Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau

Volltextsuche

Neue Seitenstruktur

Wir haben den Informationsbereich zu den Corona-Regelungen neu strukturiert.

Sie finden jetzt in der Navigation zusätzlich die Bereiche:

Kindergarten/Schule - Notbetreuung

Informationen für einzelne Branchen

Regelungen des Landkreises Schwäbisch Hall

Stufenplan für Baden-Württemberg / Stand 07.05.2020

Überblick für den 11. Mai 2020

Der Überblick für den 11. Mai

  • Im öffentlichen Raum dürfen Sie auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. So können Sie sich mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen und Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen.
  • In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum ausgenommen.
  • Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen.
  • Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.
  • Sonnenstudios dürfen wieder öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht)
  • Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht). Dazu zählen: Massagestudios Kosmetikstudios Nagelstudios Tattoo-Studios Piercingstudios
  • Ab 11. Mai sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen.
  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen.Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen
  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
  • Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.

Fragen und Antworten finden Sie auch auf dieser Seite der Landesregierung

Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahl bestätigter Corona-Erkrankter:

Landkreis Schwäbisch Hall - 839 Personen* (19.05.2020) - 1.043 Personen (1)
Ostalbkreis - 1.311 Personen* (19.05.2020)- 1.542 Personen (1)
Landkreis Ansbach - 725 Personen* (19.05.2020) - 742 Personen (1)

Bisher hat die Gemeinde Fichtenau hier die Zahlen veröffentlicht, die auf den Internetseiten der Landratsämter Ostalbkreis und Ansbach veröffentlicht wurden bzw. vom Landratsamt Schwäbisch Hall mitgeteilt wurden.

19.03.2020 - aktuell erfolgte eine Verständigung auf Landesebene, dass alle Kommunen auf die Nennung selbst erhobener Zahlen verzichten und auf Basis der Pressemitteilung des Sozialministeriums, die abends übermittelt wird, Zahlen veröffentlichen.

*Die hier genannten Zahlen sind jetzt der Mitteilung des Sozialministeriums entnommen.
(1) Die hier genannten Zahlen stammen von den Internetseiten des jeweiligen Landratsamts.

Regelungen und Maßnahmen in Fichtenau

Rathaus telefonisch und per E-Mail erreichbar

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Rathaus in Fichtenau-Wildenstein ist zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie telefonisch 07962 892-0 und per E-Mail info(@)fichtenau.de zu erreichen.

Persönliche Besuche im Rathaus sind nur in dringenden Ausnahmefällen und nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Abholung von Gelben Säcken kann über das Ausgabefenster am Haupteingang erfolgen. Bitte klingeln Sie am Rathauseingang während der Öffnungszeiten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Anfragen nicht in gewohnter Weise und Geschwindigkeit bearbeiten können, wir haben im Rathaus einen Zwei-Schicht-Betrieb eingerichtet. Die beiden Teams wechseln sich wochenweise in der Präsenz im Rathaus ab, um im Falle einer Infektion handlungsfähig zu bleiben.

Bestimmte Mitarbeiter/innen haben die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und sind für Sie per E-Mail zu erreichen.

Sollten Sie mit Ihrer Anfrage derzeit nicht Ihren Ansprechpartner/ Ihre Ansprechpartnerin erreichen, wenden Sie sich bitte an unsere Zentrale 07962 892-0, E-Mail: info(@)fichtenau.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Corona-Verordnung Heimbewohner - 08.04.2020, 7:30 Uhr

Verordnung des Sozialministeriums zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit Sars-CoV-2 (Corona-Verordnung Heimbewohner – CoronaVO Heimbewohner) vom 7. April 2020

Auf Grund von § 32 Sätze 1 und 2 und § 28 Absatz 1 Sätze 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587) geändert worden ist, in Verbindung mit § 6 Absatz 8 der Corona-Verordnung (CoronaVO) vom 17. März 2020 (GBl. S. 120), die zuletzt durch Verordnung vom 28. März 2020 geändert worden ist (notverkündet gemäß § 4 des Verkündungsgesetzes und abrufbar unter www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung) wird verordnet:

