Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau

Volltextsuche

Regelungen Landkreis Schwäbisch Hall

Haltestellen des Impfbusses vom 25. – 29. Oktober

In der kommenden Woche werden wieder von Montag bis Freitag an verschiedenen Stationen im Landkreis ohne vorherige Terminvereinbarung Impfungen vorgenommen.

Der Impfbus bietet Menschen ab zwölf Jahren wohnortnah eine Corona-Schutzimpfung an. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Als Ansprechpartner ist immer ein Arzt am Bus, der über Impfrisiken aufklärt und Fragen beantwortet.
Vor Ort werden sowohl Erst- und Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen (Booster) angeboten. Eine Auffrischungsimpfung ist ab 60 Jahren möglich. Voraussetzung für diese ist, dass die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt. Personen, die das kostenlose Angebot nutzen möchten, sollten ihre Versichertenkarte sowie den Personalausweis oder Reisepass und – falls vorhanden – den Impfpass mitbringen. Minderjährige ab 12 Jahren benötigen die Einverständniserklärung der Eltern.

Im Impfbus werden als Vakzine die mRNA-Impfstoffe Biontech/Pfizer und Moderna sowie Johnson & Johnson bereitgehalten. Auch kostenpflichtige Schnell- sowie PCR-Tests werden angeboten. Der Impfbus für den Landkreis Schwäbisch Hall wird in Kooperation zwischen dem Medizinischen Versorgungszentrum Crailsheim (MVZ), dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Hall – Crailsheim e.V. und der Health Laboratories GmbH betrieben.

Haltestellen in der kommenden Woche:
Montag, 25.10.2021 Obersontheim, Fa. Kärcher 13:00 – 15:00 Uhr
Dienstag, 26.10.2021 Crailsheim, Volksfestplatz 10:00 – 15:00 Uhr
Mittwoch, 27.10.2021 Schwäbisch Hall, ZOB 10:00 – 15:00 Uhr
Donnerstag, 28.10.2021 Crailsheim, Volksfestplatz 10:00 – 15:00 Uhr
Freitag, 29.10.2021: Michelfeld ALDI, Kerz 10:00 – 15:00 Uhr
(Stand: 22.10.2021, Änderungen vorbehalten)

Kreisimpfzentrum (KIZ) Wolpertshausen schließt am 30. September 2021

Nach acht Monaten Einsatz und bisher 86.185 vorgenommenen Impfungen (Stand: 19. September 2021) schließt das Kreisimpfzentrum (KIZ) Wolpertshausen planmäßig am Donnerstagabend, 30. September 2021. Danach übernehmen die niedergelassenen Hausärzte sowie die Mobilen Impfteams (MIT).

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) Wolpertshausen ist derzeit Endspurt angesagt. Noch bis einschließlich Donnerstag, 30. September 2021, haben Personen ab 12 Jahren dort die Möglichkeit, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Im Anschluss übernehmen die niedergelassenen Hausärzte sowie die Mobilen Impfteams (MIT), die landkreisübergreifend im Einsatz sein werden.
Bis zur Schließung werden im KIZ sowohl Erst- und Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen (Booster) angeboten. Je nach Alter, der Art der Erstimpfung sowie individueller Nutzen-Risiko-Abwägung stehen als Vakzine der Wirkstoff von BioNTech, Johnson&Johnson oder Moderna zur Verfügung. Minderjährige ab 12 Jahren benötigen für eine Impfung die Einverständniserklärung der Eltern. Die Auffrischungsimpfung (Booster) ist ab 60 Jahren möglich. Voraussetzung für diese ist, dass die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson&Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt.

Info:
Das KIZ Wolpertshausen in der Kuno-Haberkern-Straße 7, hat seinen Betrieb am Freitag, 22. Januar 2021 aufgenommen. Seither wurden 86.185 Impfungen (Stand: 19. September 2021) vorgenommen. Derzeit hat das KIZ noch täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Impfungen ohne Termin sind von 10 bis 17 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen zum KIZ sowie zur Terminbuchung sind im Internet unter www.lrasha.de sowie auf www.impfterminservice.de zu finden

Aktueller Stand zu den Testmöglichkeiten

Aktueller Stand zu den Testmöglichkeiten in den Altkreisgemeinden und in der Stadt Crailsheim.

