Fichtenau (Druckversion)

Regelungen Landkreis Schwäbisch Hall

Kommunales Schnelltestangebot im südlichen Altkreis Crailsheim

Viele Kommunen haben in den vergangenen Wochen kostenlose Testmöglichkeiten in ihren Städten und Gemeinden geschaffen, die regelmäßig ausgebaut wurden. Die aktuellen Termine und Zeiten wurden nun erneut zusammengefasst.

Seit über fünf Wochen sind die kommunalen Testzentren in Crailsheim sowie im südlichen Altkreis Crailsheim mittlerweile geöffnet. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen haben die Kommunen zwischenzeitlich die Öffnungszeiten teilweise angepasst oder gar ausgebaut. Daher gibt es nun nachfolgend eine aktualisierte Übersicht über die kostenlosen Testmöglichkeiten, die durch die Stadt und die Gemeinden initiiert wurden.

Detaillierte Informationen zu den Angeboten vor Ort sowie dem möglichen Anmeldeprozedere erhalten die Bürgerinnen und Bürgern jeweils auf der Internetseite ihrer Heimatkommune.

Kommunale Schnelltestzentren in Crailsheim sowie dem südlichen Altkreis Crailsheim:

Montag:

  • Crailsheim, TSV Crailsheim-Clubhaus, 17.30 bis 19.30 Uhr, ohne Anmeldung
  • Crailsheim-Roßfeld, Sporthalle, 17.30 bis 19.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Kreßberg, Gemeindehalle Waldtann, 16.30 bis 18.30 Uhr, ohne Anmeldung
  • Wallhausen, Kulturhaus, 16.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung

Dienstag:

  • Crailsheim-Jagstheim, Jagstauenhalle, 18.00 bis 20.00 Uhr, um Anmeldung am Testtag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 0160/92 22 29 65 wird gebeten
  • Crailsheim-Ingersheim, 16.30 bis 18.30 Uhr, Vereinsheim SV Ingersheim, ohne Anmeldung (ab 4. Mai)
  • Fichtenau, Turn- und Festhalle Matzenbach, 14.00 bis 19.00 Uhr, mit Anmeldung über Homepage der Kommune - In der Kalenderwoche 19 montags und mittwochs von 14 bis 19 Uhr (wegen Christi Himmelfahrt).
  • Satteldorf, Sport- und Festhalle, 11.00 bis 15.00 Uhr, ohne Anmeldung

Mittwoch:

  • Crailsheim, Kistenwiesenhalle, 13.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Frankenhardt, Frankenhalle Gründelhardt, 15.30 bis 17.30 Uhr, mit Anmeldung über die Telefonnummer 07959/9105-11
  • Stimpfach, Waldhalle, 16.30 bis 18.30 Uhr, ohne Anmeldung
  • Wallhausen, Kulturhaus, 16.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung

Donnerstag:

  • Crailsheim, Christuskirche, 17.00 bis 19.00 Uhr, ohne Anmeldung (ab 6. Mai)
  • Crailsheim-Beuerlbach, Dorfgemeinschaftshaus, 18.00 bis 20.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Crailsheim-Ingersheim, 16.30 bis 18.30 Uhr, Vereinsheim SV Ingersheim, ohne Anmeldung (ab 29. April)
  • Crailsheim-Onolzheim, Vereinsheim des Sportvereins, 18.00 bis 20.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Fichtenau, Turn- und Festhalle Matzenbach, 14.00 bis 19.00 Uhr, mit Anmeldung über Homepage der Kommune - In der Kalenderwoche 19 montags und mittwochs von 14 bis 19 Uhr (wegen Christi Himmelfahrt).
  • Kreßberg, Gemeindehalle Waldtann, 13.00 bis 17.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Satteldorf, Sport- und Festhalle, 16.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung

Freitag:

  • Crailsheim, TSV Crailsheim-Clubhaus, 15.30 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Crailsheim-Jagstheim, Jagstauenhalle, 18.00 bis 20.00 Uhr, mit Anmeldung am Testtag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 0160/92 22 29 65
  • Crailsheim-Roßfeld, Sporthalle, 17.30 bis 19.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Frankenhardt, Sandberghalle Honhardt, 17.15 bis 19.15 Uhr, mit Anmeldung über die Telefonnummer 07959/9105-11
  • Stimpfach, Waldhalle, 16.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung (geöffnet nur am 30. April)
  • Wallhausen, Kulturhaus, 16.00 bis 18.00 Uhr, ohne Anmeldung

Samstag:

  • Crailsheim, Kistenwiesenhalle, 9.00 bis 16.00 Uhr, ohne Anmeldung
  • Stimpfach, Waldhalle, 9.00 bis 11.30 Uhr, ohne Anmeldung (geschlossen am 1.Mai

Sonntag:

  • Crailsheim-Ingersheim, 16.00 bis 18.00 Uhr, Vereinsheim SV Ingersheim, ohne Anmeldung (ab 2. Mai)

Weitere Vor-Ort-Impfungen in den Kommunen geplant

Die Vor-Ort-Impfungen der über 80-jährigen Personen sind in den meisten Städten und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall abgeschlossen. Nun sollen in Zusammenarbeit mit den Kommunen weitere Termine für über 70-jährige Seniorinnen und Senioren angeboten werden.