§ 1 Untersagung des Verlassens von Einrichtungen

(1) Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen nach § 6 Absatz 2 CoronaVO in der jeweils gültigen Fassung dürfen die Einrichtungen nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen. Triftige Gründe sind insbesondere

1. die Inanspruchnahme medizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe (z.B. Physiotherapeuten), soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,

2. Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post), soweit der Bedarf nicht durch die Einrichtung gedeckt wird,

3. Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit einer weiteren Person und ohne jede sonstige Gruppenbildung; sofern ausreichend Möglichkeit zur Bewegung an der frischen Luft auf dem Gelände der Einrichtung gegeben ist, darf das Gelände der Einrichtung nicht verlassen werden.

(2) Ausgenommen von dem Verbot nach Absatz 1 sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, wenn nach Einschätzung der Leitung der Einrichtung mit Blick auf die körperliche Konstitution der Bewohner nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden muss.

§ 2 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.

Stuttgart, den 7. April 2020 Lucha

Begründung

I. Allgemein
Das Virus SARS-CoV-2 breitet sich zunehmend in Baden-Württemberg aus. Die Zahl der Infizierten steigt exponentiell. Es wurden bereits verschiedentlich und mit zunehmender Tendenz Einträge des Virus in Einrichtungen auch außerhalb von bekannten Infektionsketten und -clustern festgestellt.

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, dass Infektionen zu schweren Verläufen der Covid-19-Erkrankungen führen. Ältere Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, müssen überdurchschnittlich häufig beatmet werden und haben ein ganz deutlich erhöhtes Risiko, an der Infektion zu versterben.

Die Regelungen der Corona-Verordnung haben das Ziel, soziale Kontakte – und mithin das Infektionsrisiko – zu minimieren. In § 6 Absatz 2 CoronaVO ist daher ein grundsätzliches Besuchsverbot für stationäre Einrichtungen und von einem Träger verantwortete, ambulant betreute Wohngemeinschaften geregelt. Ausnahmen können nur erlaubt werden, wenn geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden.

Von Heimbewohnerinnen und -bewohnern, die nach Verlassen der Einrichtung zurückkehren, geht mindestens dasselbe Risiko aus wie von einem Besucher. Im Gegensatz zu einem Besucher, der nur in Ausnahmefällen überhaupt das Haus betreten darf, verbleibt eine Heimbewohnerin bzw. ein -bewohner dauerhaft in der Einrichtung und erhöht ggfs. durch mehrfaches Verlassen und Zurückkehren das Risiko. Letztlich entspricht dies dem Risiko einer Neuaufnahme. Neu aufgenommene Bewohnerinnen und Bewohner sind in einem Einzelzimmer zu isolieren. Ein Betreten dieses Zimmers ist nur mit persönlicher Schutzausrüstung möglich.

Die Risiken einer Infektion bei vulnerablen Personengruppen steigen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt seit 23.03.2020 die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Pflege von vulnerablen Personen. Diese Pflege erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter, die wissen, wie sie sich und ihre Patienten vor Infektionen schützen können. Heimbewohnerinnen und -bewohner haben nur in den seltensten Fällen ein vergleichbares Wissen. Kehren sie in das Haus zurück, so geht von Ihnen ein größeres Risiko aus als von Fachkräften. Darüber hinaus würden auch die Mitarbeitenden Risiken ausgesetzt. Fallen diese in der Folge wegen einer Infektion aus, so ist wiederum die Versorgung der Heimbewohnerinnen und -bewohner gefährdet.

Dies gilt insbesondere für dementiell veränderte Menschen, die das Haus verlassen wollen. Sie sind nicht in der Lage, sich bewusst und aktiv vor Infektionen zu schützen. Warten die Einrichtungen hier eine Entscheidung des jeweils zuständigen Ordnungsamtes ab, so besteht die Gefahr zunächst weiter fort.

