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Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
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Volltextsuche

Regelungen Landkreis Schwäbisch Hall

Corona-Schutzimpfung: Impftermin in Schwäbisch Hall

Am Samstag, 8. Oktober, bietet das Impf-Team des Landkreises von 11 bis 14 Uhr, Corona-Schutzimpfungen im Landratsamt Schwäbisch Hall an. In der darauffolgenden Woche wird am Samstag, den 15. Oktober, von 11 bis 14 Uhr, im Klinikum Crailsheim, Gartenstraße 21, geimpft. Ein Termin kann unter www.LRASHA.de/impftermine gebucht werden.

Im Schwäbisch Haller Landratsamt gibt es am Samstag, 8. Oktober, von 11 bis 14 Uhr, wieder die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Termine gibt es online unter www.LRASHA.de/impftermine.
Angeboten werden sowohl Erst- und Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen (Booster). Der 1. Booster ist frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Die 2. Boosterimpfung kann für Personen über 70 Jahre 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung erfolgen. Bedingung für die 2. Booster-Impfung ab 60 Jahren ist nach der jüngsten STIKO-Empfehlung im Regelfall, dass die erste Booster-Impfung oder die letzte Corona-Infektion mindestens sechs Monate her ist. Nur in begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf vier Monate reduziert werden. Dazu sollte der Hausarzt aufgesucht werden.
Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Die Impfstoffe, die auf die Omikron-Subvarianten BA.1 sowie BA.4/BA.5 angepasst sind, werden durch die Impfteams des Landkreises eingesetzt. Auch Kinderimpfungen ab 5 Jahren sind während der bekanntgegebenen Öffnungszeiten möglich. Ein Kinderarzt ist allerdings nicht zwingend anwesend.
Zur Covid-Impfung mitgebracht werden müssen die Versichertenkarte, ein gültiges Ausweisdokument sowie – falls vorhanden – das Impfbuch. Minderjährige benötigen die Einverständniserklärung der Eltern und den Kinderausweis.
Die vor der Impfung zu unterschreibenden Formulare (Aufklärungsmerkblatt zur Covid-Impfung, Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung) werden bei der Anmeldung ausgehändigt oder können bereits ausgefüllt zur Impfung mitgebracht werden. Die Unterlagen sind unter impfen-bw.de sowie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de erhältlich.

Die nächsten Impftermine:

 

Datum

Uhrzeit

Ort

Samstag, 8. Oktober 2022

11 bis 14 Uhr

Landratsamt Schwäbisch Hall, Münzstraße 1, 74523 Schwäbisch Hall

Samstag, 15. Oktober 2022

11 bis 14 Uhr

Klinikum Crailsheim, Gartenstraße 21, 74564 Crailsheim

Corona-Hotline des Gesundheitsamtes eingestellt

Die Corona-Hotline des Landkreises Schwäbisch Hall ist seit Freitag, 1. Juli 2022, eingestellt. Grund hierfür ist der starke Rückgang an eingehenden Anrufen. Diese können jetzt wieder über die reguläre Rufnummer des Gesundheitsamtes abgewickelt werden. „Seit den Anfängen der Pandemie haben unsere Bürgerinnen und Bürger über unsere Corona-Hotline einen verlässlichen Ansprechpartner für allgemeine Fragen rund um das Virus gefunden“, so Landrat Gerhard Bauer. „Ich bin stolz und froh, dass wir den Menschen im Landkreis Schwäbisch Hall dieses Angebot unterbreiten konnten.“ Über ein Jahr lang wurde das Gesundheitsamt beim Betrieb der Hotline durch die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim unterstützt. „Allen Beteiligten danke ich sehr herzlich für diesen unermüdlichen Einsatz“, unterstreicht der Landrat.

Weiterhin verfügbar ist die Corona-Hotline des Landesgesundheitsamtes von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr. Telefonnummer: 0711 904-39555.

