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Maßnahmen zum Corona-Virus in Fichtenau
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Volltextsuche

Regelungen Landkreis Schwäbisch Hall

Landrat Gerhard Bauer ruft zum Impfen auf

Angesichts der steigenden Infektionszahlen ruft Landrat Gerhard Bauer alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Außerdem hebt er die Wichtigkeit der Einhaltung der Hygieneregeln hervor.

Am gestrigen Dienstag, 25. Januar 2022, lag die Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall bei 927,4 und somit höher als jemals zuvor. Angesichts der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus ruft Landrat Gerhard Bauer eindringlich zum Impfen auf. „Die derzeitige Entwicklung ist sehr besorgniserregend“, unterstreicht der Landrat. „Die Omikron-Welle hat unseren Landkreis fest in ihrem Griff. Jetzt ist es von größter Wichtigkeit, uns alle, unsere Infrastruktur und unser Gesundheitssystem bestmöglich zu schützen. Jeder und jede von uns, kann dazu einen Beitrag leisten. Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger: Lassen Sie sich gegen das Coronavirus impfen, wenn kein individueller medizinischer Grund dagegensteht. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, die Impfung ist unser bester Schutz gegen eine Infektion oder einen schweren Krankheitsverlauf.“
Impfangebote gibt es etwa in den niedergelassenen Hausarztpraxen, an den festen Impfstützpunkten in Crailsheim-Roßfeld sowie Schwäbisch Hall und bei Vor-Ort-Terminen in den Städten und Kreisgemeinden. „Auf der Homepage des Landkreises www.lrasha.de informieren wir Sie regelmäßig zu den aktuellen Impfterminen. Dort können Sie auch direkt einen Termin in den Impfstützpunkten Crailsheim-Roßfeld sowie Schwäbisch Hall vereinbaren“, ergänzt der Landrat.
In diesem Zuge hebt er auch die Wichtigkeit der Einhaltung geltender Corona-Vorschriften hervor. „Halten Sie Abstand, tragen Sie einen medizinischen Mund-Nase-Schutz und beachten Sie die gängigen Hygieneregeln. Ebenso bitte ich Sie, soziale Kontakte soweit möglich zu reduzieren. Machen Sie bei Symptomen einen Corona-Selbsttest und begeben Sie sich bei Bedarf in häusliche Absonderung.“ Das gelte auch für geimpfte Personen. Für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus ist die Corona-Hotline des Landkreises von montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr, unter der Nummer: 0791 / 755-7400 erreichbar. „Zwei Jahre Pandemie gehen uns allen an die Substanz. Lassen Sie uns trotzdem weiterhin – mit Abstand – zusammenhalten. Nur gemeinsam schaffen wir es aus dieser Pandemie.“

Eine Übersicht über die aktuellen Regeln und weitere Infos sind auf der Internetseite des Landes unter: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/ zu finden.

Impfstützpunkte: Hier wird in der KW 4 geimpft Landrat Gerhard Bauer appelliert: „Lassen Sie sich impfen“

Von Montag bis Sonntag, 24. bis 30. Januar 2022, gibt es in den Impfstützpunkten in Crailsheim-Roßfeld, in Schwäbisch Hall (Ritterareal und Hagenbachhalle) sowie bei Vor-Ort-Terminen in Frankenhardt-Honhardt, Wallhausen, Rosengarten, Michelfeld und Stimpfach ein Impfangebot. Das sind die Termine:

Die Corona-Lage ist bundesweit angespannt, aufgrund der Omikron-Welle ist ein starker Anstieg der Fallzahlen zu beobachten. Auch im Landkreis Schwäbisch Hall erreichte die 7-Tages-Inzidenz am Donnerstag, 20. Januar 2022 eine bisherige Höchstmarke von 619,1. Seit heute gelten die in der Corona-Verordnung fixierten weitergehenden Beschränkungen. Angesicht der besorgniserregenden Lage ruft Landrat Gerhard Bauer alle Bürgerinnen und Bürger auf, das Impfangebot gegen das Corona-Virus in Anspruch zu nehmen. „Wir kommen jetzt in schwieriges Fahrwasser“, unterstreicht der Landrat. „Die kommenden Tage und Wochen werden ganz entscheidend dafür sein, wie es uns gelingt, die Omikron-Welle zu verlangsamen. Einer der wichtigsten Grundpfeiler dafür ist die Schutzimpfung. Daher bitte ich Sie: Halten Sie wo möglich Abstand, tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz und vor allem – lassen Sie sich impfen. Dies gilt für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gleichermaßen. Die Impfung ist unser wirksamster Schutz in dieser Pandemie.“
Ein wohnortnahes Impfangebot gibt es auch von Montag bis Sonntag, 24. bis 30. Januar 2022, durch die Impfteams des Landkreises und des Diakoneo Diak Klinikums.