II. Im Einzelnen
Zu § 1
Zu Absatz 1
Angesichts der Risiken einer Infektion für alle Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende, wenn Bewohnerinnen und Bewohner die betroffenen Einrichtungen verlassen und wieder zurückkehren, ist eine Beschränkung unerlässlich. Insbesondere bei den Heimbewohnerinnen und -bewohnern ist eine Infektion mit erheblicher Lebensgefahr verbunden.

Das Verbot, die Einrichtung zu verlassen, stellt einen erheblichen Eingriff in die persönliche Freiheit der Betroffenen dar. Zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit sind Ausnahmen für den Fall vorgesehen, dass triftige Gründe vorliegen. Die angeführten Regelbeispiele sind nicht abschließend.

Zu Absatz 2
§ 6 Absatz 2 CoronaVO erfasst auch Einrichtungen, in denen nicht besonders gefährdete Personen leben (z.B. junge körperlich gesunde Menschen mit geistiger Behinderung). Diese sind nach dem Sinn und Zweck der Regelung von dem Verlassensverbot auszunehmen. Wird ein Verlassensverbot ausgesprochen, soll dies soweit möglich, unter Einbindung mit den Vertretungen der Eltern bzw. gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuern sowie der Bewohnerinnen und Bewohner (Heimbeirat) geschehen.

Zu § 2
Da bereits gegenwärtig eine erhebliche Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Einrichtungen besteht, erfolgt die Verkündung im Wege der Notverkündung gem. § 4 VerkG; die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Es handelt sich zwar um eine Maßnahme zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen, zugleich aber um eine besonders einschneidende und darum zeitlich eng zu begrenzende Maßnahme. Die Verordnung wird daher zunächst auf den 19. April 2020 befristet, in Abhängigkeit von der Entwicklung der epidemiologischen Lage wird der Zeitpunkt des Außerkraftretens gegebenenfalls durch gesonderte Verordnung zu verschieben sein.

Fragen und Antworten zu Versammlungen - 01.04.2020, 7:30 Uhr

Die Landesregierung hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen übersichtlich zusammengestellt.

Hier finden Sie die Fragen und Antworten:

Seite des Landes Baden-Württemberg

Regelungen für Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gegenseitige Hilfe - 23.03.2020, 0:00 Uhr

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung erneut angepasst. Somit gelten ab Montag, 23.03.2020 folgende Regelungen:

Zusammenkünfte

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen vorbehaltlich des Selbstorganisationsrechts des Landtages und der Gebietskörperschaften verboten. Die Untersagung nach Satz 1 gilt insbesondere für

  1. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport-und Freizeiteinrichtungen sowie
  2. Zusammenkünfte zur Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich.

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie auf der

Seite des Landes Baden-Württemberg

Regelungen für Gottesdienste

  • Unaufschiebbare religiöse Zeremonien wie Taufen und Eheschließungen sind im kleinsten Rahmen des Familien- und Freundeskreises unter Einhaltung erforderlicher Maßnahmen zum Infektionsschutz möglich. Es gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 10 Personen. Ggf. sind entsprechend der Vorgaben von Städten und Gemeinden für eine spätere Nachvollziehbarkeit Listen der Teilnehmenden zu führen.
  • Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls sind nicht möglich. Bei Aufbahrungen in Leichenhallen u.ä. ist eine Besichtigung durch mehrere Personen gleichzeitig nicht möglich.
  • Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete jeweils unter freiem Himmel sind möglich. Bei diesen gilt, dass nur der engste Familien- und Freundeskreis teilnehmen kann. Es gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 10 Personen. Die Teilnehmenden müssen die Maßnahmen zum Infektionsschutz einhalten.
  • Ggf. sind entsprechend der Vorgaben von Städten und Gemeinden für eine spätere Nachvollziehbarkeit Listen der Teilnehmenden zu führen.

