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Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
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Volltextsuche

Regelungen Landkreis Schwäbisch Hall

Nochmals Impfaktion für Kinder

Im Rahmen der Impfkampagne „#dranbleibenBW“ bietet der Landkreis am kommenden Wochenende in Wolpertshausen nochmals die Impfung für 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche an. Ärzte der Kinderklinik des Schwäbisch Haller Diakoneo Diak Klinikums übernehmen wieder die Beratung der Eltern und Jugendlichen. Auch im Impfzentrum in Rot am See können Kinder geimpft werden.

200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 bis 17 Jahren kamen am vergangenen Wochenende, begleitet von mindestens einem Erziehungsberechtigten, ins Impfzentrum nach Wolpertshausen und nutzten das Angebot, sich von Kinderärzten über die Covid-Impfung informieren zu lassen, teilt Prof. Dr. Andreas Holzinger mit. Der Chefarzt der Kinderklinik am Haller Diakoneo Diak Klinikum war selbst vor Ort. „Viele Eltern waren unsicher, ob Sie der Impfung zustimmen sollten und deshalb dankbar für die Einschätzung der Kinderärzte“, berichtet Professor Holzinger. Der Impfstoff von BioNTech sei gut verträglich und für Kinder ab 12 Jahren von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen. „Um im Einzelfall eine Impfempfehlung abgeben zu können, muss man das Kind sehen und mit den Eltern sprechen“, betont Professor Holzinger. In der Kinderambulanz im Diak Klinikum und bei den niedergelassenen Kinderärzten sei dafür eine Terminvereinbarung erforderlich. Im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen und im Zentralen Impfzentrum in Rot am See ist keine Anmeldung mehr erforderlich. Erwachsene und auch Kinder ab 12 Jahren, wenn das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorliegt, können sich dort während der Öffnungszeiten impfen lassen. Eine spezielle Beratung durch Kinderärzte wird aber nur an Aktionstagen angeboten. „Nutzen Sie die Gelegenheit“, appelliert Landrat Gerhard Bauer und lädt am Samstag, 31. Juli und Sonntag, 1. August von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene in die Impfzentren nach Wolpertshausen und Rot am See ein.

Weitere Covid-19 Impfmöglichkeiten für Kinder:

Ambulanz der Kinderklinik am Diak Klinikum in Schwäbisch Hall, Tel. 0791 753 4509.

Kinderarztpraxis des MVZ am Klinikum Crailsheim, www.mvz-cr.de/impfportal oder telefonisch unter 07951 490 188.

Die Impfung von Kindern kann grundsätzlich auch durch andere Kinderärzte erfolgen. Ob und wann Kinder-Impftermine angeboten werden, kann bei den einzelnen Kinderarztpraxen nachgefragt werden.

 

 

Corona-Impfbusse touren durch den Landkreis und die Region

Ab Samstag, 24. Juli drehen zwei Corona-Impfbusse die Runde im Landkreis Schwäbisch Hall und der Region. Erste Stationen sind heute in Schwäbisch Hall und am Sonntag in Crailsheim.

Das Projekt entstand im Rahmen der Aktionswoche „dranbleiben“ des Sozialministeriums in Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt als Betreiber der Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen, dem DRK-Kreisverbandes Schwäbisch Hall - Crailsheim e.V. , der Health Laboratories GmbH und dem Unternehmen Ziehl Abegg.

In den Bussen stehen der mRNA-Impfstoff BioNTech sowie für Personen ab 18 Jahren das Vakzin Johnson & Johnson zur Verfügung. Minderjährige ab 12 Jahren benötigen die Einverständniserklärung der Eltern. Im Bus mit unterwegs ist ein Arzt, der über mögliche Impfrisiken aufklärt und Fragen beantwortet. Neben dem Impfangebot besteht auch noch die Möglichkeit, sich auf Corona testen zu lassen.

Am Anfang der Impfkampagne war der Corona-Impfstoff knapp. Es war schwierig einen Impftermin zu bekommen. Das hat sich geändert. Wer sich durch eine Impfung vor einer Covid-Infektion schützen möchte, kann ohne Voranmeldung zu den Impfzentren kommen. Noch kürzere Wege ermöglichen nun die Impfbusse. „Wir kommen zu den Bürgerinnen und Bürgern in alle Kreisgemeinden. Ziel ist eine möglichst hohe Impfquote, um der nach den Ferien drohenden nächsten Infektionswelle entgegenzuwirken“, betont Landrat Gerhard Bauer und appelliert: „Machen Sie mit - Impfen ist der beste Schutz gegen die Pandemie“.

Fest stehen bisher folgende Termine:
Samstag, 24. Juli: von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr am ZOB Schwäbisch Hall sowie ab 14.30 Uhr am Optima Sportpark.
Sonntag, 25. Juli: von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag am Schweinemarktplatz. Montag, 26. Juli: von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr in Vellberg am EDEKA-Parkplatz und nachmittags von 14 Uhr bis 18 Uhr auf dem Volksfestplatz in Crailsheim.
Dienstag, 27. Juli: vormittags beim Kaufland in Schwäbisch Hall-Hessental und nachmittags in Mainhardt bei der ARAL-Tankstelle. Der Impfbus des Zentralen Impfzentrums in Rot am See ist in Künzelsau im Einsatz. Mittwoch, 28. Juli: vormittags in Gerabronn am ZOB Jahnstraße und nachmittags in Blaufelden bei der Mehrzweckhalle Schulstraße. Der ZIZ-Impfbus steht nochmals in Künzelsau.
Donnerstag, 29. Juli: vormittags in Oberrot auf dem Parkplatz bei der Kultur- und Festhalle und nachmittags in Gaildorf DRK Ottendorf
Freitag, 30. Juli: vormittags in Fichtenau, Sportzentzrum Matzenbach und nachmittags in Frankenhardt bei der Grundschule Gründelhardt.
Samstag, 31. Juli: vormittags ZOB Schwäbisch Hall und nachmittags Vellberg, Parkplatz EDEKA.
Sonntag, 1. August: vormittags Gaildorf an der Körhalle und nachmittags Crailsheim an der Hertenwiesenhalle.