Kontakt Gesundheitsamt

Schwäbisch Hall: 0791 755-6210
Crailsheim: 07951 492-5211
E-Mail: gesundheitsamt@LRASHA.de

Landrat Gerhard Bauer ruft zum Impfen auf

Angesichts der steigenden Infektionszahlen ruft Landrat Gerhard Bauer alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Außerdem hebt er die Wichtigkeit der Einhaltung der Hygieneregeln hervor.

Am gestrigen Dienstag, 25. Januar 2022, lag die Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall bei 927,4 und somit höher als jemals zuvor. Angesichts der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus ruft Landrat Gerhard Bauer eindringlich zum Impfen auf. „Die derzeitige Entwicklung ist sehr besorgniserregend“, unterstreicht der Landrat. „Die Omikron-Welle hat unseren Landkreis fest in ihrem Griff. Jetzt ist es von größter Wichtigkeit, uns alle, unsere Infrastruktur und unser Gesundheitssystem bestmöglich zu schützen. Jeder und jede von uns, kann dazu einen Beitrag leisten. Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger: Lassen Sie sich gegen das Coronavirus impfen, wenn kein individueller medizinischer Grund dagegensteht. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, die Impfung ist unser bester Schutz gegen eine Infektion oder einen schweren Krankheitsverlauf.“
Impfangebote gibt es etwa in den niedergelassenen Hausarztpraxen, an den festen Impfstützpunkten in Crailsheim-Roßfeld sowie Schwäbisch Hall und bei Vor-Ort-Terminen in den Städten und Kreisgemeinden. „Auf der Homepage des Landkreises www.lrasha.de informieren wir Sie regelmäßig zu den aktuellen Impfterminen. Dort können Sie auch direkt einen Termin in den Impfstützpunkten Crailsheim-Roßfeld sowie Schwäbisch Hall vereinbaren“, ergänzt der Landrat.
In diesem Zuge hebt er auch die Wichtigkeit der Einhaltung geltender Corona-Vorschriften hervor. „Halten Sie Abstand, tragen Sie einen medizinischen Mund-Nase-Schutz und beachten Sie die gängigen Hygieneregeln. Ebenso bitte ich Sie, soziale Kontakte soweit möglich zu reduzieren. Machen Sie bei Symptomen einen Corona-Selbsttest und begeben Sie sich bei Bedarf in häusliche Absonderung.“ Das gelte auch für geimpfte Personen. Für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus ist die Corona-Hotline des Landkreises von montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr, unter der Nummer: 0791 / 755-7400 erreichbar. „Zwei Jahre Pandemie gehen uns allen an die Substanz. Lassen Sie uns trotzdem weiterhin – mit Abstand – zusammenhalten. Nur gemeinsam schaffen wir es aus dieser Pandemie.“

Eine Übersicht über die aktuellen Regeln und weitere Infos sind auf der Internetseite des Landes unter: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/ zu finden.

Neue Corona Verordnung: Das ändert sich bei den Themen Absonderung, dem Kontaktpersonen-Management und dem Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas

Seit 12.01.2022 ist eine neue Corona Verordnung in Kraft. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat in diesem Zusammenhang eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen veröffentlicht, die vom Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall ab sofort umgesetzt werden:

Anpassung der Corona Verordnung Absonderung:
Die Corona Verordnung Absonderung regelt die Dauer, während derer Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, und deren Kontaktpersonen in Isolation begeben müssen.

Wann endet die Isolation von positiv Getesteten:

  • Ohne Freitestung: nach 10 Tagen
  • Mit Freitestung bei Symptomfreiheit mittels PCR- oder Schnelltest möglich: ab Tag 7
  • Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc.: Wiederbetreten der Arbeitsstätte erst ab Tag 7 mit negativem PCR-Test sowie 48 Stunden Symptomfreiheit

Wann endet die Quarantäne von engen Kontaktpersonen bzw. Haushaltsangehörigen:

  • Ohne Freitestung: nach 10 Tagen
  • Mit Freitestung bei Symptomfreiheit mittels PCR- oder Schnelltest möglich: ab Tag 7
  • Für Kinder und Jugendliche bei Symptomfreiheit in Kitas und Schulen: Freitestung ab Tag 5 möglich
  • Die Absonderungspflicht entfällt für: sogenannte „quarantänebefreite Personen“, das heißt für asymptomatische Personen, die nicht länger als drei Monate vollständig geimpft oder genesen bzw. bereits geboostert sind