Die „Pop-up-Impfungen“, die in der letzten Zeit vom mobilen Impfteam des vom Landkreis in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband betriebenen Kommunalen Impfzentrums in Wolpertshausen angeboten wurden, wertet Landrat Gerhard Bauer als „vollen Erfolg“. Der Landrat hat deshalb entschieden, dass weitere Impftermine in den Städten und Gemeinden für über 70-jährige Bürgerinnen und Bürger angeboten werden. Die Abfrage, wer von diesem Personenkreis noch keinen Impftermin über die 116117 buchen konnte und auch beim Hausarzt noch keinen Termin erhalten hat, läuft über die Rathäuser. Die einzelnen Vor-Ort-Impftermine werden festgelegt, nachdem die Liste der impfberechtigten Personen dem Landratsamt vorliegt. Die Städte und Gemeinden stellen geeignete Räumlichkeiten und das Hilfspersonal bereit. Das Anmeldeverfahren ist notwendig, um einen geordneten Verlauf der Impfungen zu gewährleisten, vergleichbar mit den Abläufen in den Impfzentren, teilt das Landratsamt mit. Für den Personenkreis über 60 wird das Vakzin von AstraZeneca angeboten und deshalb auch bei den Vor-Ort-Impfterminen verwendet.

„Das Impfangebot für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger ist mir ein besonderes Anliegen. Ich bin deshalb dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden. Bitte zögern Sie nicht und melden Sie sich auf dem Rathaus an“, so Landrat Gerhard Bauer.

Corona-Hotline: Anpassung der Zeiten

Um das Gesundheitsamt zu entlasten, werden seit nunmehr über zwei Wochen die eingehenden Anrufe der allgemeinen Corona-Hotline von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kunden Service Centers der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim übernommen. Die Kooperation ist sehr gut angelaufen und soll weiter fortgesetzt werden.

Lediglich die Zeiten für die Erreichbarkeit der Hotline werden aufgrund der bisher gesammelten Erfahrungswerte optimiert. Insbesondere an Sonn- und Feiertagen war das Anrufaufkommen sehr gering.

Die Corona-Hotline ist ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt, sowie am Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr. Die Telefonnummer lautet 0791 755 7400.

„Es freut mich, dass die Übergabe der Corona-Hotline reibungslos funktioniert hat. Die Übernahme durch die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim entlastet das Gesundheitsamt deutlich. Ich danke allen beteiligten Personen für Ihren Einsatz und die Unterstützung“, so Landrat Gerhard Bauer.

Schulbetrieb ab 19. April 2021

Das Kultusministerium informiert über Schulöffnungen, regelmäßige Testungen und Fernunterricht ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200.

Am gestrigen Mittwoch hat das Kultusministerium Baden-Württemberg über das weitere Vorgehen bezüglich des Schulbetriebs ab 19.04.2021 informiert.

„Es ist erfreulich, dass eine einheitliche Regelung bezüglich des Schulbetriebs getroffen wurde. Die Bundesregelung muss noch abgewartet werden, aber mit dieser Ankündigung können sich alle betroffenen Personen bereits jetzt auf das weitere Vorgehen einstellen. Klar ist, dass die Schulen im Landkreis Schwäbisch Hall für einen Präsenzunterricht zunächst geschlossen bleiben“, so Landrat Gerhard Bauer. In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 wird Fernunterricht stattfinden. Die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren bleiben hiervon ausgenommen. Im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt aktuell die 7-Tages-Inzidenz 307.

In Landkreisen mit einer Inzidenz unter 200 können alle Jahrgangsstufen aller Schularten in den Wechselunterricht oder in den Präsenzunterricht zurückkehren, soweit die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sowie die zur Verfügung stehenden Testangebote dies ermöglichen. Die Landesregierung wird die entsprechenden rechtlichen Grundlagen zeitnah in der Corona-Verordnung sowie in der Corona-Verordnung Schule schaffen.

Landkreis verteilt über 150.000 Selbsttests

Kurzzeitig zum Logistikzentrum umfunktioniert wurde die Eingangshalle des Landratsamts in der Münzstraße in Schwäbisch Hall. Über 150.000 Corona-Selbsttests mit einem Auftragswert von mehr als 500.000 € wurden in einer Sammelbestellung von Dezernent Werner Schmidt für die Weitergabe an die Städte und Gemeinden im Landkreis sowie die Verwendung in den Berufsschulzentren und für die Testung der Mitarbeiter des Landkreises bestellt. Sascha Hirschbach, sonst als Fahrer von Landrat Gerhard Bauer im Einsatz, übernimmt die Kommissionierung und Organisation der Verteilung der Selbsttest, die innerhalb von zwei Arbeitstagen erfolgt ist.