Im Fichtenauer Testzentrum im Bürgerhaus Wildenstein wird noch am 17. und am 24. September 2021 von 16.30 bis 19 Uhr getestet. Eine Terminreservierung ist unter www.fichtenau.de notwendig. Danach wird der Betrieb eingestellt.

Das kommunale Testzentrum Frankenhardt (Sandberghalle Honhardt) wird zum 11. Oktober geschlossen. Getestet wird bis dahin freitags von 17.30 bis 18.30 Uhr mit Voranmeldung.

Die Gemeinden Kreßberg, Satteldorf, Stimpfach und Wallhausen testen nicht mehr.

In Crailsheim fährt das Testmobil nach wie vor diese wöchentliche Route:

  • Montag o 09.00 bis 11.00 Uhr: Aldi, Sulzbrunnenstraße o 12.00 bis 14.00 Uhr: Altenmünster, Firma Eberl o 15.00 bis 17.00 Uhr: Volksfestplatz
  • Dienstag o 09.00 bis 11.00 Uhr: Roter Buck, Wolfgangstraße Nähe Sparkasse/VR-Bank o 12.00 bis 14.00 Uhr: Netto, Zur Flügelau o 15.00 bis 17.00 Uhr: Kreuzberg, Berliner Platz o 18.00 bis 19.30 Uhr: Tiefenbach, Kirchberger Straße Ecke Bruckstraße
  • Mittwoch o 09.00 bis 16.00 Uhr: Schweinemarktplatz
  • Donnerstag o 09.00 bis 11.00 Uhr: Aldi, Hofwiesenstraße o 12.00 bis 14.00 Uhr: Volksfestplatz o 15.00 bis 17.00 Uhr: Kreuzberg, Berliner Platz o 18.00 bis 19.30 Uhr: Hirtenwiesen, Parkplatz Hirtenwiesenhalle
  • Freitag o 09.00 bis 14.00 Uhr: Schweinemarktplatz
  • Samstag o 09.00 bis 14.00 Uhr: Schweinemarktplatz
  • Sonntag o 09.00 bis 12.00 Uhr: Schweinemarktplatz

Weiterhin wird in Apotheken und bei der Media Resource Group (https://safeon.events/drive-in-testzentrum-crailsheim-mobile-covid-19-antigen-testung/) getestet

Nach über sieben Monaten Betrieb ist das Zentrale Impfzentrum Rot am See geschlossen

Am gestrigen Sonntag wurde zum letzten Mal im Zentralen Impfzentrum Rot am See geimpft. Insgesamt wurden 262.691 Impfungen vorgenommen. Landrat Gerhard Bauer dankt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz.

Die Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Baden-Württemberg waren für den ersten Teil der Impfkampagne angedacht, um möglichst schnell, möglichst viele Menschen zu impfen. Mittlerweile kann die Nachfrage nach Impfungen ohne die ZIZ bewältigt werden, weshalb sie landesweit geschlossen wurden. Im Landkreis Schwäbisch Hall bleibt das Kreisimpfzentrum Wolpertshausen geöffnet und übernimmt auch die Zweitimpfungen.

Innerhalb kürzester Zeit wurde im Dezember 2020 das Zentrale Impfzentrum in Rot am See aufgebaut. „Durch die gute Zusammenarbeit aller Partner konnte das ZIZ in Rot am See als eines der ersten direkt am 27. Dezember mit den ersten Impfungen beginnen. Vormittags ist die Bundeswehr angerückt und nachmittags wurde der Betrieb aufgenommen. Das war ein schöner Erfolg“, erinnert sich David Schneider, Leiter des Zentralen Impfzentrums und dankt in diesem Zuge Melanie Schlebach, WFG-Prokuristin und stellvertretende Leiterin des ZIZ, für ihre tatkräftige Unterstützung.

Im ZIZ Rot am See wurden seit Betriebsbeginn insgesamt 262.691 Impfungen vorgenommen. Davon wurden 224.243 Impfungen stationär vorgenommen und 38.448 durch die mobilen Impfteams. In der Hochphase wurden um die 1.990 Personen am Tag geimpft, zuletzt waren es maximal 680 Personen pro Tag. Geimpft wurden die Vakzine Biontech, Moderna, Johnson&Johnson sowie AstraZeneca. Aus einem Personalpool von 260 Personen waren in den vergangenen Monaten bis zu 50 Personen pro Schicht im Einsatz.