Außerdem gibt es folgende Anpassungen in der Corona-Verordnung Absonderung:

  • Streichung der Regelung zu besorgniserregenden Virusvarianten, vgl. § 1 Nr. 11 u.a. Corona-Verordnung Absonderung
  • Nach Auftreten einer Corona-Infektion in einer Kindertageseinrichtung: Für die betreuten Kinder gilt nunmehr eine tägliche Testpflicht für die Dauer von 5 Betreuungstagen wie bereits in Schulen

Anpassung des Kontaktpersonen-Managements:

Aufgrund der oben genannten neuen Regelungen (vor allem der Streichung der Regelungen zu besorgniserregenden Virusvarianten) wird ab sofort keine Unterscheidung zwischen den einzelnen Virusvarianten mehr getroffen. Für das Kontaktpersonen-Management in den Gesundheitsämtern bedeutet das:

  • Priorisiertes Kontaktpersonen-Management auf vulnerable Gruppen und Ausbruchsgeschehen: Bereits im November des vergangenen Jahres wurde das Verfahren bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung in Baden-Württemberg geändert. Das zu dieser Zeit deklarierte Vorgehen wird ab sofort wieder fortgeführt.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Fallaufkommens in den kommenden Wochen müsse hinsichtlich der Fallermittlung und Erhebung der epidemiologischen Grunddaten zudem eine Anpassung des Vorgehens in den Gesundheitsämtern erfolgen. Diese befindet sich aktuell noch in der Abstimmung und wird im Nachgang durch das Sozialministerium Baden-Württemberg kommuniziert.

Anpassung des Handlungsleitfadens „Schule/Kita“:
Bislang sieht der „Handlungsleitfaden zum Kontaktpersonenmanagement und Umgang mit SARS-CoV-2 positiven Fällen in Schulen und der Kindertagesbetreuung“ (Stand: 15. Oktober 2021) bei Auftreten einer besorgniserregenden Virusvariante keine Ermessens-Entscheidung für die Gesundheitsämter vor. Durch die neuen Regelungen wird das Vorgehen in Schulen und Kitas nun variantenunabhängig anhand der in der Gruppe auftretenden Fallzahlen und der Einhaltung der entsprechenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen festgemacht. Daher gilt mit Inkrafttreten der neuen Corona Verordnung Absonderung folgendes:

  • Wenn das Lüftungskonzept mit Frischluftzufuhr (und die entsprechenden schulischen Maskenvorschriften) eingehalten wurde und kein relevantes Ausbruchsgeschehen (≥ 5 Fälle, bzw. bei Gruppen unter 25 Personen: 20 Prozent der Gruppe) vorliegt: Wird keine Kontaktpersonen-Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt eingeleitet. Es gilt die 5-tägige Testpflicht gemäß der Corona-Verordnung Absonderung in Schulen und Kitas und eine Kohortierung der betroffenen Gruppe.

 

 

„Impfen lassen und Hygieneregeln beachten“

Aufgrund der aktuellen Lage appelliert Landrat Gerhard Bauer an die Bürgerinnen und Bürger, die Impfangebote zu nutzen und auch weiterhin die Hygieneregeln zu beachten.

Ab heute gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt stark an und die Lage in den Kliniken spitzt sich weiter zu. In der Alarmstufe ist der Zutritt zu vielen Einrichtungen und Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene möglich.

Landrat Gerhard Bauer appelliert: „Die derzeitige Entwicklung ist besorgniserregend. Wir stecken mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie, dabei haben wir ein wirksames Mittel, um uns vor dem Virus zu schützen. Mit einer Impfung schützen Sie sich selbst und auch die Personen in Ihrem Umfeld. Sofern kein individueller medizinischer Grund gegen eine Impfung spricht, bitte ich Sie dringend, eines der Impfangebote anzunehmen und sich impfen zu lassen. Denn die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, ist keine, die man nur für sich trifft. Eine Entscheidung gegen die Impfung geht zu Lasten des Allgemeinwohls und derer, die sich nicht schützen können.

Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder nutzen Sie die Impfangebote der Mobilen Impfteams sowie des Impfbusses hier im Landkreis Schwäbisch Hall. Außerdem ist es gerade jetzt wichtig, Maske zu tragen, Abstand zu halten und die Hygieneregeln zu beachten. Zudem bitte ich Sie, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Veranlassen Sie bei Symptomen einen Corona-Test und begeben Sie sich bis zum Ergebnis in häusliche Absonderung. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

Lassen Sie uns weiterhin –mit Abstand- zusammenhalten! Nur gemeinsam schaffen wir es aus der Pandemie!“

Eine Übersicht über die aktuellen Regeln und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/alarmstufe-gilt-ab-17-november-2021/

Schutz vulnerabler Gruppen vor dem Coronavirus ist zentrale Aufgabe des Gesundheitsamtes

Seit Ende vergangener Woche werden Personen, die ein positives Testergebnis erhalten haben, in der Regel nicht mehr vom Gesundheitsamtes kontaktiert. Trotzdem gelten auch weiterhin die jeweiligen Absonderungspflichten.

Die Vorgehensweise zur Kontaktpersonenverfolgung wurde landesweit geändert. Grund dafür ist, dass die Gesundheitsämter den Fokus noch stärker auf Ausbruchsgeschehen und den Schutz vulnerabler Gruppen legen sollen. „Wir konzentrieren uns dabei besonders auf Menschen, die trotz einer Impfung besonders geschützt werden müssen oder bisher noch keine Impfung erhalten konnten. Es geht demnach insbesondere um Infektionen in Alten- und Pflegeheimen, medizinischen Einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Schulen und Kitas“, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Pascale Welisch.

Auch wenn betroffene Personen nicht mehr telefonisch vom Gesundheitsamt kontaktiert werden, gelten weiterhin die Regeln für die Absonderung. Wer typische Symptome wie Fieber, trockenen Husten oder Halsschmerzen hat, sollte beim Hausarzt einen PCR-Test machen lassen und sich in Quarantäne begeben. Wenn ein positiver Schnelltest festgestellt wurde, muss ein PCR-Test durchgeführt werden. Ungeimpfte Haushaltsangehörige von einer positiv getesteten Person, unabhängig von Schnelltest oder PCR-Test, müssen sich mit dieser in Quarantäne begeben.

„Jetzt ist die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gefragt. Vom Gesundheitsamt wurde ein Merkblatt für den Fall eines positiven Tests erstellt und auch das Land stellt viele Informationen, beispielsweise in Form eines FAQ zur Verfügung. Das Gesundheitsamt bleibt auch weiterhin der Ansprechpartner für Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und für Einrichtungen, bei denen sich mehrere Personen infiziert haben.“, so Landrat Gerhard Bauer.

Fragen und Antworten zum Thema Corona und Absonderung sind auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-quarantaene/ zu finden. Das Merkblatt zum positiven Test ist auf der Seite des Landratsamtes unter Aktuelles > Informationen über Corona zu finden. https://www.lrasha.de/index.php?id=1007&publish%5Bid%5D=1202465&publish%5Bstart%5D=

Die Corona-Hotline des Landkreises Schwäbisch Hall ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter 0791 755 7400 erreichbar. Die Hotline des Landes ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter 0711 904 39555 erreichbar. Seit letzter Woche ist die Corona-Hotline des Landes auch in Fremdsprachen unter 0711 410 11160 verfügbar.

Verfahren bei der Kontaktpersonennachverfolgung ändert sich

Ab Freitag, 05.11.2021 werden Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Betroffene Personen müssen sich eigenverantwortlich in Absonderung begeben.

Bisher wurden positiv getesteten Personen sowie deren Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt angerufen und über die Absonderungspflicht informiert. Nun wird das Verfahren geändert. Betroffene Personen werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Nach wie vor gilt die Absonderungspflicht kraft der Corona-Verordnung Absonderung und bedarf keines zusätzlichen Anrufs des Gesundheitsamtes. Krankheitsverdächtige und positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich in Absonderung begeben. Auch haushaltsangehörige Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven PCR- oder Schnelltestergebnisses einer im selben Haushalt wohnenden Person in Absonderung begeben.