Appell Landrat Gerhard Bauer zum Besuch von Spielplätzen

Mit dem zunehmend schönen Wetter zieht es Kinder und Familien ins Freie und auf die Spielplätze. Auch dort sollten dringend die Abstände eingehalten werden.

Spielplätze bieten Kindern die Möglichkeit, zu spielen und sich auszutoben. Vor allem bei schönem Wetter sind die Spielplätze im Landkreis Schwäbisch Hall von Kindern und Familien gut besucht. Insbesondere am vergangenen Wochenende waren die Spielplätze im Landkreis häufig überfüllt und die Hygieneabstände konnten im Einzelfall nicht eingehalten werden.

„Weil derzeit viele Attraktionen für Kinder geschlossen sind, werden Spielplätze verständlicherweise gerne als Ausweichmöglichkeit genutzt. Aufgrund der immer noch hohen Infektionszahlen im Landkreis bitte ich dringend, auch auf Kinderspielplätzen die Abstände einzuhalten“, appelliert Landrat Gerhard Bauer.

Über 100.000 Impfungen in den Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall vorgenommen

Die Impfungen in den Impfzentren im Landkreis Schwäbisch Hall gehen weiter voran. Die Auslastung wird schrittweise erhöht.

Im Zentralen Impfzentrum Rot am See wurden Stand 11.04.2021 insgesamt 90.886 Impfungen durchgeführt. Davon wurden 64.718 Impfungen stationär in Rot am See vorgenommen sowie 26.168 durch die mobilen Impfteams. Die Auslastung liegt derzeit bei 80% mit Betriebszeiten von 08.00 bis 21.00 Uhr. Die Vorbereitungen für die Vollauslastung laufen auf Hochtouren.

Im Kreisimpfzentrum Wolpertshausen wurden Stand 11.04.2021 insgesamt 12.543 Impfungen durchgeführt. Die Öffnungszeiten sind ab kommender Woche von Montag bis Sonntag 9.00 bis 17.30 Uhr.

„In ganz Baden-Württemberg steigen derzeit die Impfzahlen an. In den nächsten Monaten soll deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen. Das macht Hoffnung hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie“, so Landrat Gerhard Bauer.

Verstöße gegen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen werden geahndet

Der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes sowie gegen die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die durch die Ortspolizeibehörden und die Polizei festgestellten Verstöße werden vom Landratsamt geahndet.

Die Kontrolle der Einhaltung der Corona-VO des Landes sowie der Allgemeinverfügungen des Landratsamtes obliegt den Städten und Gemeinden als Ortspolizeibehörden sowie der Polizei. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Nach Feststellung eines Verstoßes im Landkreis Schwäbisch Hall, bearbeitet das Landratsamt das jeweilige Verfahren. Ausnahme bilden die zwei Großen Kreisstädte, welche für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten in ihrem jeweiligen Bereich selbst zuständig sind.

Mit Stand 08.04.2021 gibt es auf Landkreisebene (ohne die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim) insgesamt 218 Verfahren, die auf Verstößen gegen die Corona-VO oder die Allgemeinverfügungen des Landratsamtes beruhen. Davon sind 85 bereits rechtskräftig, also mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung, abgeschlossen. 108 Verfahren sind derzeit noch in Bearbeitung. Die übrigen 25 Verfahren sind bei Gericht anhängig oder wurden eingestellt.

Bei den Verfahren handelt es sich, unter anderem, um Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. „Immer wieder erreicht uns die Frage, ob die geltenden Regelungen auch konsequent kontrolliert und geahndet werden. Das Landratsamt verfolgt jeden Verstoß, der von der zuständigen Ortspolizeibehörde und Polizei mitgeteilt wird“ betont Landrat Gerhard Bauer

Kontaktreduzierungen und Vermeidung gefährlicher Sportarten

Das Landratsamt fordert zu einer konsequenten Einhaltung der aktuell geltenden Regelungen auf. Insbesondere gut besuchte Plätze sowie die Ausübung von gefährlichen Sportarten müssen vermieden werden.

Das Frühlingswetter lädt zu vermehrten Freizeitaktivitäten und Ausflügen ein. Das Landratsamt mahnt dabei jedoch die geltenden Regelungen einzuhalten und insbesondere gut besuchte Plätze zu meiden. Eine Reduzierung der Kontakte ist zur Eindämmung der Infektionen unerlässlich.

Die Situation in den Kliniken des Landkreises ist weiterhin sehr angespannt. Insbesondere die Intensivplätze sind nahezu vollständig belegt. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb aufgefordert auf gefährliche Sportarten zu verzichten, um medizinische Ressourcen und Krankenhauskapazitäten zu schonen. Insbesondere Motorradfahrten werden aus diesem Grund nicht als „Sport“ im Sinne der geltenden Allgemeinverfügung gewertet. Ausflugsfahrten mit dem Motorrad sind deshalb untersagt.