Die genauen Urzeiten, weitere Standorte und Termine der Impfbusse werden im Internet auf der Website www.lrasha.de und www.gesundheit-mobil.com veröffentlicht.

Zentrales Impfzentrum Rot am See schließt am 15. August

Die Laufzeit des ZIZ in Rot am See endet am 15. August. Bis dahin läuft der Betrieb normal weiter. Impfungen sind auch ohne Termin möglich.

Das Zentrale Impfzentrum in Rot am See ist bis zum 15. August in Betrieb. Bis dahin werden auch Erstimpfungen vorgenommen. Zweitimpfungen können nach Schließung des ZIZ in einem der umliegenden Kreisimpfzentren vorgenommen werden.

Für das ZIZ sind derzeit wieder Termine mit mRNA-Impfstoffen (Biontech oder Moderna) verfügbar. Diese können online unter www.impfterminservice.de/impftermine oder telefonisch über die 116117 gebucht werden.

Parallel wird ab sofort ganztägig Impfen ohne Termin auch mit mRNA Impfstoffen angeboten, hier muss man sich auf Wartezeiten einstellen. Ein Zweittermin wird vor Ort vergeben.
Die Öffnungszeiten des Zentralen Impfzentrums Rot am See sind von 08:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Impfungen ohne Termin finden bis 20 Uhr statt.

Baden-Württemberg hat seine Impfstrategie geändert. Personen, die eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben wird eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten, je nach Verfügbarkeit entweder das Vakzine von BioNTech oder Moderna. Außerdem können Zweitimpfungen, abhängig vom Impfstoff, um 3 bis 4 Wochen nach der Erstimpfung vorgezogen werden. Bei Biontech beträgt der Abstand 3 Wochen, bei Moderna 4 Wochen und bei Astra Zeneca Kreuzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff bei der Zweitimpfung ebenfalls 4 Wochen.

Wer seinen Ersttermin schon hinter sich hat und seinen Zweittermin vorziehen möchte, kann unter Wahrung des entsprechenden Abstandes zur vorzeitigen Impfung nach Rot am See kommen.

Die Impfstoffe Moderna, Biontech und AstraZeneca kommen derzeit täglich zum Einsatz.

Interkommunales Testangebot wird angepasst

Aufgrund einer erheblich gesunkenen Nachfrage haben sich die Rathäuser im südlichen Altkreis Crailsheim darauf verständigt, die Öffnungszeiten der Testzentren zu reduzieren.

Die Infektionszahlen im Landkreis Schwäbisch Hall befinden sich seit einigen Wochen nun auf einem äußerst niedrigen Niveau, sodass fast alle Corona bedingten Einschränkungen aufgehoben werden konnten. Das Vorzeigen eines negativen Schnelltestergebnisses, was kürzlich noch Zugangsvoraussetzung für viele Geschäfte und Dienstleistung war, ist fast gänzlich weggefallen. Dementsprechend ist auch die Nachfrage nach Testungen in den kommunalen Testzentren im südlichen Altkreis Crailsheim stark rückläufig.

Die Rathäuser aus Crailsheim, Fichtenau, Frankenhardt, Kreßberg, Satteldorf, Stimpfach und Wallhausen haben sich nach einem gemeinsamen Austausch dazu entschieden, die Öffnungszeiten ihrer Testörtlichkeiten dem Bedarf entsprechend anzupassen:

Crailsheim
In Crailsheim öffnet das kommunale Testzentrum in der Kistenwiesenhalle letztmalig am Samstag, 17. Juli. Ebenso wird das ehrenamtliche Angebot „Bürger testen Bürger“, an dem sich zahlreiche Vereine aus der Stadt beteiligt haben, nach diesem Tag beendet. Der Testbus steuert hingegen weiterhin die bekannten Örtlichkeiten an, auch die Media Resource Group sowie die Apotheken halten ihr Angebot aufrecht.

Fichtenau:
Das Testzentrum zieht von der Festhalle Matzenbach nach Fichtenau-Unterdeufstetten (früherer Polizeiposten), Marktstraße 10, um. Getestet wird dienstags und donnerstags von 16.30 - 19.00 Uhr. Am Samstag, 17. Juli, finden Testungen von 09.00 - 10.30 Uhr, am Sonntag, 11. Juli, von 09.00 - 11.45 Uhr und am Sonntag, 18. Juli, von 08.15 – 10.00 Uhr statt. Eine Terminreservierung ist unter www.fichtenau.de notwendig. Das Testangebot läuft bis Ende Juli weiter und soll dann erneut eruiert werden.

Frankenhardt:
Das kommunale Testzentrum Frankenhardt (Sandberghalle Honhardt) ist bis auf Weiteres jeweils freitags von 17.30 - 18.30 Uhr mit Voranmeldung geöffnet.