Durch die Entlastung bei der Kontaktpersonennachverfolgung können die Ressourcen der Gesundheitsämter auf Infektionsherde sowie auf vulnerable Gruppe konzentriert werden. Dabei wird der Fokus auf Alten- und Pflegeheime, medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Kitas und Schulen gelegt. Die neugemeldeten Fälle werden weiterhin anonymisiert an das Landesgesundheitsamt weitergeleitet, um die landesweite Lage weiterhin einschätzen zu können.

„Bei der neuen Vorgehensweise müssen sich die betroffenen Personen, eigenverantwortlich in Quarantäne begeben. Ich appelliere hier an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Regegelungen einzuhalten und zu beachten, um sich und andere bestmöglich zu schützen. Kontrollen der Einhaltung der Absonderung werden auch weiterhin von den Städten und Gemeinden durchgeführt“, so Landrat Gerhard Bauer.

Info: Weitere Hinweise sind auf der Homepage des Landkreises in einem Merkblatt zusammengestellt. Detaillierte Informationen zu den geltenden Absonderungsregelungen sowie eine FAQ sind auf der Internetseite des Landes zu finden. www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-quarantaene/

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Seit dieser Woche werden in den Impfzentren nach der Impfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Personen, die vorher in einem Impfzentrum geimpft wurden, erhalten den Nachweis in den nächsten Wochen per Post.

Die digitalen Nachweise können durch einen QR-Code von bestimmten Smartphone-Apps ausgelesen werden. So muss der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden.

Personen, die vor dem 14.Juni im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen oder im Zentralen Impfzentrum in Rot am See geimpft wurden und in Baden-Württemberg wohnen, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post von einem Dienstleister des Landes Baden-Württemberg zugeschickt. Weil in der ersten Woche noch Störungen auftraten, erhalten auch noch alle, die bis zum 18. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, Post von dem Dienstleister des Landes. Im Landkreis Schwäbisch Hall wäre das nicht nötig, weil die Impfzentren zur Vermeidung von Wartezeiten den digitalen Impfnachweis selbst verschickt haben. Das sei bis jetzt nur in etwa 200 Fällen in den beiden Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall notwendig gewesen, teilt die Pressestelle des Landratsamtes mit.

Bürgerinnen und Bürger, die die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten haben, können eine teilnehmende Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. In den Arztpraxen werden die technischen Voraussetzungen für den Ausdruck des digitalen Impfpasses voraussichtlich erst ab Mitte Juli zur Verfügung stehen.

Der digitale Nachweis ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis. Dieser behält als Ausweisdokument seine Gültigkeit. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-startet-am-montag-mit-digitalem-impfnachweis/

Keine Bürgerschnelltests bei Symptomen

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-Symptomen werden gebeten sich nicht in den kommunalen Schnelltestzentren testen zu lassen. Bitte wenden Sie sich bei Symptomen an den Hausarzt bzw. bei einem positiven Schnelltestergebnis direkt an das Testzentrum in Michelfeld.

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-typischen Symptomen wie Husten, Fieber und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns stehen häufig vor der Frage, wohin sie sich wenden sollen. Vermehrt lassen sich diese Personen in den kommunalen Testzentren testen. Bürgerinnen und Bürger werden jedoch gebeten, sich bei Corona-typischen Symptomen direkt an die Hausarztpraxen zu wenden. Diese können für betroffene Personen einen PCR-Test veranlassen oder eine Überweisung für das Testzentrum in Michelfeld erstellen. In Michelfeld erfolgen die PCR-Tests derzeit von Montag bis Freitag von 18:00 bis 19:30 in der Stuttgarter Straße 21 (Straßenmeisterei). Der Besuch im Testzentrum ist mit einer Überweisung des Hausarztes oder für Personen mit einem positiven Schnelltest möglich. Das Vorzeigen des Personalausweises und der Krankenversicherungskarte ist in beiden Fällen erforderlich. Am Wochenende können sich betroffene Personen an den ärztlichen Notfalldienst unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Eine vorherige Anmeldung im Testzentrum in Michelfeld ist nicht erforderlich. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können zu den Öffnungszeiten direkt im Testzentrum erscheinen. „Um die Personen in den Schnelltestzentren zu schützen und eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, werden Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdacht auf eine Infektion gebeten, sich direkt an den Hausarzt zu wenden“, appelliert Landrat Gerhard Bauer.