„Auf gefährlichere Freizeitaktivitäten wie Motorradtouren, Paragliding, Skaten, Trampolinspringen - das wozu das Frühlingswetter einlädt - bitten wir Bürgerinnen und Bürger zu verzichten. Medizinische Ressourcenmüssen primär für die Behandlung von Covid-19-Erkrankten vorgehalten werden“, appelliert Landrat Gerhard Bauer an die Fürsorge und Verantwortung der Einwohner im Landkreis.

Die aktuell geltenden Regelungen für den Landkreis Schwäbisch Hall sowie die häufigsten Fragen und entsprechenden Antworten finden Sie auch zusammengefasst auf der Homepage des Landkreises.

Neue Regeln zu Kontaktpersonen

Das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hat Anfang April die Kriterien, wer als enge Corona-Kontaktperson gilt, strenger gefasst. Auch das Gesundheitsamt im Landkreis Schwäbisch Hall wird sich bis Ende dieser Woche auf die neuen Regeln umstellen.

Die Einteilung nach Kontaktperson der Kategorie 1 und 2 entfällt mit der neuen Regelung. Es gibt nur noch die Kategorie für sogenannte „enge Kontaktpersonen“. Für die Einordnung als enge Kontaktperson sind die 48 Stunden vor Symptombeginn oder dem positiven Test bei fehlenden Symptomen maßgeblich. Als enge Kontaktperson gilt demnach, wer eines der folgenden Kriterien erfüllt:

1. Enger Kontakt im Abstand von weniger als 1,5 Meter und länger als zehn Minuten mit einer infizierten Person ohne durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz / FFP2-Maske getragen zu haben (sog. angemessener Schutz).
2. Aufenthalt in einem Raum mit infizierter Person länger als zehn Minuten, falls wahrscheinlich eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole herrscht. Dies ist bspw. der Fall, wenn der Raum nicht ausreichend gelüftet wird. In diesem Fall gilt man als enge Kontaktperson, auch wenn Mund-Nasen-Schutz getragen wurde.
3. Gespräch mit einer infizierten Person, unabhängig von der Dauer ohne angemessenen Schutz.

Enge Kontaktpersonen müssen sich nach der Empfehlung des RKI unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne begeben, gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum bestätigten Covid-19-Fall.

„Die Regelungen bedeuten einen erhöhten Arbeitsaufwand für das Gesundheitsamt. Oft muss nach Einzelfall beurteilt werden. Wir sind demnach umso mehr auf richtige und detaillierte Kontaktangaben von infizierten Personen angewiesen.“, so Dr. Pascale Welisch, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Landkreis stellt Covid-Daten zur Verfügung

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wird zukünftig wöchentlich auf der Homepage eine weitere Corona-Statistik bereitgestellt. In der aufbereiteten Tabelle ist die Altersstruktur sowie das Geschlecht der Covid-19-Infizierten Personen im Landkreis ersichtlich. In der vergangenen Woche haben sich demnach am häufigsten Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren infiziert. Bereits an zweiter Stelle stehen Personen zwischen 40 und 49 Jahren sowie Personen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: Informationen zu Corona – Aktuelle Fallzahlen.

„Die Bereitstellung der statistischen Daten soll eine transparente Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Die Daten werden mittwochs aktualisiert auf der Homepage bereitgestellt“, erläutert Landrat Gerhard Bauer.

Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

1. Vorgehen nach Erhalt eines positiven Schnelltest-Ergebnisses

• Haben Sie ein positives Antigen-Testergebnis (Schnelltest) erhalten, begeben Sie sich unverzüglich und ohne Umwege in Ihre Wohnung. Es ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome.
• Suchen Sie mit dem positiven Schnelltest-Ergebnis eine PCR-Abstrichstelle, eine Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihren Hausarzt auf, um das Ergebnis des Schnelltests mittels PCR-Test überprüfen zu lassen.
• Sie müssen sich hierzu bei der Corona-Schwerpunktpraxis oder Ihrem Hausarzt telefonisch anmelden.
• In der Abstrichstelle Schwäbisch Hall - Michelfeld ist ein PCR-Test ohne Anmeldung und Überweisungsschein, nur mit der Krankenversicherungskarte und dem positivem Schnelltest-Ergebnis möglich.
• Teilen Sie Ihren Haushaltsangehörigen schnellstmöglich mit, dass Sie positiv getestet wurden. Diese müssen sich ebenfalls als sogenannte K1-Personen sofort in Quarantäne begeben.
• Wenn Sie oder Ihre Haushaltsangehörigen Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!