Hilfe für ältere Bürgerinnen und Bürgern sowie Personen in Quarantäne

Helfen Sie sich gegenseitig und denken Sie dabei vor allem an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger! 

Diese Einrichtungen und Geschäfte müssen geschlossen bleiben - 23.03.2020, 0:00 Uhr

Diese Geschäfte und Einrichtungen müssen schließen:

  • Ausstellungen
  • Bars
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art (insbesondere Volkshochschulen, Musikschulen, Bibliotheken, u.ä.)
  • Blumenläden, Buchhandel
  • Cafés
  • Cafés in Bäckereien
  • Campingplätze (Ausnahmen für Dauercamper mit ständigem Wohnsitz auf dem Campingplatz)
  • Clubs, Copyshops
  • Diskotheken
  • Eisdielen
  • Fahrradläden
  • Fahrschulen (Ausnahme für LKW)
  • Ferienwohnungen, Fitnessstudios, Fotostudios, Freizeit- und Tierparks
  • Frisöre
  • Gaststätten, Hotels- und Beherbergungsbetriebe (zu touristischen und nicht zu notwendigen Zwecken)
  • Jugendhäuser
  • Kfz-Handel, Kinos, Kosmetikstudios, Kneipen
  • Kultureinrichtungen jeglicher Art (Museen, Theater, etc.)
  • Lebensmittelspezialgeschäfte wie Weinhandlungen und Teeläden
  • Massagestudios, Messen, Nagelstudios
  • öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten
  • Outlet-Center
  • Piercingstudios, Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Saunen, Schreibwarenhandel, Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder
  • Shisha-Bars, Sonnenstudios
  • Spiel- und Bolzplätze
  • Spielwarenhandel, Tanzschulen, Tattoostudio
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht explizit bei den "geöffneten" Geschäften genannt sind
  • Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr

Genaue Informationen finden Sie auf

den Baden-Württemberg-Seiten

Diese Geschäfte dürfen noch geöffnet bleiben - 21.03.2020, 16:40 Uhr

Die Landesregierung setzt weitere Maßnahmen in Kraft.

Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  1. Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  2. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Wir werden das streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.
  3. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  4. Frisöre müssen schließen.

Die aktuelle Verordnung finden Sie hier:

Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Welche Geschäfte dürfen noch geöffnet bleiben?

  • Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Augenoptiker, Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien, Banken/Sparkassen, Baumärkte, Baustoffstandorte, Bestatter, Brennstoffhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradwerkstätten, Fahrschulen für LKW, Freie Berufe
  • Medizinische Fußpflege (stationär und mobil)
  • Metzgereien
  • Gärtnereien, Getränkemärkte, Großhandel,
  • Hofläden, Hörgeräteakustiker,
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe (zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken)
  • Kaminkehrer, Kfz-Werkstätten, Kioske
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen,
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien, Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Paketstationen, Personal-Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung
  • Poststellen
  • Reisebüros
  • Sanitätshäuser
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Stördienste alle Art, insbes. Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zeitungen und Zeitschriften

Genaue Ausführungen finden Sie in den

Auslegungshinweisen des Landes Baden-Württemberg zur Corona-Verordnung Stand: 20.03.2020 (pdf-Datei)

 

 

Untersagung des Betriebs von Kultureinrichtungen, Gaststätten ausgeweitet - 18.03.2020, 11:00 Uhr

Die Landesregierung hat die am 17.03.2020 erlassene Corona-Verordnung am 18.03.2020 verschärft und ausgeweitet.

Die aktuelle Regelung ist unter diesem Link zu finden:

Genauere Informationen finden Sie hier>

 

Hier die wichtigsten Änderungen in der Corona-Verordnung vom 18.03.2020:

  • § 1: Die Definition der kritischen Infrastruktur wurde um weitere Berufsgruppen erweitert.