„Der Aufbau innerhalb kürzester Zeit, der knappe Impfstoff zu Beginn sowie die ständige Anpassung im Umgang mit den Impfstoffen erforderten viel Flexibilität und stellten große Herausforderungen dar. Der Betrieb konnte dank der unermüdlichen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten sehr professionell gewährleistet werden. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von geimpften Personen über die gute Organisation und die kompetente Betreuung im ZIZ sprechen für sich“, lobt Landrat Gerhard Bauer.

„Auch, wenn der jetzt anstehende Rückbau des ZIZ noch einige Kraft in Anspruch nehmen wird, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen beteiligten Akteuren, die zum Gelingen dieser Mammutaufgabe beigetragen haben, sehr herzlich für ihre Unterstützung zu bedanken. Ein besonderer Dank gilt den Soldaten der Bundeswehr, die ganz wesentlich mit ihrer engagierten Arbeit zu einem solch reibungslosen Betrieb beitragen. Ebenso danke ich dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Schwäbisch Hall-Crailsheim e.V., der die mobilen Impfteams federführend organisierte, den freiwilligen medizinischen Fachkräften und Ärzten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes für die Gesamtkoordination. Besonders dankend erwähnen möchte ich auch die Handwerker und Firmen, im Besonderen die Firma Hanselmann, die durch die hervorragende Zusammenarbeit den Betrieb des Impfzentrums gewährleistet haben“, sagt Landrat Gerhard Bauer.

Landrat Gerhard Bauer appelliert erneut und dringend an die Bevölkerung: „Bitte lassen Sie sich impfen“

Das Allgemeinwohl darf nicht aus den Augen verloren werden

Auch wenn die sommerliche und lockere Stimmung derzeit die Gedanken an Corona etwas aus dem aktuellen Bewusstsein verdrängt: Der einzige Weg, der Corona-Pandemie den Rücken zu kehren, ist nach bisherigem Wissenstand die Impfung.

Landrat Gerhard Bauer macht sich nochmals und ausdrücklich für die Impfung gegen Corona stark: „Sofern kein individueller medizinischer Grund gegen eine Impfung spricht, bitte ich Sie dringend, eines der Impfangebote anzunehmen und sich impfen zu lassen.“ Denn die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, sei keine, die man nur für sich trifft. „Eine Entscheidung gegen die Impfung geht zu Lasten des Allgemeinwohls und derer, die sich nicht schützen können“, betont der Landrat. Impfen sei keine Privatsache, denn Corona treffe alle, die die Auswirkungen der Pandemie abzufedern haben. „Statt sich auf andere zu verlassen und auf die Herdenimmunität zu warten, werden Sie lieber selbst tätig und gehen Sie zur Impfung.“ Der Herbst steht vor der Türe und mit ihm sinken die Temperaturen. Dann werden sich die Menschen wieder mehr in Innenräumen aufhalten und Experten warnen eindringlich vor der vierten Welle. Betroffen sind dann am ehesten gerade diejenigen, die sich nicht durch eine Impfung schützen können. Vor allem Kinder in Grundschulen und Kindergärten wären eventuell durch Schließungen der Einrichtungen und Ansteckungen wieder extrem betroffen. „Bitte nehmen Sie unsere Angebote an, inzwischen sind Impfungen ohne Termin möglich – zum Beispiel im Impfbus. Wir kommen ganz bewusst zu Ihnen vor Ort und möchten Ihnen damit eine Impfung so einfach wie möglich machen“, erklärt Landrat Gerhard Bauer. Die genauen Uhrzeiten, weitere Standorte und Termine des Impfbusses werden im Internet auf der Website www.lrasha.de und www.gesundheit-mobil.com veröffentlicht. Auch unter www.dranbleiben-bw.de finden Sie eine Aufstellung der Impfangebote. Zudem besteht die Möglichkeit, sich ohne Termin in den Impfzentren in Rot am See (bis 15. August) und Wolpertshausen impfen zu lassen. Ausreichend Impfstoff ist auch bei niedergelassenen Ärzten vorrätig.

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Laut der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes in der Fassung vom 28.06.2021 gilt nach wie vor die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind Schutzmasken eine Barriere, die den Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Trotz der gesetzlichen Befreiung von der Maskenpflicht, hat sich der Alltag von Hörgeschädigten oder Gehörlosen während der Pandemie deutlich erschwert.