2. Quarantäne

• Verlassen Sie Ihr Zuhause nur in medizinischen und sonstigen Notfällen. In Ihrem Garten(wenn vor dem Haus) sowie auf Ihrem Balkon können Sie sich alleine aufhalten.
• Vermeiden Sie den direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
• Sollte der Kontakt im Haushalt nicht vermieden werden können, tragen Sie bitte eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig.
• Während Ihrer Quarantäne ist es nicht erlaubt, Besuch zu empfangen.
• Die Absonderung endet frühestens 14 Tage nach dem Erhalt des Testergebnisses oder dem Beginn von Symptomen. Sie müssen darüber hinaus zu diesem Zeitpunkt seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.
• Die Absonderungsdauer der Haushaltsangehörigen als K1-Personen orientiert sich grundsätzlich an Ihrer Absonderung.
• K1-Personen wird dringend angeraten, sich zum Ende der Quarantäne mittels eines Schnelltests testen zu lassen.

3. Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt nach einem PCR-Test

• Nach Eingang der Meldung des positiven Ergebnisses PCR-Tests wird das Gesundheitsamt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich selbst an das Gesundheitsamt wenden.
• In diesem Gespräch wird Ihnen vom Gesundheitsamt der genaue Absonderungszeitraum mitgeteilt.
• Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden Ihre engen Kontaktpersonen (K1) abgefragt. Machen Sie sich daher am besten bereits jetzt Notizen, mit wem Sie in den letzten Tagen Kontakt hatten (neben Ihren Haushaltsangehörigen).
• Die als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen werden anschließend ebenfalls vom Gesundheitsamt kontaktiert. Sie müssen diese nicht selbst informieren - dennoch ist es ratsam und fürsorglich, wenn auch Sie diese Personen informieren.
• Wenige Tage später erhalten Sie von Ihrer Wohnortgemeinde eine Bescheinigung über Ihre Absonderung (z.B. zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber).

Achtung!

Folgende Personen stehen seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung automatisch unter Absonderung (Quarantäne) und zwar unabhängig von der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt:
• Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben und das Testergebnis noch nicht vorliegt.
• Personen, die ein positives Testergebnis aufgrund eines Schnelltests erhalten haben.
• Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt mitgeteilt wird, dass ein PCR Test ein positives Ergebnis aufweist.
• Die Haushaltsangehörigen der zuvor genannten Personengruppen.

Personal für Impfzentren gesucht

Das Sozialministerium hat angekündigt, dass in nächster Zeit mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird und die Lieferungen dann ab Mai kontinuierlich zunehmen werden. Die Landkreisverwaltung plant deshalb eine Erweiterung der Betriebszeiten für das Zentrale Impfzentrum in Rot am See und das Kommunale Impfzentrum in Wolpertshausen. Dafür wird weiteres Personal benötigt. Gesucht werden Kräfte für die Registrierung, medizinisches Fachpersonal und Ärzte, die ganztags oder stundenweise in den Impfzentren mitarbeiten möchten. Die Betriebszeiten liegen vom Montag bis Sonntag zwischen 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Ein stundenweiser Einsatz ist an jedem Wochentag möglich, sollte aber mehrere Stunden umfassen, zum Beispiel von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr.

Interessenten werden gebeten, sich mit Berufsangabe und möglichen Einsatzzeiten per Email unter impfzentrum@lrasha.de zu melden

Gewerbeaufsicht verstärkt Betriebskontrollen

Die Gewerbeaufsicht des Landkreises verstärkt die Kontrollen in Betrieben, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu gewährleisten.

Die Corona-Lage im Landkreis ist weiter angespannt. Die Infektionen sind auf verschiedene Quellen sowie ein diffuses Infektionsgeschehen zurückzuführen. Um die Verbreitung insbesondere in Betrieben weiter einzudämmen, werden von der Gewerbeaufsicht des Landkreises verstärkt Betriebskontrollen durchgeführt. Es werden dabei die coronabedingten Arbeitsschutzmaßnahmen kontrolliert. Zu diesen gehört das bestehende Hygienekonzept, die korrekte Nutzung von Pausenräumen und Betriebskantinen sowie die Zugangsbeschränkungen und -erfassungen. Außerdem wird eine Umsetzung der Homeoffice-Vorgaben sowie die Gefährdungsbeurteilung begutachtet. Bei Verstößen können und werden Bußgelder verhängt. Die Kontrollen erfolgen in der Regel unangekündigt. „Viele der Betriebe in unserem Landkreis halten sich bereits jetzt vorbildlich an die geltenden Hygienemaßnahmen. Wir wollen jedoch auch hier konsequent vorgehen und mögliche weitere Infektionen verhindern. Bisher erfolgten die Kontrollen insbesondere bei Unternehmen mit einer großen Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese werden nun jedoch auch auf kleinere Betriebe ausgeweitet“, so Landrat Gerhard Bauer.

Impftermine für kommende Woche ausgeweitet

Zusätzlich zu dem Biontech- und AstraZeneca-Impfstoff wird in der kommenden Woche kurzfristig auch der Moderna-Impfstoff im Zentralen Impfzentrum Rot am See stationär verimpft.