Eine Terminvereinbarung für die Impfstützpunkte in Crailsheim-Roßfeld und in Schwäbisch Hall ist über die Homepage des Landratsamtes unter www.lrasha.de/impftermine möglich. Am Impfstützpunkt Crailsheim-Roßfeld werden täglich Kapazitäten für eine Impfung ohne Termin freigehalten. Informationen über Vor-Ort-Termine sind auf der Homepage der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu finden.

Angeboten werden sowohl Erst- und Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen (Booster). Der Booster ist frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Derzeit sind die Impfstoffe BioNTech und Moderna vorrätig. Solange der Impfstoff von BioNTech knapp ist, muss dieser den unter 30-Jährigen vorbehalten bleiben. An diese politische Vorgabe müssen sich die Impfstützpunkte halten. Wer mit Johnson & Johnson geimpft werden möchte, kann einen Termin in Crailsheim-Roßfeld buchen.
Zur Covid-Impfung mitgebracht werden müssen die Versichertenkarte, der Personalausweis sowie – falls vorhanden – das Impfbuch. Minderjährige benötigen die Einverständniserklärung der Eltern.
Die vor der Impfung zu unterschreibenden Formulare (Aufklärungsmerkblatt zur Covid-Impfung, Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung) werden bei der Anmeldung ausgehändigt oder können bereits ausgefüllt zur Impfung mitgebracht werden. Die Unterlagen sind unter https://impfen-bw.de/#/vorabregistrierung sowie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de erhältlich.

 

KW 4:

Impfteam

Datum

Ort

Uhrzeit

Landkreis

Montag bis Sonntag, 24. bis 30.1.2022

Impfstützpunkt Crailsheim-Roßfeld, Hofwiesenstraße 27

14 bis 18 Uhr

Diak

Montag bis Freitag, 24. bis 28.1.2022

Ritterareal Schwäbisch Hall

8 bis 19.15 Uhr

Landkreis

Montag, 24.1.2022

Frankenhardt, Sandberghalle Honhardt

13 bis 18 Uhr

Landkreis

Dienstag, 25.1.2022

Wallhausen, Kulturhaus

13 bis 18 Uhr

Landkreis

Donnerstag, 27.1.2022

Rosengarten, Rosengartenhalle

13 bis 18 Uhr

Diak

Samstag und Sonntag, 29. und 30.1.2022

Hagenbachhalle Schwäbisch Hall

9 bis 13 Uhr (bei großer Nachfrage, können die Impfzeiten kurzfristig ausgeweitet werden)

Landkreis

Samstag, 29.1.2022

Michelfeld, Steinäckerhalle

13 bis 18 Uhr

Landkreis

Sonntag, 30.1.2022

Stimpfach, Waldhalle

13 bis 18 Uhr

 

 

Außerdem gibt es durch die Diak-Impfteams in der kommenden Woche auch Impfangebote außerhalb des Landkreises Schwäbisch Hall:

Diak

Mittwoch, 26.1.2022

Sonder-Impfaktion für Kinder von 5 bis 11 Jahren: Lauda-Königshofen, Tauberfrankenhalle

14 bis 19 Uhr

Diak

Samstag, 29.1.2022

Creglingen, Mehrzweckhalle

10 bis 15 Uhr

Diak

Sonntag, 30.1.2022

Bad Mergentheim, Gemeindezentrum

10 bis 15 Uhr

 

 

7-Tages-Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall überschreitet den Schwellenwert 500 erneut. Ab Freitag, 21.01.2022 gelten deshalb weitergehende Beschränkungen im Landkreis.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht in Stadt- und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern liegt, weitergehende lokale Beschränkungen vor. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis liegt seit Mittwoch, 19.01.2022 und damit an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über diesem Schwellenwert.

