michelfeld (am Ortsende, links an der B 14 in Richtung Mainhardt) und in der früheren EDT-Halle in Crailsheim, Flügelau 36.

ÖPNV im Ferienfahrplan, Müllabfuhr regulärer Betrieb - 18.03.2020, 16:00 Uhr

Das Landratsamt Schwäbisch Hall informiert in einer Pressemitteilung

Infrastruktur bleibt aufrechterhalten

Einsatzgruppe für die Benachrichtigung von Kontaktpersonen gebildet

In der gegenwärtigen Situation der Coronavirus-Pandemie unternimmt die Landkreisverwaltung alles ihr Mögliche, um einer weiteren Verbreitung des Virus entgegenzuwirken. So wurde außerhalb des medizinischen Bereiches im Gesundheitsamt dort der administrative Bereich um eine Einsatzgruppe verstärkt. Hauptaufgabe dieses flexiblen Teams ist es, Kontaktpersonen von Infizierten zu benachrichtigen und den medizinischen Bereich von administrativen Aufgaben zu entlasten. Über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden dazu aus anderen Ämtern des Landratsamts abgeordnet.

„Unser oberstes Ziel ist der bestmögliche Schutz der Bürgerinnen und Bürger“, so Landrat Gerhard Bauer. „Dies werden wir so gut wie möglich gewährleisten und die Aufgaben des Landkreises in der Infrastruktur aufrechterhalten.“ Hamsterkäufe, wie sie vielerorts zu beobachten sind, hält der Chef der Kreisverwaltung daher nicht für notwendig und angebracht.

Die Müllentsorgung, eine Aufgabe des Landkreises, bleibt aufrechterhalten. Die Abfuhrtermine erfolgen wie im Abfallkalender eingeplant.

Über die Veränderungen im ÖPNV informiert die KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH ausführlich auf ihrer Homepage und gibt wertvolle Tipps. Denn seit dem 17.03.2020 gilt der Ferienfahrplan. Mit neuen Regelungen im Hinblick auf die Nutzung der Busse und die Bezahlung der Fahrten wird der Ansteckungsgefahr von Fahrgästen und vom Personal der Busunternehmen entgegengetreten. Die Informationen können abgerufen werden unter

Internetseite Kreisverkehr mit Infos

 

 

Landratsamt schließt für Publikumsverkehr - 17.03.2020, 09:00 Uhr

Um die Ausbreitung des Virus COVID-19 zu verlangsamen und einzugrenzen, bleiben das Landratsamt sowie sämtliche Außenstellen ab sofort bis einschließlich 17.04.2020 geschlossen.

Ab sofort sind das Landratsamt in Schwäbisch Hall und Crailsheim sowie alle Außenstellen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist diese Maßnahmen notwendig, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Über den weiteren Verlauf wird das Landratsamt informieren. Kundinnen und Kunden können nur noch nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminabsprache und in dringenden Fällen persönlich bedient werden.

Für die einzelnen Ämter  sind die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter unter den jeweiligen Durchwahlnummern telefonisch oder auch elektronisch erreichbar.

Link zu den Ämtern des Landratsamts Schwäbisch Hall >

Die Corona-Hotline des Landratsamtes Schwäbisch Hall unter der Rufnummer 0791 755- 7400 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr besetzt.

Notfallnummer

Personen, die Kontakt mit einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren bitte das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter 0791 755-7400 (Montag - Freitag, 9 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 10 - 16 Uhr). - Stand: 16.03.2020 

Schule und Kinderbetreuung

Hilfe in Krisensituationen - schulpsychologische Beratung - 08.04.2020, 08:00 Uhr

Hilfe in Krisensituationen

Das Team der SchulpsychologInnen unterstützt alle am Schulleben Beteiligten Personen: Schüler und ihre Bezugspersonen, Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulaufsicht sowie weitere Personen im Kontext Schule.

Sie bieten zu jeder psychologischen Frage im schulischen Bereich Hilfe zur Selbsthilfe an, d.h. sie unterstützen die Ratsuchenden bei der Lösung ihrer Probleme.

Alle Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht und sind kostenfrei.

Ist im Kontext einer telefonischen Beratung ein persönliches Gespräch an der Schulpsychologischen Beratungsstelle angezeigt, so wird dies voraussichtlich mit Beginn des Unterrichtsbetriebes möglich sein.

Die für den Landkreis zuständige

Schulpsychologische Beratungsstelle Künzelsau
ist montags bis donnerstags von 9 - 15 Uhr und freitags von 9 -13 Uhr erreichbar:

Schulpsychologische Beratungsstelle Künzelsau
Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenloheland
07940 9307940
poststelle.spbs-kuen(@)zsl-rs-gd.kv.bwl.de

Ihr Team der Schulpsychologischen Beratungsstelle Künzelsau.

Schließung von Schulen und Kindergärten - 16.03.2020, 13:00 Uhr

Ab Dienstag, den 17. März entfällt der Unterricht an allen Schulen. Das heißt: Vorerst letzter Schultag ist Montag, der 16. März. Ebenso werden die Kindergärten und Kindertagesstätten, auch in kirchlicher Trägerschaft, ab dem 17. März geschlossen.

Diese Maßnahme ist vorerst bis zum Ende der Osterferien befristet. Letzter Ferientag ist Sonntag, der 19. April.

Das Land hat aber eine Notfallbetreuung in Aussicht gestellt, die von den Schulen und KiTa-Trägern eingerichtet werden soll.

Für Fichtenau bedeutet das folgendes:

Es gibt für Grundschulkinder aus der Gemeinde eine Kinderbetreuung in der Grundschule (Christoph-von-Pfeil-Schule) sowie für KiTa-Kinder eine zentrale Kinderbetreuung im Kindergarten Tausendfüssler in Wildenstein.