Im Zentralen Impfzentrum Rot am See werden kurzfristig ab Sonntag, 28.03.2021, eine Woche lang täglich 200 Termine für Impfungen mit dem Moderna-Impfstoff zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird wie gewohnt mit Biontech- und AstraZeneca geimpft.

Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, werden die Impfberechtigten gebeten, nur falls erforderlich eine Begleitperson mitzubringen.

Seit heute ist die zentrale Impfterminvergabe unter 116117 sowie online auf www.impfterminservice.de wieder in Betrieb. Impfberechtigte Personen können ab sofort wieder Impftermine vereinbaren. Die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, wenn zum Zeitpunkt des Anrufs kein Termin frei ist, gibt es auch in Zukunft und gilt ausschließlich für Menschen über 80 Jahren.

Corona-Notruf für Hotspot-Strategie: Resolution des Kreistags und der Kommunen des Landkreises Schwäbisch Hall

Der Kreistag, die Oberbürgermeister, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises Schwäbisch Hall fordern per Resolution eine Hotspot-Strategie von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Baden-Württemberg für den Landkreis Schwäbisch Hall.

Der Kreistag hat in seiner gestrigen ersten Videositzung eine Resolution verabschiedet, die heute auch Thema des virtuellen Jour-Fix mit den Herren Oberbürgermeistern und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Landkreis Schwäbisch Hall war. Die 30 Kommunen schließen sich der Resolution des Kreistags an.

Trotz der auf Landkreisebene vom Landratsamt und von den Kommunen getroffenen Maßnahmen, die in der Resolution genannt sind, ist der Landkreis Schwäbisch Hall noch immer mit Abstand am stärksten in Baden-Württemberg betroffen.

Landrat Gerhard Bauer hat deshalb heute die Resolution an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und an Ministerpräsident Winfried Kretschmann gesandt, mit der dringen-den Bitte, das Anliegen des Landkreises Schwäbisch Hall zur Chefsache zu machen und die geforderte zusätzliche Unterstützung durch Bund und Land in dieser Situation zu veranlassen.

Covid-19-Patienten in den Kliniken nehmen zu

Die Patientenzahlen in den Kliniken im Landkreis steigen weiter an. Vorkehrungen zur Entlastung werden getroffen.

Die hohen Infektionszahlen im Landkreis Schwäbisch Hall wirken sich auch auf die Patientenbelegung in den Kliniken des Landkreises aus. „Seit vier bis fünf Wochen erleben wir eine stetige Zunahme an Covid-19-Patienten. Aus diesem Grund wurde eine dritte Corona-Station im Waldhaus eröffnet“, so Dr. Lothar Jahn, ärztlicher Direktor des Diakoneo Diak Klinikums in Schwäbisch Hall. Auch das Crailsheimer Klinikum erlebt einen kontinuierlichen Anstieg der Patienten. Die Intensivstation ist derzeit fast vollständig belegt. „Während es sich in der ersten Welle vermehrt um Patienten über 80 handelte, stellen wir derzeit vermehrt jüngere Patienten im Klinikum fest“, so Werner Schmidt, Geschäftsführer des Klinikums Crailsheim. Elektive Eingriffe wurden in beiden Krankenhäusern schon abgesagt oder verschoben, um weitere Kapazitäten zur Verfügung stellen zu können. Im Diakoneo Diak Klinikum befinden sich derzeit fünf Personen auf der Intensivstation. 23 Personen befinden sich auf Station. Im Crailsheimer Klinikum befinden sich mit Stand 24.03.2021 acht Personen auf der Intensivstation. 34 Personen werden auf Station behandelt. „Die aktuelle Auslastung unserer Kliniken im Landkreis spiegelt die hohen Infektionszahlen wieder. Aus Schutz vor einer Überlastung unserer Kliniken bitten wir Sie eindringlich, sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten und Kontakte möglichst zu vermeiden“, bekräftigt Landrat Gerhard Bauer.

Quarantänepflicht gilt für bestimmte Personengruppen auch ohne Anruf des Gesundheitsamtes

In bestimmen Fällen gilt durch die CoronaVO-Absonderung eine Quarantänepflicht. Ein Anruf des Gesundheitsamtes zur Quarantänepflicht erfolgt dann nicht.

Seit Inkrafttreten der CoronaVO-Absonderung ist es nicht mehr erforderlich, dass das Ge-sundheitsamt oder die Gemeinde eine gesonderte Entscheidung über die Quarantäne erlassen.

Folgende Personengruppen stehen daher Kraft Verordnung unter Quarantäne:

  • Krankheitsverdächtige Personen, d.h. Menschen mit typischen COVID 19 Symptomen, die sich einem PCR Test unterzogen haben, müssen sich unverzüglich nach dem Test absondern.
  • Positiv getestete Personen, d.h. Personen, denen z.B. vom Arzt oder Labor mitgeteilt wird, dass ein PCR Test oder ein Antigentest (auch bekannt als Schnelltest) ein positives Er-gebnis aufweist.
  • Ebenfalls ohne weitere behördliche Entscheidung müssen sich Haushaltsangehörige Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einer faktischen Wohngemeinschaft zusammenleben, in Quarantäne begeben, sobald sie vom positiven Testergebnis einer im Haushalt wohnenden Person Kenntnis erlangt haben.