Laut dem Deutschen Gehörlosenbund e.V. gibt es etwa 80.000 gehörlose Menschen bundesweit. Allein in Baden-Württemberg leben laut Statistik zum Stand 2015 zwei Millionen schwerhörige Bundesbürgerinnen und -bürger über 14 Jahre. Vieler dieser Menschen sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher und auf Lippenlesen angewiesen. Die mit der Corona-Pandemie auferlegte Maskenpflicht stellt Betroffene teilweise vor große Herausforderungen in der Alltagskommunikation. Der Gesetzgeber hat hierauf mit einer Ausnahme von der Maskenpflicht reagiert und lässt zu, dass hörgeschädigte Menschen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen dürfen, solange es für die Kommunikation erforderlich ist und ein entsprechendes Attest vom Arzt vorliegt. Die Ausnahmeregelung gilt sowohl für gehörlose und hörbehinderte Personen als auch ihr ggf. hörendes Gegenüber. Die Ausnahme gilt ausschließlich während dem Sprechen, danach ist die Maske wieder aufzusetzen. Zudem ist ein ausreichender Abstand weiterhin einzuhalten.

Oft stoßen Personen, die aus berechtigten Gründen ein Attest haben, leider auf Unverständnis ihrer Gesprächspartner, da es viele missbräuchlich benutzte Ausnahmeatteste gibt. Jedoch sind hörgeschädigte Menschen dringend auf gegenseitiges Lippenlesen angewiesen. Dies gilt auch für deren Assistenz und Gebärdensprachdolmetscher.

Landrat Gerhard Bauer ermuntert bei der Begegnung mit Hörgeschädigten zur besonderen Unterstützung während der Corona-Pandemie. „Wenn Sie im Gespräch mit höreingeschränkten Menschen die Maske abnehmen, helfen Sie damit den Betroffenen und können dazu beitragen, diese in der Pandemie entstandene zusätzlich Barriere abzubauen. Die notwendige Sicherheit kann in diesen Ausnahmefällen durch die Beachtung der sonstigen AHA-Regeln dennoch gewährleistet werden.“

Weitere Informationen zum Thema und Tipps zu praktischen Möglichkeiten in Kommunikationssituationen für hörgeschädigte Menschen sowie hörende Gesprächspartner, die die Gebärdensprache nicht beherrschen finden Sie unter auf der Homepage des Landratsamtes Schwäbisch Hall unter der Rubrik „Aktuelles“ https://www.lrasha.de/de/aktuelles/landkreis-aktuell.

Neue Erreichbarkeit der Corona-Hotline

Bei Fragen und Anliegen zum Thema Coronavirus können sich Bürgerinnen und Bürger an die Corona-Hotline des Landkreises wenden.
Seit Ende März werden eingehende Anrufe an der Corona-Hotline von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kunden Service Centers der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim angenommen. Diese Kooperation zur Entlastung des Gesundheitsamtes hat sich bewährt und Landrat Bauer bedankt sich hierfür ausdrücklich bei der Sparkasse.

Nachdem sich die Inzidenz im Landkreis auf niedrigem Niveau stabilisiert hat und die Nachfrage in der Hotline an Samstagen rückläufig ist, werden die Zeiten der Erreichbarkeit der Hotline angepasst.

Die Corona-Hotline ist daher ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0791 755 7400 erreichbar.

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Seit dieser Woche werden in den Impfzentren nach der Impfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Personen, die vorher in einem Impfzentrum geimpft wurden, erhalten den Nachweis in den nächsten Wochen per Post.

Die digitalen Nachweise können durch einen QR-Code von bestimmten Smartphone-Apps ausgelesen werden. So muss der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden.

Personen, die vor dem 14.Juni im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen oder im Zentralen Impfzentrum in Rot am See geimpft wurden und in Baden-Württemberg wohnen, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post von einem Dienstleister des Landes Baden-Württemberg zugeschickt. Weil in der ersten Woche noch Störungen auftraten, erhalten auch noch alle, die bis zum 18. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, Post von dem Dienstleister des Landes. Im Landkreis Schwäbisch Hall wäre das nicht nötig, weil die Impfzentren zur Vermeidung von Wartezeiten den digitalen Impfnachweis selbst verschickt haben. Das sei bis jetzt nur in etwa 200 Fällen in den beiden Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall notwendig gewesen, teilt die Pressestelle des Landratsamtes mit.