Diese Notfallbetreuung ist jedoch ausschließlich für Kinder, deren Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur (wie z.B. Polizei, Gesundheitswesen, Pflegeheime, Rettungsdienste, Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemärkte, Lieferbetriebe für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sowie Gas-, Wasser- und Energieversorgung) arbeiten.
Grundvoraussetzung für die Betreuung ist, dass beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der/die Alleinerziehende, in einem solchen Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.
Vorab prüfen Sie bitte folgende Fragen:

  • Haben Sie alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?
  • Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?

 
Anmeldung zur Notfallbetreuung

Die Notfallbetreuung startet ab Dienstag, 17.03.2020.
Die Notfallbetreuung in der Grundschule findet von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 Uhr bis 12.45 Uhr statt. Die Randzeitenbetreuung (üblicherweise vor und nach dem Unterricht) entfällt. Es kann kein Mittagessen angeboten werden.

Die Notfallbetreuung im Kindergarten Tausendfüssler in Wildenstein findet von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr statt. Wir weisen darauf hin, dass wir im Rahmen dieser Betreuung kein warmes Mittagessen anbieten können und bitten Sie deshalb, Ihren Kindern ein zweites Vesper mitzugeben.
 
Hier geht es zum Formblatt für die Anmeldung zur Notfallbetreuung.

Falls Sie einen Betreuungsbedarf haben und die Voraussetzungen erfüllen, melden Sie sich bitte zur Abstimmung einer notwendigen Betreuung in der jeweiligen Einrichtung

Kindergarten Tausendfüssler: 07962 892-15
Grundschule: 07962 9025-0
Oberlin-Schule: 07962 9025-32


Das Formblatt kann auch per E-Mail an folgende Adressen geschickt werden:

Kindergarten: kindergarten(@)fichtenau.de
Grundschule: Poststelle(@)chvonpfeil-schule.fichtenau.de
Oberlin-Schule: Poststelle(@)oberlin-schule.fichtenau.de

Zur Bestätigung Ihres beruflichen Tätigkeitsfeldes ist es zwingend notwendig, dass Sie zeitnah eine entsprechende Arbeitgeberbescheinigung im Rathaus (Hauptamt bei Jochen Trollmann) vorlegen. 

Hinweise des Kultusministeriums zur Schulschließung - 15.03.2020, 7:35 Uhr

Weitere Information der Christoph-von-Pfeil-Schule

Termine zur Schulanmeldung
Die für diese Woche (18. und 19.03.2020) vorgesehenen Schulanmeldungstermine werden auf den Zeitraum nach Ostern verschoben. Genaue Termine wird die Schule rechtzeitig bekannt geben.

Schulfest am 16.05.2020
Ob das Schulfest am 16.05.2020 stattfindet, wird in den nächsten Wochen entschieden.

Abgesagte Veranstaltungen

Der Bürgerempfang am 22. März sowie der Ostereiermarkt am 4./5. April finden nicht statt.

Weitere Informationen für Sie

Allgemeine Informationen und Verhaltensempfehlungen zum Coronavirus

Wie werden Coronaviren übertragen?

Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen. Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege. Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?

Typische Symptome sind Fieber, Husten und Atemnot.

Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an. Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun? Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt einen Test auf Coronavirus machen und Ihre Erkrankung dem Gesundheitsamt mitteilen.

Aktuelle Informationen zu Risikogebieten finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Sollten Sie keinen solchen Kontakt oder eine Reise in das betroffenen Gebiet unternommen haben, ist eine andere Erkrankung, z.B. Influenza wahrscheinlicher. Über eine Testung auf das Coronavirus in einem solchen Fall wird dann im Einzelfall entschieden. Bis eine sichere Entwarnung gegeben werden kann, müssen Sie als Patient isoliert werden, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun oder bei stattgehabter Reise in das Risikogebiet?

Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben oder sollten Sie in den letzten beiden Wochen in dem Risikogebiet gewesen sein, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt. Hier wird man Sie zu den weiteren Verhaltensregeln beraten. Der Kontakt zu anderen sollte eingeschränkt werden. Auch hierzu werden Sie informiert. Sie müssen in diesem Fall nicht die Klinik aufsuchen oder dort sogar isoliert werden.

Wie werden Infektionen mit Coronaviren behandelt?

Eine Behandlung gegen das Coronavirus gibt es, wie bei fast allen Viruserkrankungen, nicht. Wichtig ist es die Symptome zu lindern, das Fieber zu senken und die Ausbreitung des Virus durch geeignete Isolierungsmaßnahmen zu verhindern. Die Behandlung und Isolierung im bestätigten Erkrankungsfall erfolgt im Krankenhaus.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen. Bei stattgehabtem Kontakt mit einem Erkrankten oder Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ihr erster Ansprechpartner. Hier werden Sie zum weiteren Vorgehen und zu weiteren Maßnahmen beraten.

Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?

Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in das Risikogebiet und ganz China sollten vermieden werden. Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mind. 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • Erkrankte sollten engen Kontakt zu Anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
  • Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.

Warum muss ein Erkrankungsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden und was passiert mit meinen Daten?

Bei 2019-nCoV gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§§ 6, 7 IfSG), d.h. ein Verdachtsfall der Erkrankung muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Eine bestätigte Erkrankung wird zusätzlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nur im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verarbeitet.

Was ist zu tun, wenn ich im Ausland bin und erkranke?

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind. Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.

(Quelle: Ostalbkreis)

 

Das Robert-Koch-Institut informiert tagesaktuell zum Thema Coronavirus

www.rki.de

 

Eine sehr empfehlenswerte Seite ist auch

www.infektionsschutz.de

 

Das Landratsamt Schwäbisch Hall informiert auf seiner Internetseite

www.lrasha.de