Für Kontaktpersonen der Kategorie 1 sowie der Kategorie „Cluster-Schüler“ besteht eine Verpflichtung zur Absonderung erst, wenn ihnen von der zuständigen Behörde mitgeteilt wird, dass sie unter diese Personengruppe fallen. Auch hier entsteht die Quarantäne-pflicht nach Mitteilung alleine aufgrund der Verordnung.


Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.Baden-Württemberg.de.

Möglich ist auch, dass sog. Kontaktpersonen direkt von den Infizierten informiert werden. In diesem Fall bitten wir die Kontaktpersonen ihre weiteren Kontakte zu reduzieren, bis sich das Gesundheitsamt bei ihnen meldet. Auf die Möglichkeit der Durchführung eines Schnelltests wird ebenfalls verwiesen.

Kostenlose Schutzmasken für SGB II-Empfänger

Der Bund stellt Beziehern von SGB II-Leistungen zehn FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Das Landratsamt informiert über den Ablauf.

Die aktuelle Corona-Verordnung verpflichtet seit 25.01.2021 zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske im öffentlichen Personenverkehr, beim Einkaufen, in Arbeits- und Betriebsstätten, an Einsatzorten, in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie während Veranstaltungen der Religionsausübung. Das Tragen von Alltagsmasken ist seit diesem Zeitpunkt nur noch für Kinder unter 14 Jahren gestattet.

Die Kosten für die vorgeschriebenen Schutzmasken fordern insbesondere Menschen, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende beziehen, besonders heraus. Vom Bund werden deshalb für Bezieher von SGB II-Leistungen zehn kostenlose FFP2-Schutzmasken pro Person zur Verfügung gestellt. Leistungsbezieher werden hierfür von der Krankenversicherung angeschrieben und erhalten gegen Vorlage des Schreibens die Masken in der Apotheke. Den Betroffenen entstehen hierfür keine Kosten. „Die Beschaffung der medizinischen Masken und die damit verbundene finanzielle Belastung stellt viele Bürgerinnen und Bürger vor eine besondere Herausforderung. Ich bin deshalb dankbar über die finanzielle Unterstützung des Bundes“, so Landrat Gerhard Bauer.

Mutationsvariante des Coronavirus im Landkreis festgestellt

Betroffene Personen befinden sich in Quarantäne

Seit Dezember sind in Deutschland Varianten des Coronavirus festgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sind diese Varianten schneller übertragbar, zugelassene Impfstoffe sind jedoch weiterhin wirksam. Die strikte Einhaltung der AHA-Regel ist unerlässlich, um Ansteckungen zu vermeiden.

Am vergangenen Sonntag wurde dem Gesundheitsamt der erste bestätigte Fall einer Virusvariante im Landkreis Schwäbisch Hall gemeldet. In der Folge gibt es acht familiäre Fälle und weitere Kontaktpersonen. Die betreffenden Personen wurden vom Gesundheitsamt informiert und befinden sich in Quarantäne.
Um die Ausbreitung der Virusvarianten zu verhindern, wurde die Quarantänedauer von Kontaktpersonen der Kategorie 1 von einem Virusvariantenträger von zehn auf 14 Tage erhöht. Gleiches gilt für die Haushaltsangehörigen der Kontaktpersonen. Zukünftig werden alle positiven Tests auf Mutanten untersucht, um einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Virusvarianten in Baden-Württemberg zu bekommen, teilte zudem das Sozialministerium mit.
„Mit dem Auftreten der Coronavirus-Variante in unserem Landkreis ist es umso wichtiger, die bekannten AHA-Regeln konsequent einzuhalten. Das Gesundheitsamt arbeitet weiterhin an einer lückenlosen Kontaktnachverfolgung, um betroffene Personen schnell zu isolieren“, so Landrat Gerhard Bauer.

Einschränkungen für Besucher von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern

Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert:

Zutritt zu stationären Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf ist für externe Personen seit 11.01.2021 nur noch mit negativem Antigentest sowie einer FFP2 Maske möglich.