Das Landratsamt stellt die Inzidenz mittels öffentlicher Bekanntmachung fest. Ab morgen, Freitag, 21.01.2022, gilt deshalb neben den bisherigen Beschränkungen Folgendes:

  • Nicht-immunisierten Personen, also Personen die weder im definierten Sinne gegen COVID19 geimpft noch genesen sind, ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr nur bei Vorliegen eines der in § 17a Abs. 2 CoronaVO genannten triftigen Grundes gestattet. Dazu zählt beispielsweise der Weg zur Arbeit oder der Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern.

Die konkreten Rechte und Pflichten in Abhängigkeit vom jeweiligen Inzidenzwert ergeben sich unmittelbar aus der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg sowie aus etwaiger auf Grund dieser erlassenen Verordnungen. Die Regelungen der Alarmstufe II gelten in Baden-Württemberg vorerst bis zum 1. Februar 2022.
Eine Übersicht mit allen derzeit geltenden Regelungen ist auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg zu finden https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/ZZ_Corona_Regeln_Auf_einen_Blick_DE.pdf.

Die Bekanntmachung des Landratsamtes ist auf der Homepage www.LRASHA.de unter Aktuelles > Öffentliche Bekanntmachungen eingestellt.

Neue Corona Verordnung: Das ändert sich bei den Themen Absonderung, dem Kontaktpersonen-Management und dem Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas

Seit 12.01.2022 ist eine neue Corona Verordnung in Kraft. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat in diesem Zusammenhang eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen veröffentlicht, die vom Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall ab sofort umgesetzt werden:

Anpassung der Corona Verordnung Absonderung:
Die Corona Verordnung Absonderung regelt die Dauer, während derer Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, und deren Kontaktpersonen in Isolation begeben müssen.

Wann endet die Isolation von positiv Getesteten:

  • Ohne Freitestung: nach 10 Tagen
  • Mit Freitestung bei Symptomfreiheit mittels PCR- oder Schnelltest möglich: ab Tag 7
  • Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc.: Wiederbetreten der Arbeitsstätte erst ab Tag 7 mit negativem PCR-Test sowie 48 Stunden Symptomfreiheit

Wann endet die Quarantäne von engen Kontaktpersonen bzw. Haushaltsangehörigen:

  • Ohne Freitestung: nach 10 Tagen
  • Mit Freitestung bei Symptomfreiheit mittels PCR- oder Schnelltest möglich: ab Tag 7
  • Für Kinder und Jugendliche bei Symptomfreiheit in Kitas und Schulen: Freitestung ab Tag 5 möglich
  • Die Absonderungspflicht entfällt für: sogenannte „quarantänebefreite Personen“, das heißt für asymptomatische Personen, die nicht länger als drei Monate vollständig geimpft oder genesen bzw. bereits geboostert sind

Außerdem gibt es folgende Anpassungen in der Corona-Verordnung Absonderung:

  • Streichung der Regelung zu besorgniserregenden Virusvarianten, vgl. § 1 Nr. 11 u.a. Corona-Verordnung Absonderung
  • Nach Auftreten einer Corona-Infektion in einer Kindertageseinrichtung: Für die betreuten Kinder gilt nunmehr eine tägliche Testpflicht für die Dauer von 5 Betreuungstagen wie bereits in Schulen

Anpassung des Kontaktpersonen-Managements:

Aufgrund der oben genannten neuen Regelungen (vor allem der Streichung der Regelungen zu besorgniserregenden Virusvarianten) wird ab sofort keine Unterscheidung zwischen den einzelnen Virusvarianten mehr getroffen. Für das Kontaktpersonen-Management in den Gesundheitsämtern bedeutet das:

  • Priorisiertes Kontaktpersonen-Management auf vulnerable Gruppen und Ausbruchsgeschehen: Bereits im November des vergangenen Jahres wurde das Verfahren bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung in Baden-Württemberg geändert. Das zu dieser Zeit deklarierte Vorgehen wird ab sofort wieder fortgeführt.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Fallaufkommens in den kommenden Wochen müsse hinsichtlich der Fallermittlung und Erhebung der epidemiologischen Grunddaten zudem eine Anpassung des Vorgehens in den Gesundheitsämtern erfolgen. Diese befindet sich aktuell noch in der Abstimmung und wird im Nachgang durch das Sozialministerium Baden-Württemberg kommuniziert.