Bürgerinnen und Bürger, die die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten haben, können eine teilnehmende Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. In den Arztpraxen werden die technischen Voraussetzungen für den Ausdruck des digitalen Impfpasses voraussichtlich erst ab Mitte Juli zur Verfügung stehen.

Der digitale Nachweis ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis. Dieser behält als Ausweisdokument seine Gültigkeit. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-startet-am-montag-mit-digitalem-impfnachweis/

Keine Bürgerschnelltests bei Symptomen

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-Symptomen werden gebeten sich nicht in den kommunalen Schnelltestzentren testen zu lassen. Bitte wenden Sie sich bei Symptomen an den Hausarzt bzw. bei einem positiven Schnelltestergebnis direkt an das Testzentrum in Michelfeld.

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-typischen Symptomen wie Husten, Fieber und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns stehen häufig vor der Frage, wohin sie sich wenden sollen. Vermehrt lassen sich diese Personen in den kommunalen Testzentren testen. Bürgerinnen und Bürger werden jedoch gebeten, sich bei Corona-typischen Symptomen direkt an die Hausarztpraxen zu wenden. Diese können für betroffene Personen einen PCR-Test veranlassen oder eine Überweisung für das Testzentrum in Michelfeld erstellen. In Michelfeld erfolgen die PCR-Tests derzeit von Montag bis Freitag von 18:00 bis 19:30 in der Stuttgarter Straße 21 (Straßenmeisterei). Der Besuch im Testzentrum ist mit einer Überweisung des Hausarztes oder für Personen mit einem positiven Schnelltest möglich. Das Vorzeigen des Personalausweises und der Krankenversicherungskarte ist in beiden Fällen erforderlich. Am Wochenende können sich betroffene Personen an den ärztlichen Notfalldienst unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Eine vorherige Anmeldung im Testzentrum in Michelfeld ist nicht erforderlich. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können zu den Öffnungszeiten direkt im Testzentrum erscheinen. „Um die Personen in den Schnelltestzentren zu schützen und eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, werden Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdacht auf eine Infektion gebeten, sich direkt an den Hausarzt zu wenden“, appelliert Landrat Gerhard Bauer.

Genesenenbescheinigung werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erstellt

Als Genesenenbescheinigung zählen PCR-Befunde eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie Teststellen. Auch Absonderungsbescheinigungen, ärztliche Atteste sowie weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zum PCR-Test enthalten) werden als Nachweis akzeptiert. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt.

In zahlreichen Bereichen gilt derzeit eine Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von dieser befreit. Als geimpfte Personen gelten Bürgerinnen und Bürger, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mit einer Impfdokumentation vorweisen können. Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis eines positiven PCR-Tests verfügen und die Quarantäne beendet ist. Die Infektion darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Als Nachweise über eine Genesung können Bürgerinnen und Bürger den PCR-Befund eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie von Testzentren nutzen. Ebenso sind ärztliche Atteste, Absonderungsbescheinigungen und weitere Bescheinigungen von Behörden, sofern diese Angaben zur Testart (PCR) und Testdatum enthalten anerkannt. Nicht als Nachweisdokument zählen Antigenschnelltestnachweise, Absonderungsbescheinigungen die keine Angaben zur Testart sowie dem Testdatum enthalten, Antikörpernachweise und Krankheitsatteste. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt. Das Gesundheitsamt bittet darum von Nachfragen abzusehen. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen über Corona – Impfung.

Verstöße gegen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen werden geahndet

Der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes sowie gegen die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die durch die Ortspolizeibehörden und die Polizei festgestellten Verstöße werden vom Landratsamt geahndet.

Die Kontrolle der Einhaltung der Corona-VO des Landes sowie der Allgemeinverfügungen des Landratsamtes obliegt den Städten und Gemeinden als Ortspolizeibehörden sowie der Polizei. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Nach Feststellung eines Verstoßes im Landkreis Schwäbisch Hall, bearbeitet das Landratsamt das jeweilige Verfahren. Ausnahme bilden die zwei Großen Kreisstädte, welche für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten in ihrem jeweiligen Bereich selbst zuständig sind.