Kreßberg: Tests in der Halle Waldtann werden donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr ohne Anmeldung angeboten. Das Angebot wird voraussichtlich Ende Juli auslaufen.

Satteldorf:
Die Teststation Satteldorf (Sport- und Festhalle) kann donnerstags von 16.00 - 18.00 Uhr ohne Voranmeldung aufgesucht werden. Das Testangebot wird ab August eingestellt.

Stimpfach: Im Foyer der Waldhalle Stimpfach wird bis Ende Juli immer mittwochs von 16.30 - 18.00 Uhr getestet. Die Situation soll dann neu bewertet werden.

Wallhausen: Testungen sind im Kulturhaus freitags zwischen 16.00 und 18.00 Uhr ohne Anmeldung möglich. Ab dem 20. Juli wird das Testzentrum geschlossen.

Sollte sich die Infektionslage in den kommenden Wochen drastisch verschlechtern, werden die Kommunen sich erneut absprechen, ob und in welcher Form eine Rückkehr zur gewohnten Angebotsform notwendig wird.

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Laut der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes in der Fassung vom 28.06.2021 gilt nach wie vor die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind Schutzmasken eine Barriere, die den Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Trotz der gesetzlichen Befreiung von der Maskenpflicht, hat sich der Alltag von Hörgeschädigten oder Gehörlosen während der Pandemie deutlich erschwert.

Laut dem Deutschen Gehörlosenbund e.V. gibt es etwa 80.000 gehörlose Menschen bundesweit. Allein in Baden-Württemberg leben laut Statistik zum Stand 2015 zwei Millionen schwerhörige Bundesbürgerinnen und -bürger über 14 Jahre. Vieler dieser Menschen sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher und auf Lippenlesen angewiesen. Die mit der Corona-Pandemie auferlegte Maskenpflicht stellt Betroffene teilweise vor große Herausforderungen in der Alltagskommunikation. Der Gesetzgeber hat hierauf mit einer Ausnahme von der Maskenpflicht reagiert und lässt zu, dass hörgeschädigte Menschen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen dürfen, solange es für die Kommunikation erforderlich ist und ein entsprechendes Attest vom Arzt vorliegt. Die Ausnahmeregelung gilt sowohl für gehörlose und hörbehinderte Personen als auch ihr ggf. hörendes Gegenüber. Die Ausnahme gilt ausschließlich während dem Sprechen, danach ist die Maske wieder aufzusetzen. Zudem ist ein ausreichender Abstand weiterhin einzuhalten.

Oft stoßen Personen, die aus berechtigten Gründen ein Attest haben, leider auf Unverständnis ihrer Gesprächspartner, da es viele missbräuchlich benutzte Ausnahmeatteste gibt. Jedoch sind hörgeschädigte Menschen dringend auf gegenseitiges Lippenlesen angewiesen. Dies gilt auch für deren Assistenz und Gebärdensprachdolmetscher.

Landrat Gerhard Bauer ermuntert bei der Begegnung mit Hörgeschädigten zur besonderen Unterstützung während der Corona-Pandemie. „Wenn Sie im Gespräch mit höreingeschränkten Menschen die Maske abnehmen, helfen Sie damit den Betroffenen und können dazu beitragen, diese in der Pandemie entstandene zusätzlich Barriere abzubauen. Die notwendige Sicherheit kann in diesen Ausnahmefällen durch die Beachtung der sonstigen AHA-Regeln dennoch gewährleistet werden.“

Weitere Informationen zum Thema und Tipps zu praktischen Möglichkeiten in Kommunikationssituationen für hörgeschädigte Menschen sowie hörende Gesprächspartner, die die Gebärdensprache nicht beherrschen finden Sie unter auf der Homepage des Landratsamtes Schwäbisch Hall unter der Rubrik „Aktuelles“ https://www.lrasha.de/de/aktuelles/landkreis-aktuell.

„Auch in den Sommermonaten Hygienevorschriften einhalten“

Landrat Gerhard Bauer: „Die derzeitige Entwicklung der Corona Neuinfektionen ist erfreulich, gleichzeitig müssen wir weiterhin vorsichtig bleiben und das weitere Geschehen aufmerksam verfolgen“.

 „Die Infektionszahlen im Landkreis Schwäbisch Hall sinken erfreulicherweise stetig und stabilisieren sich auf einem niedrigen Niveau. Als Landkreis mit einer zeitweise enorm hohen Inzidenz waren wir mit Maßnahmen, die sogar über die Restriktionen des Landes und Bundes hinausgingen, stark eingeschränkt. Nach Monaten voller Entbehrungen und Disziplin können wir uns nun über Lockerungen freuen. Ich bin froh und dankbar, dass wir mit der Einhaltung der Corona Vorschriften zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben“, sagt Landrat Gerhard Bauer.

„Gleichzeitig müssen wir weiterhin die geltenden Corona Regelungen konsequent einhalten, um das bisher Erreichte nicht zu gefährden. Denn die hoch ansteckende Delta-Variante hat inzwischen auch unseren Landkreis erreicht und der Impfstoff ist weiterhin knapp. Deshalb bitte ich Sie, auch in den Sommermonaten Abstand zu halten, Maske zu tragen, sich regelmäßig zu testen und die Hygienevorschriften zu beachten. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Infektionszahlen niedrig zu halten und hoffentlich die Pandemie bald zu überwinden“, so der Landrat.