Genesenenbescheinigung werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erstellt

Als Genesenenbescheinigung zählen PCR-Befunde eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie Teststellen. Auch Absonderungsbescheinigungen, ärztliche Atteste sowie weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zum PCR-Test enthalten) werden als Nachweis akzeptiert. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt.

In zahlreichen Bereichen gilt derzeit eine Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von dieser befreit. Als geimpfte Personen gelten Bürgerinnen und Bürger, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mit einer Impfdokumentation vorweisen können. Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis eines positiven PCR-Tests verfügen und die Quarantäne beendet ist. Die Infektion darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Als Nachweise über eine Genesung können Bürgerinnen und Bürger den PCR-Befund eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie von Testzentren nutzen. Ebenso sind ärztliche Atteste, Absonderungsbescheinigungen und weitere Bescheinigungen von Behörden, sofern diese Angaben zur Testart (PCR) und Testdatum enthalten anerkannt. Nicht als Nachweisdokument zählen Antigenschnelltestnachweise, Absonderungsbescheinigungen die keine Angaben zur Testart sowie dem Testdatum enthalten, Antikörpernachweise und Krankheitsatteste. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt. Das Gesundheitsamt bittet darum von Nachfragen abzusehen. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen über Corona – Impfung.

Verstöße gegen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen werden geahndet

Der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes sowie gegen die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die durch die Ortspolizeibehörden und die Polizei festgestellten Verstöße werden vom Landratsamt geahndet.

Die Kontrolle der Einhaltung der Corona-VO des Landes sowie der Allgemeinverfügungen des Landratsamtes obliegt den Städten und Gemeinden als Ortspolizeibehörden sowie der Polizei. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Nach Feststellung eines Verstoßes im Landkreis Schwäbisch Hall, bearbeitet das Landratsamt das jeweilige Verfahren. Ausnahme bilden die zwei Großen Kreisstädte, welche für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten in ihrem jeweiligen Bereich selbst zuständig sind.

Mit Stand 08.04.2021 gibt es auf Landkreisebene (ohne die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim) insgesamt 218 Verfahren, die auf Verstößen gegen die Corona-VO oder die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes beruhen. Davon sind 85 bereits rechtskräftig, also mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung, abgeschlossen. 108 Verfahren sind derzeit noch in Bearbeitung. Die übrigen 25 Verfahren sind bei Gericht anhängig oder wurden eingestellt.

Bei den Verfahren handelt es sich, unter anderem, um Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. „Immer wieder erreicht uns die Frage, ob die geltenden Regelungen auch konsequent kontrolliert und geahndet werden. Das Landratsamt verfolgt jeden Verstoß, der von der zuständigen Ortspolizeibehörde und Polizei mitgeteilt wird“ betont Landrat Gerhard Bauer

Landkreis stellt Covid-Daten zur Verfügung

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wird zukünftig wöchentlich auf der Homepage eine weitere Corona-Statistik bereitgestellt. In der aufbereiteten Tabelle ist die Altersstruktur sowie das Geschlecht der Covid-19-Infizierten Personen im Landkreis ersichtlich. In der vergangenen Woche haben sich demnach am häufigsten Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren infiziert. Bereits an zweiter Stelle stehen Personen zwischen 40 und 49 Jahren sowie Personen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen zu Corona – Aktuelle Fallzahlen.

„Die Bereitstellung der statistischen Daten soll eine transparente Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Die Daten werden mittwochs aktualisiert auf der Homepage bereitgestellt“, erläutert Landrat Gerhard Bauer.