Mit Stand 08.04.2021 gibt es auf Landkreisebene (ohne die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim) insgesamt 218 Verfahren, die auf Verstößen gegen die Corona-VO oder die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes beruhen. Davon sind 85 bereits rechtskräftig, also mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung, abgeschlossen. 108 Verfahren sind derzeit noch in Bearbeitung. Die übrigen 25 Verfahren sind bei Gericht anhängig oder wurden eingestellt.

Bei den Verfahren handelt es sich, unter anderem, um Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. „Immer wieder erreicht uns die Frage, ob die geltenden Regelungen auch konsequent kontrolliert und geahndet werden. Das Landratsamt verfolgt jeden Verstoß, der von der zuständigen Ortspolizeibehörde und Polizei mitgeteilt wird“ betont Landrat Gerhard Bauer

Landkreis stellt Covid-Daten zur Verfügung

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wird zukünftig wöchentlich auf der Homepage eine weitere Corona-Statistik bereitgestellt. In der aufbereiteten Tabelle ist die Altersstruktur sowie das Geschlecht der Covid-19-Infizierten Personen im Landkreis ersichtlich. In der vergangenen Woche haben sich demnach am häufigsten Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren infiziert. Bereits an zweiter Stelle stehen Personen zwischen 40 und 49 Jahren sowie Personen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen zu Corona – Aktuelle Fallzahlen.

„Die Bereitstellung der statistischen Daten soll eine transparente Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Die Daten werden mittwochs aktualisiert auf der Homepage bereitgestellt“, erläutert Landrat Gerhard Bauer.

Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

1. Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

• Haben Sie ein positives Antigen-Testergebnis (Schnelltest) erhalten, begeben Sie sich unverzüglich und ohne Umwege in Ihre Wohnung. Es ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome.
• Suchen Sie mit dem positiven Schnelltest-Ergebnis eine PCR-Abstrichstelle, eine Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihren Hausarzt auf, um das Ergebnis des Schnelltests mittels PCR-Test überprüfen zu lassen.
• Sie müssen sich hierzu bei der Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihrem Hausarzt telefonisch anmelden.
• In der Abstrichstelle Schwäbisch Hall - Michelfeld ist ein PCR-Test ohne Anmeldung und Überweisungsschein, nur mit der Krankenversicherungskarte und dem positivem Schnelltest-Ergebnis möglich.
• Teilen Sie Ihren Haushaltsangehörigen schnellstmöglich mit, dass Sie positiv getestet wurden. Diese müssen sich ebenfalls als sogenannte K1-Personen sofort in Quarantäne begeben.
• Wenn Sie oder Ihre Haushaltsangehörigen Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!

2. Quarantäne

• Verlassen Sie Ihr Zuhause nur in medizinischen und sonstigen Notfällen. In Ihrem Garten(wenn vor dem Haus) sowie auf Ihrem Balkon können Sie sich alleine aufhalten.
• Vermeiden Sie den direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
• Sollte der Kontakt im Haushalt nicht vermieden werden können, tragen Sie bitte eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig.
• Während Ihrer Quarantäne ist es nicht erlaubt, Besuch zu empfangen.
• Die Absonderung endet frühestens 14 Tage nach dem Erhalt des Testergebnisses oder dem Beginn von Symptomen. Sie müssen darüber hinaus zu diesem Zeitpunkt seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.
• Die Absonderungsdauer der Haushaltsangehörigen als K1-Personen orientiert sich grundsätzlich an Ihrer Absonderung.
• K1-Personen wird dringend angeraten, sich zum Ende der Quarantäne mittels eines Schnelltests testen zu lassen.

3. Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt nach einem PCR-Test

• Nach Eingang der Meldung des positiven Ergebnisses PCR-Tests wird das Gesundheitsamt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich selbst an das Gesundheitsamt wenden.
• In diesem Gespräch wird Ihnen vom Gesundheitsamt der genaue Absonderungszeitraum mitgeteilt.
• Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden Ihre engen Kontaktpersonen (K1) abgefragt. Machen Sie sich daher am besten bereits jetzt Notizen, mit wem Sie in den letzten Tagen Kontakt hatten (neben Ihren Haushaltsangehörigen).
• Die als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen werden anschließend ebenfalls vom Gesundheitsamt kontaktiert. Sie müssen diese nicht selbst informieren - dennoch ist es ratsam und fürsorglich, wenn auch Sie diese Personen informieren.
• Wenige Tage später erhalten Sie von Ihrer Wohnortgemeinde eine Bescheinigung über Ihre Absonderung (z.B. zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber).