Anpassung des Handlungsleitfadens „Schule/Kita“:
Bislang sieht der „Handlungsleitfaden zum Kontaktpersonenmanagement und Umgang mit SARS-CoV-2 positiven Fällen in Schulen und der Kindertagesbetreuung“ (Stand: 15. Oktober 2021) bei Auftreten einer besorgniserregenden Virusvariante keine Ermessens-Entscheidung für die Gesundheitsämter vor. Durch die neuen Regelungen wird das Vorgehen in Schulen und Kitas nun variantenunabhängig anhand der in der Gruppe auftretenden Fallzahlen und der Einhaltung der entsprechenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen festgemacht. Daher gilt mit Inkrafttreten der neuen Corona Verordnung Absonderung folgendes:

  • Wenn das Lüftungskonzept mit Frischluftzufuhr (und die entsprechenden schulischen Maskenvorschriften) eingehalten wurde und kein relevantes Ausbruchsgeschehen (≥ 5 Fälle, bzw. bei Gruppen unter 25 Personen: 20 Prozent der Gruppe) vorliegt: Wird keine Kontaktpersonen-Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt eingeleitet. Es gilt die 5-tägige Testpflicht gemäß der Corona-Verordnung Absonderung in Schulen und Kitas und eine Kohortierung der betroffenen Gruppe.

 

 

Landkreis und Diak Klinikum starten Covid-Kinderimpfungen

Am Samstag, 8. Januar werden von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr Covid-Impfungen für fünf bis elfjährige Kinder im Impfstützpunkt in Crailsheim-Roßfeld angeboten. Eingesetzt wird der spezielle Kinder-Impfstoff von BioNTech. Termine werden auf der Website www.lrasha.de in der Rubrik „Impftermine buchen“ vergeben. Das Impfteam beim Diakoneo Diak Klinikum plant am Samstag, 15. Januar einen Kinderimpftag für unter zwölfjährige Kinder in Schwäbisch Hall.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre COVID-19-Impfempfehlung erweitert und empfiehlt nun nicht mehr nur Covid-Impfungen unter 12 Jahren für Kinder mit Vorerkrankungen und Kindern in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden. Die COVID-19-Impfung kann auch bei 5- bis 11-jährigen Kindern ohne Vorerkrankungen bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigten nach ärztlicher Aufklärung erfolgen. Diese Aufklärung leisten am Kinderimpftag am 8. Januar der Oberarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Diak Klinikum, Dr. med. Christof Hanke, Assistenzärztin Sabine Schildbach vom Diak und Kinderarzt Aleksander Karol Matyl vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Crailsheim.

Die Kapazitäten bei den niedergelassenen Kinderärzten sind begrenzt. Landkreis und Diak Klinikum unterstützen, um lange Wartezeiten für Eltern und Kinder zu vermeiden, mit jeweils einem Impftag am 8. und am 15. Januar. Die Zweitimpfung erfolgt jeweils 3 Wochen später am 29. Januar und 5. Februar. Landrat Gerhard Bauer dankt Prof. Dr. med. univ. Andreas Holzinger, Chefarzt der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin im Diak Klinikum, und allen beteiligten Kinderärzten für die Bereitschaft, an diesen speziellen Kinderimpftagen für unter zwölfjährige Kinder mitzuwirken. „Wir wollen gemeinsam allen Eltern, die ihre Kinder vor einer Covid-Ansteckung schützen wollen, die Gelegenheit dazu bieten. Die Entscheidung bleibt selbstverständlich den Eltern überlassen“, betont der Landrat.