Neue Erreichbarkeit der Corona-Hotline

Bei Fragen und Anliegen zum Thema Coronavirus können sich Bürgerinnen und Bürger an die Corona-Hotline des Landkreises wenden.
Seit Ende März werden eingehende Anrufe an der Corona-Hotline von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kunden Service Centers der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim angenommen. Diese Kooperation zur Entlastung des Gesundheitsamtes hat sich bewährt und Landrat Bauer bedankt sich hierfür ausdrücklich bei der Sparkasse.

Nachdem sich die Inzidenz im Landkreis auf niedrigem Niveau stabilisiert hat und die Nachfrage in der Hotline an Samstagen rückläufig ist, werden die Zeiten der Erreichbarkeit der Hotline angepasst.

Die Corona-Hotline ist daher ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0791 755 7400 erreichbar.

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Seit dieser Woche werden in den Impfzentren nach der Impfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Personen, die vorher in einem Impfzentrum geimpft wurden, erhalten den Nachweis in den nächsten Wochen per Post.

Die digitalen Nachweise können durch einen QR-Code von bestimmten Smartphone-Apps ausgelesen werden. So muss der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden.

Personen, die vor dem 14.Juni im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen oder im Zentralen Impfzentrum in Rot am See geimpft wurden und in Baden-Württemberg wohnen, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post von einem Dienstleister des Landes Baden-Württemberg zugeschickt. Weil in der ersten Woche noch Störungen auftraten, erhalten auch noch alle, die bis zum 18. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, Post von dem Dienstleister des Landes. Im Landkreis Schwäbisch Hall wäre das nicht nötig, weil die Impfzentren zur Vermeidung von Wartezeiten den digitalen Impfnachweis selbst verschickt haben. Das sei bis jetzt nur in etwa 200 Fällen in den beiden Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall notwendig gewesen, teilt die Pressestelle des Landratsamtes mit.

Bürgerinnen und Bürger, die die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten haben, können eine teilnehmende Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. In den Arztpraxen werden die technischen Voraussetzungen für den Ausdruck des digitalen Impfpasses voraussichtlich erst ab Mitte Juli zur Verfügung stehen.

Der digitale Nachweis ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis. Dieser behält als Ausweisdokument seine Gültigkeit. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-startet-am-montag-mit-digitalem-impfnachweis/

Feiern im privaten und öffentlichen Raum

Mit den zunehmenden Lockerungen wird auch wieder die Planung von privaten Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstagen und Konfirmationen aufgenommen. Bei der Frage, wie viele Personen bei einer Feier erlaubt sind, kommt es darauf an, wo diese stattfindet.

Ab Freitag, 11.06.2021 gelten weitere Lockerungen im Landkreis Schwäbisch Hall, weil eine Inzidenz unter 35 öffentlich festgestellt wurde.

Grundsätzlich gilt für Treffen bzw. Feiern im privaten und öffentlichen Raum die Beschränkung auf 10 Personen aus bis zu 3 Haushalten. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Zusätzlich dazu dürfen 5 Kinder bis einschließlich 13 Jahre aus 5 weiteren Haushalten dazu kommen. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl.

Für Feiern im Gastgewerbe gibt es im Landkreis ab 11.06.2021 eine weitere Lockerung: Hier sind, solange der Inzidenzwert von 35 nicht an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, bis zu 50 Personen innen und außen (ausgenommen sind Tanzveranstaltungen) mit Test-, Impf- oder Genesenennachweis erlaubt.

Keine Bürgerschnelltests bei Symptomen

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-Symptomen werden gebeten sich nicht in den kommunalen Schnelltestzentren testen zu lassen. Bitte wenden Sie sich bei Symptomen an den Hausarzt bzw. bei einem positiven Schnelltestergebnis direkt an das Testzentrum in Michelfeld.

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-typischen Symptomen wie Husten, Fieber und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns stehen häufig vor der Frage, wohin sie sich wenden sollen. Vermehrt lassen sich diese Personen in den kommunalen Testzentren testen. Bürgerinnen und Bürger werden jedoch gebeten, sich bei Corona-typischen Symptomen direkt an die Hausarztpraxen zu wenden. Diese können für betroffene Personen einen PCR-Test veranlassen oder eine Überweisung für das Testzentrum in Michelfeld erstellen. In Michelfeld erfolgen die PCR-Tests derzeit von Montag bis Freitag von 18:00 bis 19:30 in der Stuttgarter Straße 21 (Straßenmeisterei). Der Besuch im Testzentrum ist mit einer Überweisung des Hausarztes oder für Personen mit einem positiven Schnelltest möglich. Das Vorzeigen des Personalausweises und der Krankenversicherungskarte ist in beiden Fällen erforderlich. Am Wochenende können sich betroffene Personen an den ärztlichen Notfalldienst unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Eine vorherige Anmeldung im Testzentrum in Michelfeld ist nicht erforderlich. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können zu den Öffnungszeiten direkt im Testzentrum erscheinen. „Um die Personen in den Schnelltestzentren zu schützen und eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, werden Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdacht auf eine Infektion gebeten, sich direkt an den Hausarzt zu wenden“, appelliert Landrat Gerhard Bauer.

Impfpriorisierung entfällt ab 07.Juni 2021

Die Impfpriorisierung wird in Baden-Württemberg ab kommendem Montag aufgehoben. Somit können sich nun alle Menschen ab 12 Jahren impfen lassen.