Achtung!

Folgende Personen stehen seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung automatisch unter Absonderung (Quarantäne) und zwar unabhängig von der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt:
• Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben und das Testergebnis noch nicht vorliegt.
• Personen, die ein positives Testergebnis aufgrund eines Schnelltests erhalten haben.
• Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt mitgeteilt wird, dass ein PCR Test ein positives Ergebnis aufweist.
• Die Haushaltsangehörigen der zuvor genannten Personengruppen.

Quarantänepflicht gilt für bestimmte Personengruppen auch ohne Anruf des Gesundheitsamtes

In bestimmen Fällen gilt durch die CoronaVO-Absonderung eine Quarantänepflicht. Ein Anruf des Gesundheitsamtes zur Quarantänepflicht erfolgt dann nicht.

Seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung ist es nicht mehr erforderlich, dass das Ge-sundheitsamt oder die Gemeinde eine gesonderte Entscheidung über die Quarantäne erlassen.

Folgende Personengruppen stehen daher Kraft Verordnung unter Quarantäne:

  • Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben, müssen sich unverzüglich nach dem Test absondern.
  • Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt oder Labor mitgeteilt wird, dass ein PCR Test oder ein Antigentest (auch bekannt als Schnelltest) ein positives Er-gebnis aufweist.
  • Ebenfalls ohne weitere behördliche Entscheidung müssen sich Haushaltsangehörige Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einer faktischen Wohngemeinschaft zusammenleben, in Quarantäne begeben, sobald sie vom positiven Testergebnis einer im Haushalt wohnenden Person Kenntnis erlangt haben.

Für Kontaktpersonen der Kategorie 1 sowie der Kategorie „Cluster-Schüler“ besteht eine Verpflichtung zur Absonderung erst, wenn ihnen von der zuständigen Behörde mitgeteilt wird, dass sie unter diese Personengruppe fallen. Auch hier entsteht die Quarantäne-pflicht nach Mitteilung alleine aufgrund der Verordnung.


Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.Baden-Württemberg.de.

Möglich ist auch, dass sog. Kontaktpersonen direkt von den Infizierten informiert werden. In diesem Fall bitten wir die Kontaktpersonen ihre weiteren Kontakte zu reduzieren, bis sich das Gesundheitsamt bei ihnen meldet. Auf die Möglichkeit der Durchführung eines Schnelltests wird ebenfalls verwiesen.

Verhalten im Corona Verdachtsfall

Das Landratsamt weist nochmals auf die Vorgehensweise bei einer Erkrankung an SARS-CoV-2 bzw. im Verdachtsfall hin.

Landkreis. Die Zahlen im Landkreis Schwäbisch Hall erreichen am 09.10.2020 eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 76,6. Zur weiteren Eindämmung und Unterbrechung der Infektionsketten informiert das Landratsamt über die Vorgehensweise bei einer Infektion und im Verdachtsfall.

Wurden Sie auf Covid-19 getestet, begeben Sie sich bitte unverzüglich in häusliche Isolation und vermeiden Sie alle weiteren Kontakte. Sie werden über das Testergebnis telefonisch informiert. Sollten Sie positiv getestet werden, bleiben Sie bitte in Quarantäne. Sie werden dann vom Gesundheitsamt über die weitere Vorgehensweise in Kenntnis gesetzt.

Hatten Sie Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person, begeben Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in häusliche Isolation. Sie werden nach Auswertung der Kontaktdaten zeitnah vom Gesundheitsamt informiert. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 5 bis 6 Tage, kann jedoch bis zu 14 Tagen dauern. Eine Infektion kann jedoch auch ohne Symptome verlaufen. Bitte halten Sie sich deshalb auch an die Vorgehensweise, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben.

Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne. Es wird allerdings dringend empfohlen, unnötige Kontakte zu vermeiden.

Halten Sie sich in jedem Fall an das Abstands- und Maskengebot sowie die gängigen Hygieneregeln. Lüften Sie regelmäßig.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer: 0791 755 7400. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 16 Uhr sowie Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 9 Uhr bis 12 Uhr.