Mit Anpassung der Corona-Verordnung gilt seit 11.01.2021 der beschränkte Zugang zu Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Zutritt ist Besuchern und externen Personen zukünftig nur noch mit Nachweis eines negativen Antigentestes sowie mit einem Atemschutz, der die FFP2 Anforderungen erfüllt, zulässig. Mit dieser Einschränkung will das Sozialministerium die Ausbreitung des Corona-Virus weiter eindämmen. Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, den Besuchern und externen Personen die Durchführung der Tests anzubieten. Einrichtungen, welchen eine Beschaffung kurzfristig nicht möglich ist, können für dringliche Bedarfe PoC-Antigentests aus der Notreserve des Landes beziehen. Die Kosten der SARS-CoV2-Schnelltests werden für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher übernommen. Auch Pflegekräfte müssen sich künftig drei anstatt wie bisher zwei Mal pro Woche testen lassen. Nach der Corona-Verordnung des Landes ist der Zutritt von Besuchern und externen Personen zu Krankenhäusern nur nach vorherigem negativem Antigentest oder mir einem FFP2-Atemschutz zulässig. Besuche in den Krankenhäusern des Landkreises sind derzeit nur noch in Ausnahmefällen möglich. „Die bestehenden Einschränkungen der Besucherregelungen sind für Angehörige und Patienten belastend. In der aktuellen Situation ist es jedoch unerlässlich, die Kontakte einzuschränken und besonders Risikopatienten vor einer Infektion zu schützen. Die Einschränkungen dienen jedoch nicht nur dem Schutz der Patientinnen und Patienten. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden so besser vor einer möglichen Infektion geschützt“, so Landrat Gerhard Bauer.

Verhalten im Corona Verdachtsfall

Das Landratsamt weist nochmals auf die Vorgehensweise bei einer Erkrankung an SARS-CoV-2 bzw. im Verdachtsfall hin.

Landkreis. Die Zahlen im Landkreis Schwäbisch Hall erreichen am 09.10.2020 eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 76,6. Zur weiteren Eindämmung und Unterbrechung der Infektionsketten informiert das Landratsamt über die Vorgehensweise bei einer Infektion und im Verdachtsfall.

Wurden Sie auf Covid-19 getestet, begeben Sie sich bitte unverzüglich in häusliche Isolation und vermeiden Sie alle weiteren Kontakte. Sie werden über das Testergebnis telefonisch informiert. Sollten Sie positiv getestet werden, bleiben Sie bitte in Quarantäne. Sie werden dann vom Gesundheitsamt über die weitere Vorgehensweise in Kenntnis gesetzt.

Hatten Sie Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person, begeben Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in häusliche Isolation. Sie werden nach Auswertung der Kontaktdaten zeitnah vom Gesundheitsamt informiert. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 5 bis 6 Tage, kann jedoch bis zu 14 Tagen dauern. Eine Infektion kann jedoch auch ohne Symptome verlaufen. Bitte halten Sie sich deshalb auch an die Vorgehensweise, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben.

Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne. Es wird allerdings dringend empfohlen, unnötige Kontakte zu vermeiden.

Halten Sie sich in jedem Fall an das Abstands- und Maskengebot sowie die gängigen Hygieneregeln. Lüften Sie regelmäßig.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer: 0791 755 7400. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 16 Uhr sowie Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 9 Uhr bis 12 Uhr.

Kritische Phase im Landkreis Schwäbisch Hall erreicht

Die Landesregierung Baden-Württemberg ruft ab 19.10.2020 die Pandemiestufe 3 aus und beschließt in der Corona-Verordnung weitere verschärfende Maßnahmen in verschiedenen Lebensbereichen zur Verhütung und Bekämpfung von SARS-CoV-2. Das Landratsamt Schwäbisch Hall setzt deshalb die Allgemeinverfügung vom Wochenende außer Kraft.

Am 15.10.2020 überschritt der Landkreis Schwäbisch Hall die 7-Tages-Inzidenz mit einem Wert von 51,3 auf 100.000 Einwohner und wurde damit zum Risikogebiet erklärt. Die Infektionen sind vor allem auf Zusammenkünfte in Gasthäusern und im privaten Umfeld zurückzuführen. Ab der Überschreitung eines 7-Tages-Inzidenzwertes von 50 sind weitere Maßnahmen zu ergreifen. Das Land hat heute mit der Ausrufung der „kritischen Phase“ auf die allgemeine Lage im Land einheitlich reagiert.

„Am vergangenen Wochenende haben sich die Ereignisse überschlagen. Am Freitag war nicht absehbar, dass das Land entgegen der ursprünglich vertretenen Auffassung nun doch die Corona-Verordnung an die Pandemiestufe 3 anpasst und damit eine landesweit einheitliche Regelung trifft. Unsere Allgemeinverfügung ist somit obsolet und wurde aufgehoben. Sie wurde deshalb von der Homepage des Landratsamtes genommen.“, erklärt Landrat Gerhard Bauer.

Die aktuelle Corona-Verordnung und damit geltenden Regelungen des Landes Baden-Württemberg finden Sie unter: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.

Weitere Informationen finden Sie unter: sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq/.

Der Landrat appelliert nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger: „Bitte halten Sie die bekannten AHA-Regeln ein und lüften Sie regelmäßig. Zudem bitte ich Sie, soziale Kontakte so gut wie möglich zu meiden und auf Veranstaltungen, die derzeit nicht zwingend erforderlich sind, unbedingt zu verzichten.“

http://www.fichtenau.de/index.php?id=385