Mit dem Wegfall der seither geltenden Impfpriorisierung, sind auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren impfberechtigt. Grundsätzlich gilt wie für alle anderen Impfkandidaten, dass nach wie vor nur die Personen geimpft werden können, die auch einen Termin im Impfzentrum über die 116 117 oder den impfterminservice.de buchen konnten.

„Die Impfzentren laufen unter Volllast und sind in der Regel ausgebucht. der Impfstoff ist nach wie vor knapp. Daher braucht es noch viel Geduld, bis dann jeder, der sich impfen lassen möchte, auch zum Impfen drankommt“, sagt Landrat Gerhard Bauer und bittet alle Impfwilligen, nicht ohne Termin vorstellig zu werden. „Wir haben leider die letzten Tage vermehrt Personen in den Impfzentren in Wolpertshausen und Rot am See feststellen müssen, die ohne Termin gekommen sind.“

Um einen ordentlichen und geregelten Ablauf in den Impfzentren zu gewährleisten, werden daher alle Bürgerinnen und Bürger, die sich den begehrten „Piks“ verpassen lassen möchten, gebeten, nur mit Termin vorbei zu kommen.

Genesenenbescheinigung werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erstellt

Als Genesenenbescheinigung zählen PCR-Befunde eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie Teststellen. Auch Absonderungsbescheinigungen, ärztliche Atteste sowie weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zum PCR-Test enthalten) werden als Nachweis akzeptiert. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt.

In zahlreichen Bereichen gilt derzeit eine Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von dieser befreit. Als geimpfte Personen gelten Bürgerinnen und Bürger, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mit einer Impfdokumentation vorweisen können. Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis eines positiven PCR-Tests verfügen und die Quarantäne beendet ist. Die Infektion darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Als Nachweise über eine Genesung können Bürgerinnen und Bürger den PCR-Befund eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie von Testzentren nutzen. Ebenso sind ärztliche Atteste, Absonderungsbescheinigungen und weitere Bescheinigungen von Behörden, sofern diese Angaben zur Testart (PCR) und Testdatum enthalten anerkannt. Nicht als Nachweisdokument zählen Antigenschnelltestnachweise, Absonderungsbescheinigungen die keine Angaben zur Testart sowie dem Testdatum enthalten, Antikörpernachweise und Krankheitsatteste. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt. Das Gesundheitsamt bittet darum von Nachfragen abzusehen. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen über Corona – Impfung.

Landkreis verteilt über 150.000 Selbsttests

Kurzzeitig zum Logistikzentrum umfunktioniert wurde die Eingangshalle des Landratsamts in der Münzstraße in Schwäbisch Hall. Über 150.000 Corona-Selbsttests mit einem Auftragswert von mehr als 500.000 € wurden in einer Sammelbestellung von Dezernent Werner Schmidt für die Weitergabe an die Städte und Gemeinden im Landkreis sowie die Verwendung in den Berufsschulzentren und für die Testung der Mitarbeiter des Landkreises bestellt. Sascha Hirschbach, sonst als Fahrer von Landrat Gerhard Bauer im Einsatz, übernimmt die Kommissionierung und Organisation der Verteilung der Selbsttest, die innerhalb von zwei Arbeitstagen erfolgt ist.

Über 100.000 Impfungen in den Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall vorgenommen

Die Impfungen in den Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall gehen weiter voran. Die Auslastung wird schrittweise erhöht.

Im Zentralen Impfzentrum Rot am See wurden Stand 11.04.2021 insgesamt 90.886 Impfungen durchgeführt. Davon wurden 64.718 Impfungen stationär in Rot am See vorgenommen sowie 26.168 durch die mobilen Impfteams. Die Auslastung liegt derzeit bei 80% mit Betriebszeiten von 08.00 bis 21.00 Uhr. Die Vorbereitungen für die Vollauslastung laufen auf Hochtouren.

Im Kreisimpfzentrum Wolpertshausen wurden Stand 11.04.2021 insgesamt 12.543 Impfungen durchgeführt. Die Öffnungszeiten sind ab kommender Woche von Montag bis Sonntag 9.00 bis 17.30 Uhr.

„In ganz Baden-Württemberg steigen derzeit die Impfzahlen an. In den nächsten Monaten soll deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen. Das macht Hoffnung hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie“, so Landrat Gerhard Bauer.

Verstöße gegen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen werden geahndet

Der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes sowie gegen die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die durch die Ortspolizeibehörden und die Polizei festgestellten Verstöße werden vom Landratsamt geahndet.

Die Kontrolle der Einhaltung der Corona-VO des Landes sowie der Allgemeinverfügungen des Landratsamtes obliegt den Städten und Gemeinden als Ortspolizeibehörden sowie der Polizei. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Nach Feststellung eines Verstoßes im Landkreis Schwäbisch Hall, bearbeitet das Landratsamt das jeweilige Verfahren. Ausnahme bilden die zwei Großen Kreisstädte, welche für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten in ihrem jeweiligen Bereich selbst zuständig sind.

Mit Stand 08.04.2021 gibt es auf Landkreisebene (ohne die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim) insgesamt 218 Verfahren, die auf Verstößen gegen die Corona-VO oder die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes beruhen. Davon sind 85 bereits rechtskräftig, also mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung, abgeschlossen. 108 Verfahren sind derzeit noch in Bearbeitung. Die übrigen 25 Verfahren sind bei Gericht anhängig oder wurden eingestellt.