Termine für die Kinderimpfung am Samstag, 8. Januar können im Internet unter www.lrasha.de in der Rubrik „Impftermine“ gebucht werden. Zur Impfung mitzubringen sind die Versicherungskarte und der Impfpass. Erforderlich ist die Einverständniserklärung von beiden Eltern. Wird das Kind nur von einem Elternteil begleitet, muss von dieser sorgeberechtigten Begleitperson durch Unterschrift bestätigt werden, dass sie von etwaigen anderen sorgeberechtigten Personen zur Einwilligung ermächtigt wurde.

Info:
Das Aufklärungsmerkblatt und der Anamnese- und Einwilligungsbogen werden im Impfstützpunkt ausgegeben und können schon vorher im Internet eingesehen und heruntergeladen werden: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

„Impfen lassen und Hygieneregeln beachten“

Aufgrund der aktuellen Lage appelliert Landrat Gerhard Bauer an die Bürgerinnen und Bürger, die Impfangebote zu nutzen und auch weiterhin die Hygieneregeln zu beachten.

Ab heute gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt stark an und die Lage in den Kliniken spitzt sich weiter zu. In der Alarmstufe ist der Zutritt zu vielen Einrichtungen und Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene möglich.

Landrat Gerhard Bauer appelliert: „Die derzeitige Entwicklung ist besorgniserregend. Wir stecken mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie, dabei haben wir ein wirksames Mittel, um uns vor dem Virus zu schützen. Mit einer Impfung schützen Sie sich selbst und auch die Personen in Ihrem Umfeld. Sofern kein individueller medizinischer Grund gegen eine Impfung spricht, bitte ich Sie dringend, eines der Impfangebote anzunehmen und sich impfen zu lassen. Denn die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, ist keine, die man nur für sich trifft. Eine Entscheidung gegen die Impfung geht zu Lasten des Allgemeinwohls und derer, die sich nicht schützen können.

Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder nutzen Sie die Impfangebote der Mobilen Impfteams sowie des Impfbusses hier im Landkreis Schwäbisch Hall. Außerdem ist es gerade jetzt wichtig, Maske zu tragen, Abstand zu halten und die Hygieneregeln zu beachten. Zudem bitte ich Sie, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Veranlassen Sie bei Symptomen einen Corona-Test und begeben Sie sich bis zum Ergebnis in häusliche Absonderung. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

Lassen Sie uns weiterhin –mit Abstand- zusammenhalten! Nur gemeinsam schaffen wir es aus der Pandemie!“

Eine Übersicht über die aktuellen Regeln und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/alarmstufe-gilt-ab-17-november-2021/

Schutz vulnerabler Gruppen vor dem Coronavirus ist zentrale Aufgabe des Gesundheitsamtes

Seit Ende vergangener Woche werden Personen, die ein positives Testergebnis erhalten haben, in der Regel nicht mehr vom Gesundheitsamtes kontaktiert. Trotzdem gelten auch weiterhin die jeweiligen Absonderungspflichten.

Die Vorgehensweise zur Kontaktpersonenverfolgung wurde landesweit geändert. Grund dafür ist, dass die Gesundheitsämter den Fokus noch stärker auf Ausbruchsgeschehen und den Schutz vulnerabler Gruppen legen sollen. „Wir konzentrieren uns dabei besonders auf Menschen, die trotz einer Impfung besonders geschützt werden müssen oder bisher noch keine Impfung erhalten konnten. Es geht demnach insbesondere um Infektionen in Alten- und Pflegeheimen, medizinischen Einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Schulen und Kitas“, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Pascale Welisch.

Auch wenn betroffene Personen nicht mehr telefonisch vom Gesundheitsamt kontaktiert werden, gelten weiterhin die Regeln für die Absonderung. Wer typische Symptome wie Fieber, trockenen Husten oder Halsschmerzen hat, sollte beim Hausarzt einen PCR-Test machen lassen und sich in Quarantäne begeben. Wenn ein positiver Schnelltest festgestellt wurde, muss ein PCR-Test durchgeführt werden. Ungeimpfte Haushaltsangehörige von einer positiv getesteten Person, unabhängig von Schnelltest oder PCR-Test, müssen sich mit dieser in Quarantäne begeben.

„Jetzt ist die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gefragt. Vom Gesundheitsamt wurde ein Merkblatt für den Fall eines positiven Tests erstellt und auch das Land stellt viele Informationen, beispielsweise in Form eines FAQ zur Verfügung. Das Gesundheitsamt bleibt auch weiterhin der Ansprechpartner für Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und für Einrichtungen, bei denen sich mehrere Personen infiziert haben.“, so Landrat Gerhard Bauer.