  • § 3: Veranstaltungen wurden nun grundsätzlich und ohne zahlenmäßige Grenze verboten!
    Das Verbot von Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen in den Absätzen 1-3 wird auf 0 (in Worten: Null) Teilnehmende reduziert (bisher 100 im früheren § 3 Abs. 1), indem keine Zahl mehr genannt wird. Insoweit sind die genannten Zusammenkünfte, Versammlungen, Veranstaltungen generell untersagt, es sei denn es greift eine Ausnahme nach Abs. 4.

    Bezüglich der Frage, was dies für Gemeinderatssitzungen, Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide bedeutet, erhalten wir zu gegebener Zeit Auskunft vom Gemeindetag.

  • § 4: Schließung von Einrichtungen
    Die Liste wurde ergänzt:
    Nr. 4 wurde um die Spaßbäder ergänzt
    Nr. 5 neu: Sportanlagen, Sportstätten, u.dgl.
    Nr. 8 bezieht die Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen nunmehr explizit ein
    Nr. 9 bezieht Bordelle und ähnliche Einrichtungen mit ein
    Nr. 10 neu: Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, und ähnliche Einrichtungen;
    es sei denn es greift eine Ausnahme nach § 5

    Nr. 11 neu: Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks, u.dgl.;
    zu berücksichtigen ist, dass nur Spezialmärkte, nicht aber Wochenmärkte vom Verbot betroffen sind

    Nr. 12 neu: alle weiteren Verkaufsstellen, des Einzelhandels, die nicht von der Ausnahme der Bund-Länder-Beschlüsse betroffen sind

    Nr. 13 neu: öffentliche Spiel- und Bolzplätze

    Die Kontrolle obliegt den Ortspolizeibehörden in Zusammenarbeit mit dem Polizeivollzugsdienst. Es ist zudem davon auszugehen, dass eine gewisse soziale Kontrolle stattfindet.

    Abs. 3 – nicht zu schließende Einrichtungen
    Nicht geschlossen werden müssen: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Hofläden, Raiffeisen-, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel

    Diesen Einrichtungen ist gestattet, auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen.

  • § 5 Einschränkung des Betriebs von Gaststätten
    Abs. 1 – Der Betrieb von Gaststätten wird bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt. Dieses Datum war zuvor nicht genannt.

    Abs. 2 – Ausnahme vom Grundsatz der Betriebsuntersagung
    Es werden die Schankgaststätten und die Mensen explizit in den Ausnahmetatbestand des Abs. 2 aufgenommen. Die seitherige Nr. 3, wonach im Falle von Infektionen die Kontaktpersonen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat nachverfolgbar bleiben sollten, ist ersatzlos entfallen.

    Es ergibt sich eine Erweiterung um eine neue Ziff. 3, wonach die Öffnung der Schank- und Speisegaststätten, wenn man vom Verbot des Abs. 1 abweicht, nur von sechs Uhr bis spätestens 18 Uhr gestattet werden kann.

  • § 6 Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Personen
    Abs. 7: Betreuungs- und Unterstützungsangebote im Vor- und Umfeld von Pflege werden, soweit sie als Gruppenangebote durchgeführt werden, aufgrund einer erhöhten Ansteckungsgefahr, insbesondere für die besonders betroffenen vulnerablen Gruppen, einstweilen eingestellt. Damit soll ein weitreichender Schutz dieser Gruppen ermöglicht werden.

Baubetriebshof und Erddeponie geschlossen - 18.03.2020, 12:00 Uhr

Der Baubetriebshof und die Erddeponie bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

 

 

Verwaltung arbeitet in getrennten Teams - Einsatzfähigkeit ist gewährleistet - 18.03.2020, 11:00 Uhr

Arbeiten in getrennten Teams im wöchentlichen Wechsel

Um die Handlungsfähigkeit der Gemeindeverwaltung, des Baubetriebshofs und der Kläranlage zu gewährleisten, arbeiten die Mitarbeiter ab sofort in zwei getrennten Teams, die sich wöchentlich abwechseln.