Bei den Verfahren handelt es sich, unter anderem, um Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. „Immer wieder erreicht uns die Frage, ob die geltenden Regelungen auch konsequent kontrolliert und geahndet werden. Das Landratsamt verfolgt jeden Verstoß, der von der zuständigen Ortspolizeibehörde und Polizei mitgeteilt wird“ betont Landrat Gerhard Bauer

Neue Regeln zu Kontaktpersonen

Das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hat Anfang April die Kriterien, wer als enge Corona-Kontaktperson gilt, strenger gefasst. Auch das Gesundheitsamt im Landkreis Schwäbisch Hall wird sich bis Ende dieser Woche auf die neuen Regeln umstellen.

Die Einteilung nach Kontaktperson der Kategorie 1 und 2 entfällt mit der neuen Regelung. Es gibt nur noch die Kategorie für sogenannte „enge Kontaktpersonen“. Für die Einordnung als enge Kontaktperson sind die 48 Stunden vor Symptombeginn oder dem positiven Test bei fehlenden Symptomen maßgeblich. Als enge Kontaktperson gilt demnach, wer eines der folgenden Kriterien erfüllt:

1. Enger Kontakt im Abstand von weniger als 1,5 Meter und länger als zehn Minuten mit einer infizierten Person ohne durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz / FFP2-Maske getragen zu haben (sog. angemessener Schutz).
2. Aufenthalt in einem Raum mit infizierter Person länger als zehn Minuten, falls wahrscheinlich eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole herrscht. Dies ist bspw. der Fall, wenn der Raum nicht ausreichend gelüftet wird. In diesem Fall gilt man als enge Kontaktperson, auch wenn Mund-Nasen-Schutz getragen wurde.
3. Gespräch mit einer infizierten Person, unabhängig von der Dauer ohne angemessenen Schutz.

Enge Kontaktpersonen müssen sich nach der Empfehlung des RKI unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne begeben, gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum bestätigten Covid-19-Fall.

„Die Regelungen bedeuten einen erhöhten Arbeitsaufwand für das Gesundheitsamt. Oft muss nach Einzelfall beurteilt werden. Wir sind demnach umso mehr auf richtige und detaillierte Kontaktangaben von infizierten Personen angewiesen.“, so Dr. Pascale Welisch, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Landkreis stellt Covid-Daten zur Verfügung

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wird zukünftig wöchentlich auf der Homepage eine weitere Corona-Statistik bereitgestellt. In der aufbereiteten Tabelle ist die Altersstruktur sowie das Geschlecht der Covid-19-Infizierten Personen im Landkreis ersichtlich. In der vergangenen Woche haben sich demnach am häufigsten Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren infiziert. Bereits an zweiter Stelle stehen Personen zwischen 40 und 49 Jahren sowie Personen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen zu Corona – Aktuelle Fallzahlen.

„Die Bereitstellung der statistischen Daten soll eine transparente Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Die Daten werden mittwochs aktualisiert auf der Homepage bereitgestellt“, erläutert Landrat Gerhard Bauer.

Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

1. Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

• Haben Sie ein positives Antigen-Testergebnis (Schnelltest) erhalten, begeben Sie sich unverzüglich und ohne Umwege in Ihre Wohnung. Es ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome.
• Suchen Sie mit dem positiven Schnelltest-Ergebnis eine PCR-Abstrichstelle, eine Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihren Hausarzt auf, um das Ergebnis des Schnelltests mittels PCR-Test überprüfen zu lassen.
• Sie müssen sich hierzu bei der Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihrem Hausarzt telefonisch anmelden.
• In der Abstrichstelle Schwäbisch Hall - Michelfeld ist ein PCR-Test ohne Anmeldung und Überweisungsschein, nur mit der Krankenversicherungskarte und dem positivem Schnelltest-Ergebnis möglich.
• Teilen Sie Ihren Haushaltsangehörigen schnellstmöglich mit, dass Sie positiv getestet wurden. Diese müssen sich ebenfalls als sogenannte K1-Personen sofort in Quarantäne begeben.
• Wenn Sie oder Ihre Haushaltsangehörigen Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!

2. Quarantäne

• Verlassen Sie Ihr Zuhause nur in medizinischen und sonstigen Notfällen. In Ihrem Garten(wenn vor dem Haus) sowie auf Ihrem Balkon können Sie sich alleine aufhalten.
• Vermeiden Sie den direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
• Sollte der Kontakt im Haushalt nicht vermieden werden können, tragen Sie bitte eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig.
• Während Ihrer Quarantäne ist es nicht erlaubt, Besuch zu empfangen.
• Die Absonderung endet frühestens 14 Tage nach dem Erhalt des Testergebnisses oder dem Beginn von Symptomen. Sie müssen darüber hinaus zu diesem Zeitpunkt seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.
• Die Absonderungsdauer der Haushaltsangehörigen als K1-Personen orientiert sich grundsätzlich an Ihrer Absonderung.
• K1-Personen wird dringend angeraten, sich zum Ende der Quarantäne mittels eines Schnelltests testen zu lassen.

3. Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt nach einem PCR-Test

• Nach Eingang der Meldung des positiven Ergebnisses PCR-Tests wird das Gesundheitsamt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich selbst an das Gesundheitsamt wenden.
• In diesem Gespräch wird Ihnen vom Gesundheitsamt der genaue Absonderungszeitraum mitgeteilt.
• Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden Ihre engen Kontaktpersonen (K1) abgefragt. Machen Sie sich daher am besten bereits jetzt Notizen, mit wem Sie in den letzten Tagen Kontakt hatten (neben Ihren Haushaltsangehörigen).
• Die als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen werden anschließend ebenfalls vom Gesundheitsamt kontaktiert. Sie müssen diese nicht selbst informieren - dennoch ist es ratsam und fürsorglich, wenn auch Sie diese Personen informieren.
• Wenige Tage später erhalten Sie von Ihrer Wohnortgemeinde eine Bescheinigung über Ihre Absonderung (z.B. zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber).