Fragen und Antworten zum Thema Corona und Absonderung sind auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-quarantaene/ zu finden. Das Merkblatt zum positiven Test ist auf der Seite des Landratsamtes unter Aktuelles > Informationen über Corona zu finden. https://www.lrasha.de/index.php?id=1007&publish%5Bid%5D=1202465&publish%5Bstart%5D=

Die Corona-Hotline des Landkreises Schwäbisch Hall ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter 0791 755 7400 erreichbar. Die Hotline des Landes ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter 0711 904 39555 erreichbar. Seit letzter Woche ist die Corona-Hotline des Landes auch in Fremdsprachen unter 0711 410 11160 verfügbar.

Verfahren bei der Kontaktpersonennachverfolgung ändert sich

Ab Freitag, 05.11.2021 werden Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Betroffene Personen müssen sich eigenverantwortlich in Absonderung begeben.

Bisher wurden positiv getesteten Personen sowie deren Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt angerufen und über die Absonderungspflicht informiert. Nun wird das Verfahren geändert. Betroffene Personen werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Nach wie vor gilt die Absonderungspflicht kraft der Corona-Verordnung Absonderung und bedarf keines zusätzlichen Anrufs des Gesundheitsamtes. Krankheitsverdächtige und positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich in Absonderung begeben. Auch haushaltsangehörige Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven PCR- oder Schnelltestergebnisses einer im selben Haushalt wohnenden Person in Absonderung begeben.

Durch die Entlastung bei der Kontaktpersonennachverfolgung können die Ressourcen der Gesundheitsämter auf Infektionsherde sowie auf vulnerable Gruppe konzentriert werden. Dabei wird der Fokus auf Alten- und Pflegeheime, medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Kitas und Schulen gelegt. Die neugemeldeten Fälle werden weiterhin anonymisiert an das Landesgesundheitsamt weitergeleitet, um die landesweite Lage weiterhin einschätzen zu können.

„Bei der neuen Vorgehensweise müssen sich die betroffenen Personen, eigenverantwortlich in Quarantäne begeben. Ich appelliere hier an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Regegelungen einzuhalten und zu beachten, um sich und andere bestmöglich zu schützen. Kontrollen der Einhaltung der Absonderung werden auch weiterhin von den Städten und Gemeinden durchgeführt“, so Landrat Gerhard Bauer.

Info: Weitere Hinweise sind auf der Homepage des Landkreises in einem Merkblatt zusammengestellt. Detaillierte Informationen zu den geltenden Absonderungsregelungen sowie eine FAQ sind auf der Internetseite des Landes zu finden. www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-quarantaene/

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Laut der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes in der Fassung vom 28.06.2021 gilt nach wie vor die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind Schutzmasken eine Barriere, die den Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Trotz der gesetzlichen Befreiung von der Maskenpflicht, hat sich der Alltag von Hörgeschädigten oder Gehörlosen während der Pandemie deutlich erschwert.

Laut dem Deutschen Gehörlosenbund e.V. gibt es etwa 80.000 gehörlose Menschen bundesweit. Allein in Baden-Württemberg leben laut Statistik zum Stand 2015 zwei Millionen schwerhörige Bundesbürgerinnen und -bürger über 14 Jahre. Vieler dieser Menschen sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher und auf Lippenlesen angewiesen. Die mit der Corona-Pandemie auferlegte Maskenpflicht stellt Betroffene teilweise vor große Herausforderungen in der Alltagskommunikation. Der Gesetzgeber hat hierauf mit einer Ausnahme von der Maskenpflicht reagiert und lässt zu, dass hörgeschädigte Menschen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen dürfen, solange es für die Kommunikation erforderlich ist und ein entsprechendes Attest vom Arzt vorliegt. Die Ausnahmeregelung gilt sowohl für gehörlose und hörbehinderte Personen als auch ihr ggf. hörendes Gegenüber. Die Ausnahme gilt ausschließlich während dem Sprechen, danach ist die Maske wieder aufzusetzen. Zudem ist ein ausreichender Abstand weiterhin einzuhalten.