Schreiben von Bürgermeisterin Anja Schmidt-Wagemann an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 17.03.2020:

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch, wie man an den zuletzt stark angestiegenen Zahlen auch in der Region Ostwürttemberg erkennen kann. Wir sind gehalten, diesem Trend entgegenzuwirken und alles zu tun, um die Ausbreitung entschiedener einzudämmen. Dies erfordert drastischere Mittel und Maßnahmen im Sinne eines wirksamen Gesundheitsschutzes für unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch für unsere Beschäftigten. Die Gemeindeverwaltung wird deshalb ab sofort auf Notbetrieb umstellen und den Besucherverkehr erheblich ein-schränken, einen Notbetrieb im Rathaus umsetzen und einzelne Bereiche (Bücherei, VHS) schließen.

Entscheidend ist: Was muss unbedingt erfolgen und funktionieren?

Nach diesen Fragen organisieren wir unseren Betrieb um. Wir müssen den Betrieb der Kernverwaltung, den Gesundheitsschutz und die Versorgung gewährleisten. Neben der Minimierung der Ansteckungsgefahr stellt sich auch die Frage, inwieweit die Mitarbeiter in den kommenden Wochen noch zur Arbeit kommen können. Auch in der Verwaltung können Quarantäne-maßnahmen oder Infektionen die Zahl der Mitarbeiter reduzieren.

Energieversorgung, Kläranlagen, verkehrsrechtliche Maßnahmen oder das Abholen von Ausweisen – sind beispielsweise Aufgaben, die auch in den kommenden Wochen möglich sein müssen.

Einschränkung des Bürgerservice:
Der eingeschränkte Bürgerservice wird ab sofort gelten. Die Eingangsbereiche des Rathauses sind mit Hinweisen versehen und der Zugang ist nur den Beschäftigten oder in Begleitung eines Mitarbeiters nach Terminvereinbarung möglich.

Schließungen:
Einige Einrichtungen müssen geschlossen werden. Dazu gehören die Bücherei, Volkshochschule, die Schulen und die Kindergärten.

Einteilung in Teams:
Zudem werden ab 18.03.2020 die Mitarbeiter im Rathaus, im Baubetriebshof und in der Kläranlage in unabhängig voneinander agierende Teams eingeteilt. Diese Einteilung soll die Ausbreitung der Viren verhindern. Deshalb bitte ich Sie, im Hinblick auf die besondere Herausforderung verantwortlich zu handeln und den persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern der anderen Teams zu unterlassen. Falls durch einen Infektionsfall ein Team in Quarantäne muss, bleibt noch das zweite Team arbeitsfähig. Wir sind zwar gehal-ten, physisch auf Abstand zu gehen, wollen aber gleichzeitig mental und menschlich als Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung zusammenrücken. Die Teameinteilung liegt dem Rundschreiben bei.

HomeOffice
Manche Beschäftigte haben die Möglichkeit, Tätigkeiten im Homeoffice zu erledigen. Dies betrifft die Zeiten, in denen diese Personen nicht mit ihrem Team im Rathaus präsent sind.

Ich weiß, diese Schritte stellen uns alle vor ganz besondere Herausforderungen. Die Corona-Pandemie wird aber nur zu bewältigen sein, wenn wir diese Schritte konsequent und verantwortungsvoll umsetzen. Ich weiß, ich kann dabei auf Sie alle zählen.

Für Fragen stehen Jochen Trollmann, Sebastian Thomer und ich persönlich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre

Anja Schmidt-Wagemann
Bürgermeisterin

Rathausbesuche in dringenden Fällen nur mit Terminvereinbarung - 17.03.2020, 11:00 Uhr

Das Rathaus in Fichtenau-Wildenstein bleibt am Montag, 16.03.2020 für Besucher geschlossen. Bitte melden Sie sich mit Ihren Anlíegen telefonisch oder per E-Mail.

Für die nächsten Tage wurde entschieden, dass das Rathaus weiterhin für Besucher geschlossen bleibt. Persönliche Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Persönliche Behördenbesuche sind nur nach Terminvereinbarung möglich.