Achtung!

Folgende Personen stehen seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung automatisch unter Absonderung (Quarantäne) und zwar unabhängig von der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt:
• Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben und das Testergebnis noch nicht vorliegt.
• Personen, die ein positives Testergebnis aufgrund eines Schnelltests erhalten haben.
• Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt mitgeteilt wird, dass ein PCR Test ein positives Ergebnis aufweist.
• Die Haushaltsangehörigen der zuvor genannten Personengruppen.

Gewerbeaufsicht verstärkt Betriebskontrollen

Die Gewerbeaufsicht des Landkreises verstärkt die Kontrollen in Betrieben, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu gewährleisten.

Die Corona-Lage im Landkreis ist weiter angespannt. Die Infektionen sind auf verschiedene Quellen sowie ein diffuses Infektionsgeschehen zurückzuführen. Um die Verbreitung insbesondere in Betrieben weiter einzudämmen, werden von der Gewerbeaufsicht des Landkreises verstärkt Betriebskontrollen durchgeführt. Es werden dabei die coronabedingten Arbeitsschutzmaßnahmen kontrolliert. Zu diesen gehört das bestehende Hygienekonzept, die korrekte Nutzung von Pausenräumen und Betriebskantinen sowie die Zugangsbeschränkungen und -erfassungen. Außerdem wird eine Umsetzung der Homeoffice-Vorgaben sowie die Gefährdungsbeurteilung begutachtet. Bei Verstößen können und werden Bußgelder verhängt. Die Kontrollen erfolgen in der Regel unangekündigt. „Viele der Betriebe in unserem Landkreis halten sich bereits jetzt vorbildlich an die geltenden Hygienemaßnahmen. Wir wollen jedoch auch hier konsequent vorgehen und mögliche weitere Infektionen verhindern. Bisher erfolgten die Kontrollen insbesondere bei Unternehmen mit einer großen Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese werden nun jedoch auch auf kleinere Betriebe ausgeweitet“, so Landrat Gerhard Bauer.

Quarantänepflicht gilt für bestimmte Personengruppen auch ohne Anruf des Gesundheitsamtes

In bestimmen Fällen gilt durch die CoronaVO-Absonderung eine Quarantänepflicht. Ein Anruf des Gesundheitsamtes zur Quarantänepflicht erfolgt dann nicht.

Seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung ist es nicht mehr erforderlich, dass das Ge-sundheitsamt oder die Gemeinde eine gesonderte Entscheidung über die Quarantäne erlassen.

Folgende Personengruppen stehen daher Kraft Verordnung unter Quarantäne:

  • Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben, müssen sich unverzüglich nach dem Test absondern.
  • Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt oder Labor mitgeteilt wird, dass ein PCR Test oder ein Antigentest (auch bekannt als Schnelltest) ein positives Er-gebnis aufweist.
  • Ebenfalls ohne weitere behördliche Entscheidung müssen sich Haushaltsangehörige Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einer faktischen Wohngemeinschaft zusammenleben, in Quarantäne begeben, sobald sie vom positiven Testergebnis einer im Haushalt wohnenden Person Kenntnis erlangt haben.

Für Kontaktpersonen der Kategorie 1 sowie der Kategorie „Cluster-Schüler“ besteht eine Verpflichtung zur Absonderung erst, wenn ihnen von der zuständigen Behörde mitgeteilt wird, dass sie unter diese Personengruppe fallen. Auch hier entsteht die Quarantäne-pflicht nach Mitteilung alleine aufgrund der Verordnung.


Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.Baden-Württemberg.de.

Möglich ist auch, dass sog. Kontaktpersonen direkt von den Infizierten informiert werden. In diesem Fall bitten wir die Kontaktpersonen ihre weiteren Kontakte zu reduzieren, bis sich das Gesundheitsamt bei ihnen meldet. Auf die Möglichkeit der Durchführung eines Schnelltests wird ebenfalls verwiesen.

Kostenlose Schutzmasken für SGB II-Empfänger

Der Bund stellt Beziehern von SGB II-Leistungen zehn FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Das Landratsamt informiert über den Ablauf.

Die aktuelle Corona-Verordnung verpflichtet seit 25.01.2021 zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske im öffentlichen Personenverkehr, beim Einkaufen, in Arbeits- und Betriebsstätten, an Einsatzorten, in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie während Veranstaltungen der Religionsausübung. Das Tragen von Alltagsmasken ist seit diesem Zeitpunkt nur noch für Kinder unter 14 Jahren gestattet.

Die Kosten für die vorgeschriebenen Schutzmasken fordern insbesondere Menschen, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende beziehen, besonders heraus. Vom Bund werden deshalb für Bezieher von SGB II-Leistungen zehn kostenlose FFP2-Schutzmasken pro Person zur Verfügung gestellt. Leistungsbezieher werden hierfür von der Krankenversicherung angeschrieben und erhalten gegen Vorlage des Schreibens die Masken in der Apotheke. Den Betroffenen entstehen hierfür keine Kosten. „Die Beschaffung der medizinischen Masken und die damit verbundene finanzielle Belastung stellt viele Bürgerinnen und Bürger vor eine besondere Herausforderung. Ich bin deshalb dankbar über die finanzielle Unterstützung des Bundes“, so Landrat Gerhard Bauer.