Oft stoßen Personen, die aus berechtigten Gründen ein Attest haben, leider auf Unverständnis ihrer Gesprächspartner, da es viele missbräuchlich benutzte Ausnahmeatteste gibt. Jedoch sind hörgeschädigte Menschen dringend auf gegenseitiges Lippenlesen angewiesen. Dies gilt auch für deren Assistenz und Gebärdensprachdolmetscher.

Landrat Gerhard Bauer ermuntert bei der Begegnung mit Hörgeschädigten zur besonderen Unterstützung während der Corona-Pandemie. „Wenn Sie im Gespräch mit höreingeschränkten Menschen die Maske abnehmen, helfen Sie damit den Betroffenen und können dazu beitragen, diese in der Pandemie entstandene zusätzlich Barriere abzubauen. Die notwendige Sicherheit kann in diesen Ausnahmefällen durch die Beachtung der sonstigen AHA-Regeln dennoch gewährleistet werden.“

Weitere Informationen zum Thema und Tipps zu praktischen Möglichkeiten in Kommunikationssituationen für hörgeschädigte Menschen sowie hörende Gesprächspartner, die die Gebärdensprache nicht beherrschen finden Sie unter auf der Homepage des Landratsamtes Schwäbisch Hall unter der Rubrik „Aktuelles“ https://www.lrasha.de/de/aktuelles/landkreis-aktuell.

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Seit dieser Woche werden in den Impfzentren nach der Impfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Personen, die vorher in einem Impfzentrum geimpft wurden, erhalten den Nachweis in den nächsten Wochen per Post.

Die digitalen Nachweise können durch einen QR-Code von bestimmten Smartphone-Apps ausgelesen werden. So muss der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden.

Personen, die vor dem 14.Juni im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen oder im Zentralen Impfzentrum in Rot am See geimpft wurden und in Baden-Württemberg wohnen, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post von einem Dienstleister des Landes Baden-Württemberg zugeschickt. Weil in der ersten Woche noch Störungen auftraten, erhalten auch noch alle, die bis zum 18. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, Post von dem Dienstleister des Landes. Im Landkreis Schwäbisch Hall wäre das nicht nötig, weil die Impfzentren zur Vermeidung von Wartezeiten den digitalen Impfnachweis selbst verschickt haben. Das sei bis jetzt nur in etwa 200 Fällen in den beiden Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall notwendig gewesen, teilt die Pressestelle des Landratsamtes mit.

Bürgerinnen und Bürger, die die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten haben, können eine teilnehmende Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. In den Arztpraxen werden die technischen Voraussetzungen für den Ausdruck des digitalen Impfpasses voraussichtlich erst ab Mitte Juli zur Verfügung stehen.

Der digitale Nachweis ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis. Dieser behält als Ausweisdokument seine Gültigkeit. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-startet-am-montag-mit-digitalem-impfnachweis/

Keine Bürgerschnelltests bei Symptomen

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-Symptomen werden gebeten sich nicht in den kommunalen Schnelltestzentren testen zu lassen. Bitte wenden Sie sich bei Symptomen an den Hausarzt bzw. bei einem positiven Schnelltestergebnis direkt an das Testzentrum in Michelfeld.

Bürgerinnen und Bürger mit Corona-typischen Symptomen wie Husten, Fieber und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns stehen häufig vor der Frage, wohin sie sich wenden sollen. Vermehrt lassen sich diese Personen in den kommunalen Testzentren testen. Bürgerinnen und Bürger werden jedoch gebeten, sich bei Corona-typischen Symptomen direkt an die Hausarztpraxen zu wenden. Diese können für betroffene Personen einen PCR-Test veranlassen oder eine Überweisung für das Testzentrum in Michelfeld erstellen. In Michelfeld erfolgen die PCR-Tests derzeit von Montag bis Freitag von 18:00 bis 19:30 in der Stuttgarter Straße 21 (Straßenmeisterei). Der Besuch im Testzentrum ist mit einer Überweisung des Hausarztes oder für Personen mit einem positiven Schnelltest möglich. Das Vorzeigen des Personalausweises und der Krankenversicherungskarte ist in beiden Fällen erforderlich. Am Wochenende können sich betroffene Personen an den ärztlichen Notfalldienst unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Eine vorherige Anmeldung im Testzentrum in Michelfeld ist nicht erforderlich. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können zu den Öffnungszeiten direkt im Testzentrum erscheinen. „Um die Personen in den Schnelltestzentren zu schützen und eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, werden Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdacht auf eine Infektion gebeten, sich direkt an den Hausarzt zu wenden“, appelliert Landrat Gerhard Bauer.