Sie erreichen die Mitarbeiter zu den Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail.

Teilweise arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice.

Schließung von Bücherei und anderen gemeindeeigenen Einrichtungen - 16.03.2020, 11:00 Uhr

Schließung von gemeindeeigenen Einrichtungen
Die Turn- und Festhallen in Matzenbach und Unterdeufstetten einschl. Lehrschwimmbecken sind bis auf Weiteres geschlossen. 

Volkshochschule
Die Kurse der Volkshochschule werden bis auf Weiteres abgesagt.
Hinsichtlich der Abrechnung dieser Kurse werden wir zu gegebener Zeit Informationen herausgeben.

Bücherei geschlossen
Die Bücherei bleibt ebenfalls geschlossen bis auf Weiteres. (Stand: 16.03.2020, 11:00 Uhr).

Notfallnummer

Personen, die Kontakt mit einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren bitte das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter 0791 755-7400 (Montag - Freitag, 9 - 16 Uhr). - Stand: 24.04.2020 

Weitere Informationen für Sie

Allgemeine Informationen und Verhaltensempfehlungen zum Coronavirus

Wie werden Coronaviren übertragen?

Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen. Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege. Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?

Typische Symptome sind Fieber, Husten und Atemnot.

Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an. Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun? Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt einen Test auf Coronavirus machen und Ihre Erkrankung dem Gesundheitsamt mitteilen.

Aktuelle Informationen zu Risikogebieten finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Sollten Sie keinen solchen Kontakt oder eine Reise in das betroffenen Gebiet unternommen haben, ist eine andere Erkrankung, z.B. Influenza wahrscheinlicher. Über eine Testung auf das Coronavirus in einem solchen Fall wird dann im Einzelfall entschieden. Bis eine sichere Entwarnung gegeben werden kann, müssen Sie als Patient isoliert werden, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun oder bei stattgehabter Reise in das Risikogebiet?

Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben oder sollten Sie in den letzten beiden Wochen in dem Risikogebiet gewesen sein, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt. Hier wird man Sie zu den weiteren Verhaltensregeln beraten. Der Kontakt zu anderen sollte eingeschränkt werden. Auch hierzu werden Sie informiert. Sie müssen in diesem Fall nicht die Klinik aufsuchen oder dort sogar isoliert werden.

Wie werden Infektionen mit Coronaviren behandelt?

Eine Behandlung gegen das Coronavirus gibt es, wie bei fast allen Viruserkrankungen, nicht. Wichtig ist es die Symptome zu lindern, das Fieber zu senken und die Ausbreitung des Virus durch geeignete Isolierungsmaßnahmen zu verhindern. Die Behandlung und Isolierung im bestätigten Erkrankungsfall erfolgt im Krankenhaus.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen. Bei stattgehabtem Kontakt mit einem Erkrankten oder Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ihr erster Ansprechpartner. Hier werden Sie zum weiteren Vorgehen und zu weiteren Maßnahmen beraten.

Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?

Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in das Risikogebiet und ganz China sollten vermieden werden. Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mind. 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • Erkrankte sollten engen Kontakt zu Anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
  • Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.

Warum muss ein Erkrankungsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden und was passiert mit meinen Daten?

Bei 2019-nCoV gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§§ 6, 7 IfSG), d.h. ein Verdachtsfall der Erkrankung muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Eine bestätigte Erkrankung wird zusätzlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nur im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verarbeitet.

Was ist zu tun, wenn ich im Ausland bin und erkranke?

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind. Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.

(Quelle: Ostalbkreis)

 

Das Robert-Koch-Institut informiert tagesaktuell zum Thema Coronavirus

www.rki.de

 

Eine sehr empfehlenswerte Seite ist auch

www.infektionsschutz.de

 

Das Landratsamt Schwäbisch Hall informiert auf seiner Internetseite

www.lrasha.de