Mutationsvariante des Coronavirus im Landkreis festgestellt

Betroffene Personen befinden sich in Quarantäne

Seit Dezember sind in Deutschland Varianten des Coronavirus festgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sind diese Varianten schneller übertragbar, zugelassene Impfstoffe sind jedoch weiterhin wirksam. Die strikte Einhaltung der AHA-Regel ist unerlässlich, um Ansteckungen zu vermeiden.

Am vergangenen Sonntag wurde dem Gesundheitsamt der erste bestätigte Fall einer Virusvariante im Landkreis Schwäbisch Hall gemeldet. In der Folge gibt es acht familiäre Fälle und weitere Kontaktpersonen. Die betreffenden Personen wurden vom Gesundheitsamt informiert und befinden sich in Quarantäne.
Um die Ausbreitung der Virusvarianten zu verhindern, wurde die Quarantänedauer von Kontaktpersonen der Kategorie 1 von einem Virusvariantenträger von zehn auf 14 Tage erhöht. Gleiches gilt für die Haushaltsangehörigen der Kontaktpersonen. Zukünftig werden alle positiven Tests auf Mutanten untersucht, um einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Virusvarianten in Baden-Württemberg zu bekommen, teilte zudem das Sozialministerium mit.
„Mit dem Auftreten der Coronavirus-Variante in unserem Landkreis ist es umso wichtiger, die bekannten AHA-Regeln konsequent einzuhalten. Das Gesundheitsamt arbeitet weiterhin an einer lückenlosen Kontaktnachverfolgung, um betroffene Personen schnell zu isolieren“, so Landrat Gerhard Bauer.

Einschränkungen für Besucher von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern

Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert:

Zutritt zu stationären Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf ist für externe Personen seit 11.01.2021 nur noch mit negativem Antigentest sowie einer FFP2 Maske möglich.

Mit Anpassung der Corona-Verordnung gilt seit 11.01.2021 der beschränkte Zugang zu Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Zutritt ist Besuchern und externen Personen zukünftig nur noch mit Nachweis eines negativen Antigentestes sowie mit einem Atemschutz, der die FFP2 Anforderungen erfüllt, zulässig. Mit dieser Einschränkung will das Sozialministerium die Ausbreitung des Corona-Virus weiter eindämmen. Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, den Besuchern und externen Personen die Durchführung der Tests anzubieten. Einrichtungen, welchen eine Beschaffung kurzfristig nicht möglich ist, können für dringliche Bedarfe PoC-Antigentests aus der Notreserve des Landes beziehen. Die Kosten der SARS-CoV2-Schnelltests werden für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher übernommen. Auch Pflegekräfte müssen sich künftig drei anstatt wie bisher zwei Mal pro Woche testen lassen. Nach der Corona-Verordnung des Landes ist der Zutritt von Besuchern und externen Personen zu Krankenhäusern nur nach vorherigem negativem Antigentest oder mir einem FFP2-Atemschutz zulässig. Besuche in den Krankenhäusern des Landkreises sind derzeit nur noch in Ausnahmefällen möglich. „Die bestehenden Einschränkungen der Besucherregelungen sind für Angehörige und Patienten belastend. In der aktuellen Situation ist es jedoch unerlässlich, die Kontakte einzuschränken und besonders Risikopatienten vor einer Infektion zu schützen. Die Einschränkungen dienen jedoch nicht nur dem Schutz der Patientinnen und Patienten. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden so besser vor einer möglichen Infektion geschützt“, so Landrat Gerhard Bauer.

Verhalten im Corona Verdachtsfall

Das Landratsamt weist nochmals auf die Vorgehensweise bei einer Erkrankung an SARS-CoV-2 bzw. im Verdachtsfall hin.

Landkreis. Die Zahlen im Landkreis Schwäbisch Hall erreichen am 09.10.2020 eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 76,6. Zur weiteren Eindämmung und Unterbrechung der Infektionsketten informiert das Landratsamt über die Vorgehensweise bei einer Infektion und im Verdachtsfall.

Wurden Sie auf Covid-19 getestet, begeben Sie sich bitte unverzüglich in häusliche Isolation und vermeiden Sie alle weiteren Kontakte. Sie werden über das Testergebnis telefonisch informiert. Sollten Sie positiv getestet werden, bleiben Sie bitte in Quarantäne. Sie werden dann vom Gesundheitsamt über die weitere Vorgehensweise in Kenntnis gesetzt.

Hatten Sie Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person, begeben Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in häusliche Isolation. Sie werden nach Auswertung der Kontaktdaten zeitnah vom Gesundheitsamt informiert. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 5 bis 6 Tage, kann jedoch bis zu 14 Tagen dauern. Eine Infektion kann jedoch auch ohne Symptome verlaufen. Bitte halten Sie sich deshalb auch an die Vorgehensweise, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben.

Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne. Es wird allerdings dringend empfohlen, unnötige Kontakte zu vermeiden.

Halten Sie sich in jedem Fall an das Abstands- und Maskengebot sowie die gängigen Hygieneregeln. Lüften Sie regelmäßig.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer: 0791 755 7400. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 16 Uhr sowie Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 9 Uhr bis 12 Uhr.