Genesenenbescheinigung werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erstellt

Als Genesenenbescheinigung zählen PCR-Befunde eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie Teststellen. Auch Absonderungsbescheinigungen, ärztliche Atteste sowie weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zum PCR-Test enthalten) werden als Nachweis akzeptiert. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt.

In zahlreichen Bereichen gilt derzeit eine Testpflicht. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von dieser befreit. Als geimpfte Personen gelten Bürgerinnen und Bürger, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mit einer Impfdokumentation vorweisen können. Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis eines positiven PCR-Tests verfügen und die Quarantäne beendet ist. Die Infektion darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Als Nachweise über eine Genesung können Bürgerinnen und Bürger den PCR-Befund eines Labors, von Ärztinnen und Ärzten sowie von Testzentren nutzen. Ebenso sind ärztliche Atteste, Absonderungsbescheinigungen und weitere Bescheinigungen von Behörden, sofern diese Angaben zur Testart (PCR) und Testdatum enthalten anerkannt. Nicht als Nachweisdokument zählen Antigenschnelltestnachweise, Absonderungsbescheinigungen die keine Angaben zur Testart sowie dem Testdatum enthalten, Antikörpernachweise und Krankheitsatteste. Von den Gesundheitsämtern werden keine Genesenenbescheinigungen ausgestellt. Das Gesundheitsamt bittet darum von Nachfragen abzusehen. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen über Corona – Impfung.

Verstöße gegen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen werden geahndet

Der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes sowie gegen die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die durch die Ortspolizeibehörden und die Polizei festgestellten Verstöße werden vom Landratsamt geahndet.

Die Kontrolle der Einhaltung der Corona-VO des Landes sowie der Allgemeinverfügungen des Landratsamtes obliegt den Städten und Gemeinden als Ortspolizeibehörden sowie der Polizei. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Nach Feststellung eines Verstoßes im Landkreis Schwäbisch Hall, bearbeitet das Landratsamt das jeweilige Verfahren. Ausnahme bilden die zwei Großen Kreisstädte, welche für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten in ihrem jeweiligen Bereich selbst zuständig sind.

Mit Stand 08.04.2021 gibt es auf Landkreisebene (ohne die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim) insgesamt 218 Verfahren, die auf Verstößen gegen die Corona-VO oder die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes beruhen. Davon sind 85 bereits rechtskräftig, also mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung, abgeschlossen. 108 Verfahren sind derzeit noch in Bearbeitung. Die übrigen 25 Verfahren sind bei Gericht anhängig oder wurden eingestellt.

Bei den Verfahren handelt es sich, unter anderem, um Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. „Immer wieder erreicht uns die Frage, ob die geltenden Regelungen auch konsequent kontrolliert und geahndet werden. Das Landratsamt verfolgt jeden Verstoß, der von der zuständigen Ortspolizeibehörde und Polizei mitgeteilt wird“ betont Landrat Gerhard Bauer

Landkreis stellt Covid-Daten zur Verfügung

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wird zukünftig wöchentlich auf der Homepage eine weitere Corona-Statistik bereitgestellt. In der aufbereiteten Tabelle ist die Altersstruktur sowie das Geschlecht der Covid-19-Infizierten Personen im Landkreis ersichtlich. In der vergangenen Woche haben sich demnach am häufigsten Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren infiziert. Bereits an zweiter Stelle stehen Personen zwischen 40 und 49 Jahren sowie Personen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen zu Corona – Aktuelle Fallzahlen.

„Die Bereitstellung der statistischen Daten soll eine transparente Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Die Daten werden mittwochs aktualisiert auf der Homepage bereitgestellt“, erläutert Landrat Gerhard Bauer.